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welchem sie der Kirche und Gemeine gedienet hatten, danket«,, und/sie- Hat, in' ihren Versammlungen sich einzufi.'den, und das Beste der Kirche berachschlaqe» tu, helfen. Die rührende Urkande von dieser so vollkommenen und eroig denkwürdigen Ehrenerklärung kann man unten u). lesen ^

») Sie lautet Mi > ...

Um d<ui Band der Einigkeit unter den respectlven Gliedern dieser christs. Gemein« dt? fio fester zu knüpfen, und allen und jeden Unwillen, der zeicher uncer denselben geherrlcher, auf immer zu ««tilgen, wird von der gesamrmen Gemeine hiermit erkläret, daß sie mir der Aominiftvikwn der vorherigen Aelteflen und Repräsentanten, in allen und jeden Stücken, Vollkommen zufrieden sey, und selbig? billige, auch gedachte Herren, wie e« hiennt geschieh«, »i > - -chnstprüverlich bitter, alle dtefeniqe Beschuldigungen, welche von «mlgenMht gnug unte« « «tchrett» Gliedern, die ewe» Theil der Gemeine mir sich hingerissen, gegen erwehrite g«t «eftne Herren Aelteften und Repräsentanten , namentlich Herrn Gröil, Edert>, Triib«« rauch, Kanzel, Sattler, Korlum, Raubach, Kraus«, SipS, Teschner, Ullmitz, Mönker^ deck, Böck und Girz, in und ausser Gericht, angeirachr, geredet, geschrieben, oder gar gtt > druckt "worden, chriMüderltch zu «rgeben und'zu vergesse,,. D,e versammlet«. Gxmeir» 'verhosset, diese Gezwungen-bey diesenHerre» um so mehr anzutreffen, da ftlbige vviffAnfang der Gründung, bi< zur Beendigung ihrer neuen Kirche, bey den größten «rdu^ete» Widerwartigtiitkn unrrmüdet für d«s Wohl d«r Gemeine gewachec, und die Rechte? B« sugniss«, wie auch die Freyheiten der Gemeine auf die aewissenhafriste Art verthndigFt h« ben. Die hochlidliche Gemeine erkennet eS für Pflicht, ihnen für den bezciglen Eifer . ^ hiermit öffentlich zu danken, und diesen ihren schuldigen Dank als einen Schluß d«r gee 'sammren GeMeine ihrem Prokop, ^ Hierßächft

- «der bittet die Gemein« oftgedachie ihre ehemalige würdiqe Aelteste >md ReprHntante» reckt angelegemlich, die Versammlungen d^Gemeine zu besuchen, und dieselben n«tz ser

l- «erhin m<t ihren Räch und guten Willen ti>Stis zu unterstützen, und z« ihtem WvA und

> ^ Ruhestand mitwürken zu Helsen. Auchträget di« Gemeine dnn Kirchencolkegio hiecriZs auf,

- jeden der ehemaligen Aelteffen und- Repräsentanten, cUS ein Znchen ihrer Erkenntlichkeit und '> Dankbarkeit legen so würdige Männer, einen auteinischen Extract dieses Schlusses unenr

geldlich z» behändigen. Geschehen in öffentlicher zahlreicher Versaminlimg der ganzen hochliblichen Gemeine, wobcy der Senior des Rirterstandes, Herr Obrist von Königsselk?, ge« gknwärtig war, den ulen de< MonUS May im Jshr'Christi

Daß vorstehender Extrakt mit- dem SrtgttiM Pr«oM der hochMl."

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V-rn2chfi fuhren sie sott, die Itllfnoßme der friesischen sogenannten tM^atte^ifthen Nachricht in das Kirchen'aichiv mit StandhaftigKit abzuleh

DdddL /, '. . ,,,^ «ey,

Joh. Tobias Bottger. Gottlieb Hartsch.

Joh. Friedr. Fischer,Jnterimsaltest. Ernst iudw. Blottner. Christ. Wttlh. Kirstein, Kev. I. G. Schiffel. , ,Joh. Georg Bands«. C. S. Tesm'er.

Joh. George Krikel , für des Herrn George Zschiminer.

Groll, königl. Hofraths Hochedelgcb.' „ ,, ^

Ich «ermulhe, daß auf diese WiderrufungSatte der Gemeine da« Friedenövroject Hegau« gen >ev, welche« Herr Archirecc Schütze der versammlet«« Gemeine vorgelegt, und gege» welche« Herr Obrjst von R6nigsfels, adeiicher Senior, folgende Protestatio» üoergebe»

Ä)a ich auf «usZrücklichrn allerhöchsten Befehl Sr. königl Majest. am ?kte» May 'diese« JahreS , wider den Inhalt des verlesenen Protokolls ein« wohllöbl. Kirchencpllegü vom szsten und zssten April, in Absicht sieben Personen, aus der Zahl der 4g Minner, welch« die Gemein« bis zur Zeit ihrer gänzlichen Versammlung vorstellen, und laut zmeyer Vergleiche, deren letzteren vom 29sten Jknuarii i^z Se. königl. Mojeff. -zu coiifirmi« ^en geruhet haben, dem Kirchenrollegio zu aßistiren, und mir selbigem in Gemeinschaft die Gerechtsame und den Wohlstand der Gemeine zu besorgen, befugt sind, vom wohllöbl. Kirchcollegio aber, obgleich selbigeö keine Gerichröbarkeit aber seine Mitbürger aushübe» berechtiget ist , laut obbesagtem Protokoll I» eine dem Ruhestand der Gemeine und die Frey» 'heilen königlich« Bürger beleidigende Strafe gesetzet waren, an dieser geheiligten Stelle öffentlich prorestirte, und den darzu erhaltenen königl. Befehl nicht nur der damalig«» Versammlung vorlesen,, sondern auch zum Protocoll des wohllöbl. Kirchencollegji nehme» Itesse, so bin verbunden, weilen höchstbesagter königl. Befehl mich noch zum aUerunterrhäNigstcn Gehorsam verpflichtet, heute wieder vor gegenwärtiger Versammlung zu erklären, und einem wohllöbl Kirchenkvllrgio sä krokocollum zu geben, dag, nachdem mir befohle» worden, darauf Acht zu haben, daß in der Versammlung der libl. Gemeine nichts vorge»omn«n werden soll«, welch« den Traktaten, imgleichen der General « und Partikulariynod« nachthetlig seyn möchte, ich aber erfahren habe, daß ^ine Schrift, welche der Herr Architekt Schütze einem wohllibltchen Kircheneollogio unter dem Namen eine« Friedenspro« ZtktS' darreichet«, dessen Inhalt ich aber, wegen deS grosse» und Key Seßionenen m der Kirche unanständigen Lärm«, deutlich nicht hören können, auch von denen allerwenigste» damals gegenwärtigen, etwa und höchstens in 70 Personen bestandenen Gliedern der Ge« '«netne, gehöret worden ist, wider «en sonstigen Gebrauch, daß nemlich alle in einer Ses< ston gemach« Vorträge in einer zweyien Sitzung nochmals in lleberlegung genommen, und darüber ein Schluß gefastet zu werden pfleget, dennoch gleich zur überlegren und de» schlossenen Sache gemachet, auch davon aurentifche Extrakte auegetheilet werden, worin« nen wider die offenbare Wahrheit gesagt wird, daß die ganze Gemeine dazu ihre EmOils ligunq gegeben, und sogar mein Name, als eines gegenwärtigen Zeugen, darinnen qenenn« wird, da ich doch, zwar an demselben Vrt, nemlich in der Kirche, nicht über st>

nahe

n«n; «) worüber fie aber mit dem Consiftorium in weitläuftige Handel g«ie«

then.

Nahe gewesen, daß ich dasjenige, waö am Tisch« beS wrhllibl. Collcgii gelesen worden, demlich hören können, auch diese Schrift meiner in Berathschiagiuls genommen , noch so« gleich «fettiger, noch in der Versammlung unterschrieben^ s»»d«rn r»« Unterschriften in denen Behausungen der Unterschriebenen nesamml« worden, viele andere aber damals in der Kirche gewesene Glieder der Gemeine versichern, daß die vom Herrn Architekt Tchühe übergeben« und gelesene Schrift nicht von der Länge des nachhero ansqeqebene» Extrakts gewesen ist, dessen Inhalt der Generalsynode allzu nachtheilig« Folgen bewürfen zu wollen, das deutliche Ansehen hak. Als wiederhole hiemic abermals die schon »6 ^!t-> eines wohl« libl Kirchencollegii an oberwehntem >l»r,, eingelegte Protestation, mit der Erklärung, daß alle Handlungen und Schritte eines wohllöbl. .«irche„,«lle>ui / welche dem Inhalt deS Tra« ktatS und denen General - auch Particularsyiivdalacten entgegen sevn möchten, für null und nichtig anzusehen sind. Und da nickt nur der allcrlwchste kinigl. Befehl, sondern auch mei« n« eigene Ehre mich zu dieser Protestation verbind«, weil mein Name wider mein Wissen angewendet, und mir der Dryfoll einer mir unbekanmen Sache angedichtet wird: so Hesse, daß alle ehrliebende und rechtschaffen denkende Glieder dieser Versammlung von meiner Aufrichtigkeit und der redlichen Führung meines Am« eines Senior« des Rilterftande« überzeugt seyn wert»«. '^

Warschau, den loten Junii 1784. ", ^

Peter von Königfels, 8. e. O. v. <z.

Die Gemeine erlaubte zwar am ivten Zun. 1784 beu ihr« Versammlung tn derKir'che, daß fie in Gegenwart des Herrn Obristen vorgelesen wurde, verboe aber ihr»i Notas riuS, sie zu Protokoll zu nehmen, weil tn derselben ihr« Recht« und die Wahrheit gekrün, k«r würd«n, und sie zu nichts diene, als neue Uneinigkeiten zu stiften.

x) Wi« folgend« Stück« zeig«».

Eingabe einiger Glieder in versammlet« Gemeine an das Kirchcvllegium/

Da d« Kirchenrath dleser christlichen Gemeine gedachter Gemein, in zegenwärttger Versammlung einen vollkommenen Bericht erstattet, von der Anmulhung, das Buch, unter dem Titel, nnparteuisch« mit öffentlichen Urkunden versehene Nachricht von denen «ck 4 sunü g. c. gewesene Uneinigkeiten «. Zt. in ihr Archiv aufzunehmenn. tt Zk. dersiib« aber aus Gründen, die de» Gliedern de« Kircheuraths, wegen der dabey bezeigten Recht, schaffenheit, in Beobachtung und Behauptung der Recht«, Freyheiten und Befugnisse der Gemeine, ai« wovon ihr ganzer Wohl,,ind Ruhestand ganz wesentlich abhänget, Ehre mach««, solche Annahme zc. ?e. von sich abgclehnet, so billiget die ganze versainmlcke Gemeine nicht allei» ein solches Betragen des Kirchenxaths mit dem gebührensten Danke, then. Denn weil dieses sie im Name» des König« (der es durch einen beson

sonder» vermöge dieses Schlosses traget fle sekbige» auch auf, daß derselbe noch fernerbin.

Befugnisse der Gemein« unerschrocke« gegen alle und jede, die solche j« beeinträchtigen wägen wollten, vercheidige, auch sich hierzu aller derjenigen Mittel zu bedienen,, welcht feierlich geschlossene Traktaten «nd die LandeSgefttze Vorschreiben. .

chenraths, durch unsere von der ganzen hochlöbl. Gemeine am i«ten Junii 1784 a» ein hochwürdiges Consistorium U A. k. depokitte, welchen die von der ganzen Gemeine beschlossene Ab-und Zurückgabe de« Tuchs, die ünpartevischen Nachrichten, an d«S Archiv de« hochw. Eonsistorii aufgetragen worden, ncmlich die Herren Repräsentanten, Johann Jacob König, Markin Stellet und unserm und der Gemeine Actuarium und J,-.tcrimSnotariuM, Johann Heinrich Albrrcht, die Relation der Abgabe diescs B„<i>S gehörig an, gezeigt und vorgetragen worden, dasselbe nach langer vergeblicher Bemühung endlich den 2?sten Julii s. c. ^cy dem hochw. Consistorio vergelassen worden, und dem erhaltenen Auf

Ueberdieses ist uns vsn obbenannten Deputinen der Gemeine angezeiget worden, d«8 OM 28sten Julii c. der Consistorialbvte Wilke mit einer koxie einer Citation in ihren Wohnungen gewesen, selbiqe von ihnen lesen lassen, und sich dabey vieler nngewöhnlicher und ungebührlicher Ausdrücke in Ansehung des weltlichen ArniS, den das hochw. CvnMortum bald erlangen, da eS denn ganz anders gehen würde Zc zc. bedienet, webe« er zugleich erzählet, daß er «in, Citation. welche der Herr Präses Johann Gottlieb Zannasch auf frever Strasse nicht angenommen, einer Dienftmagd in dem Hause, wo der Herr Präses wohnhaft, und wo viele dergleichen Dienstboten sind, ausserhalb d«S Wohnzimmers abgegeben, diese Citarion aber dem Herrn Präsidem nicht zu Händen gekomme». Dagegen oftrrwehmer Herr Präses sich über das Verkalken dieses ConsistorialbotenS sehr beleidig« findet, weil selbiger sich erdreistet hak, Key letzter Abgabe de< Buchs der unv,«teyifthen Nachrichken, von seinen nocb nlchr maioremieii Söhnen, in seiner Abwesenheit, vie Unrerschrift einer sich' allf den Empfang dieses BuchS beziehenden Quitung, welche Verselbe zu geben geweigert, höchst unerlaubter, hinkerlistlaer und betrügerisch« Weise zu Verlangen, wodurch, wenn dieser Wilke seinen boshaften Endzweck erlangt,'die Ehre und der gute Nzme des Herrn PrasidiS, nnd auch vielleicht der wahre Ruhen der Gemein,,

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den.

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den gewaltigsten Anstoß und Schaben leiden können, auch die durch den Consiftortolbo« tt«'UNkttnommene Herumtrag>«g der Copie eines nickt gehörig abgegebenen E«r«tton<. . Weibens völlig widerzesetzuch und Ausruhr erregend ist.

Da auch unsere Depmirte aus der von dem MlK Hn«, vorgezeigten CittUienScvpie, viel eS in der Eile geschehe« können, bemerket) daß ein hechw. Consistorium von dem Collezro die Bemerkung eines Punct« fordere, welche nur die hochiöbl. GemeK »ein öffentlicher Versammlung geben kann, weil das Collegium Ha« Buch auf Befehl der ganzen Gemein«, zum Archiv des hochw. Consistorii zurückgegeben, und der Ausdruck., dessen sich der Herr Notarius Patz, auf welchem in dem höchsten Gericht des ^uäicii m««> ein Lvnckemn« ruher, gegen den Gerichtsboten, laut dessen mündlicher Aussage, bedie«et. „daß jetzo alles biegen »der brechen müss«^ « dem Kirchenrath höchst parteyisch und '«erdüchtig scheine» muß. ...

Und da ferner der Consistorialbote WilK de» Zlsten Zulii in Her Behausung de« Herrn Präsiöis erschienen, und daselbst «ine Eiiation an das ganze Collegium niederlege» wollen / worauf aber der Herr Ptüses gesagt: daß er^in Cvmpliment an das hoch». .Co« sistorium abstatten, und demselben melden solle, daß der Herr Präses dasselbe ersuche« diese Citarton Montags den 2t«n August, bcy Versammlung de« ganzen Kirchenraths, abgeben zu lassen, weil er in seinem Hause (nach dem Deyipiel d«S Herrn Consistorialprästdenten, welcher auch in seiner Behausung daö oft erwehnte Buch nick/ angenommen,) nichts annehmen könne und würde, selbiger aber nach erhaltener Explikation höchst grober und unanständiger Weise dennoch die Eiration an die Erde geworfen, worauf fix ihm aber den« ^sch von gedachtem Herr Präses zurückgegeben worden, dieser WilK auch, ohne daß er eine erste Eitation gehörig insin«trer, an heutigem Tage, bey dem Lnkerimsnorario, Mslcker keine Stimme im Collcgio hat, «ine Citatio» nicdergeleget, aus welcher erhellet, daß da« hochw. Consistorium bereit« über das löbliche Collegium c^mäemn«, gefällcr, weiches, da die erste Cttation nicht in den Händen deö Kirchenraths ist,, höchst.varcheoifch undwiVerrechkiich zu seyn scheinet. ^

Als manifestiret und verwahret sich der Kirchenretth der evangclischenGemekne U. A. C. kraft gegenwärtigen severlichen Manifest«, gegen all« diese von dem hochw. Conststorio gegen sie uncernommene höchst unbillige V««ion« und widerrechtliche ^«n^emnurz und Vorgriffe des hochw Consistorii und dessen Mitglieder, und bezeugt hiermit, daß es die Frag«: ob das Buch, derunparteyischen Nachricht, angenommen werden müsse, ober nicht? dem hochw Censistorio schon «inig«mol überflüßig beemtwonet, und die Entscheidung derselben dem allzu partevifch scheinenden Consiftorio nicht anvertrauen, sonder» bey höher« Instanzen suchen müsse, woferne dasselbe der billigen Forderung des Kirchenrath« kein Gebor geben wird, sich dieserwegen an die ganze versammlete Gemeine zu verwenden, wels cht die Ablenkung des Buchs der «nxarcheyischen Nachrichten befohlen.

'Der Kirchenrathchehalt sich vor, dieses Manifest n«ch Befinden zu verlängern ose? z« verkürzen, und die völlige Erklärung der Sache und dazu gehörige Protocollextracte. welche dem Druck übergeben werden, Hinz« zu fügen, dsrntt die Mpancvisch« Welr und

höchste

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