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zoo IX. LxrrsA, was an verfallenen u. unverfallenen Lehnm z« Erbe ansges.

.9. Das Güchlei» Oberdremlich / Christoph Adamg, r 6»«. 10. Das Guth Warkoksch, Heinrich v.Pahler, 1591.

1 1. Oberarnsdorf, Friedrich von Hubrigen, 1596.

12. Das Gulh Pograd, Margaretha Zürnin, 1595 ..

iz. Mittelarnsdorf, NiclaS v. Rohr/ 1622. '^

14. Oberrosen, Heinrichen von Grüttschreibern, 162 z.

15. Das iehnöantheil zum Crayn, Gottfriede» von Donig, 162?. >

16. Das Guth Ramkau, Wenzeln v. Zedlitz,1589.

17. Das Guth Vogelgesang, Melchior« von Scniß, 1617.

18. Das Guth Pudien, George Friedrichen von Gregersdorf, 1626. -:

19. Das Guth R<ysau, dem Obristen von Kreiselmitz, 1645. . . , ^ . 2c>. Die Scholtissey zu Senitz, Nicol. Schulzen, 1525.

s 1. Das Güthlein Damkewitz, der Siegmund Pfeilischen Witwe / l 65 z, 22. Das Güthlein Grünau, Caspar« von Gregersdorf, 1595.

2 z. Das Vorwerk zu Naselwitz, 1557.

24. Die tehnstücke zu Schmitzdorf, Hansen Tscheschen, 158z.

25. Das Guth Sudewitz, Dietrich Niemitzen, 1588.

26. Neudorf, Gabriel von Hund, 1652.

27. Schmolzisch Strecha«, 1652.

28. Stein, 165z.

29. Oberrudelsdvrf, dem Baron von iilgenau, 1668, zo. Das Guth Golkowitz, Zacharias Zebulken, 1414. zi. Kostau, Diettichen von Frankenberg, 158z.

Z2. Das Guth Omechau, Hanftn von Frankenberg, 1512, «i« imgleichen,
z z. das Guth Rofchkowitz.

54. Das Skal Schmartische Antheil, Georg« Skalen, 1522.
zz. Das Guth Tschetschersin, Diettichen von Frankenberg, 1527.
z6. Die Obergerichte über Czapel, Johann Czapsky, izz«.
Z7. Rossadel, Hansen von Frankenberg.

z8. Willmsdorf und iiebendorf, den NiclaS Warkochhischen Erben, 1600.

Dergleichen rraoilsrion« de? fernerer Nachfuchung wohl mehr aufzufinden ßyn würden.

X.

^?^er röm. kaiserl. auch zu Hungarn und Böheim königl. Majestät, unserS

^ allergnädigsten Herrn wegen ,c. den (nr.) Herrn Friedrichen von Bock und GuttmannSdorf, auf Haberdorf, Rosenbach, Schönbrunn, Riederroft« und Käscherey, des reichenbachischen Weichbildes königl. Erbhofrichter, wie auch des münsterbergifchen Fürstenthums und frankfteinischen Weichbildes tandrechts« sihern, dann Thomä Siegfried Ring, des Fürstenthums Briez landesbestesten, und felbigen Weichbildes iandschreibern, als derN. N. gefammten Herren Ständen von tand und Städten des Fürstenthums Brieg und zugehöriger Bergstädte, wie auch des Weichbildes Ohlau (nachdem Herr'NiklaS Treptau von Rosenheim, der königl. Stadt Brieg gewesener Burgermeister, allhler zu Wien inmittelst Todes verblichen,) anwesenden Herren Abgeordneten hiemit in Gnaden anzufügen.

Allerhöchstgedachte Jhro kaiserl. und königl. Majestät hätten Jhro ausfuhrlich gehorscmist reteriren und vortragen lassen, wasmassen dieselbe in Namen ihrer Herren Prineipalen durch ein unterthänigstes Xtemorisle unterm r6ten MonatStag May dieses i676sten Jahres in tiefster Devotion gehorsamst gebeten, daß Jhro kaiserl. und königl. Majestät ihren Herren Prineipalen, den gesammten Herren Standen von tand und Städten des Fürstenthums Brieg und! dem darzu gehörigen Weichbild Ohlau (nachdem Deroselien sie die ErbhuldigungSpflicht in unterthänigster Treue allbereit wirklich abgeleget hätten,) zuförderst, und

im«, ihremohlhergebrachte., und tirulo onerolo theuer erworbene ?r!vilegli» «llergnädigst zu contlrmiren. Dann, und

260. die in diesem Fürstenthum Brieg und Weichbilde Ohlau verhandene lehen allergnädigst zu »Hogigliuren, und denen, welche gegen übernommener Ver» Jinsung des achten Theils bereits die älloöialilirung erlanget, solche jährliche Zinsen zu remmiren. Wie nicht weniger

z"«, die Hof- und Landgerichte des Fürstenthums Brieg und des ohlauischen Weichbildes mit weyland Herzog Joachim Friedrichs Hofgerichtsordnung und 1»«, ä«o Brieg, den 4t«n Febr. 1599 allernuldeft zu bestätigen. Nicht minder

4k«, sie bey der alten Landesverfassung und csllg. vireüion, nebst gnädigster Erlaubung, alle Jahr einen allgemeinen iandtag, und mehr engere Zusammenkünfte halten zu könne«. Wie imgleichen , .

zeo, bey der in dem Privilegs weyland Herzog G?orgens von 1662 enthalte«tt Verknüpfung von tand und Städten gerechtest zu schützen, und zu erhalten; und

letztlichen sie, Herren Stände und Städte, mit einer anständigen 5eiKon «nd V«ro in Oonvennbu» public» in kaiserl. und königl. Gnaden zu versehen, g«

Pp z ruhen ruhen wollten. Gleichwie nun Jhro kaiserl. und königl. Majestät den guten Wohlstand und das mehrere Aufnehmen dieses Dero neuüberkommenen ErbfürstemhumS Brieg von !and und Städten, sanunt dem zugehörigen Weichbild Ohlau, auch firohin zu erhalten, und in alle Wege zu befördern, von selbsten geneigt seyn: gl« tragen Dieselbe auch gnädigst kein Bedenken, derselben wohlhergebrachte und theuer erworbene ?rivilegi«. jand und Hsfgerichte, obbedeutete Hofgerichtsordnung und 1^xa(so weit dieselben der jetzigen iandeöverfassung nicht zuwider seyn, und in wie weit sie Herren Stände und Städte in deren Genuß und Observanz gekommen) doch mit nachfolgender Erklär - und Erläuterung, allergnädigst zu conlirmi. ren, und zwar

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Erstlich befindet sich in obangezogenem rrivilegio weylanb Herzoge« Geor« genS von 1662 den i6ten September, §. Damit auch vielgedachte Unsere gehorsame Unterthanen «. daß sich die vorige und verstorbene Herren Herzoge ihres der Stän» de getreuen und unmaßgebigen Gutachtens in Annehmung Hauptmanns und Räche bedienen, und zu solchen Olkieiis ihre Unterthanen von Adel und nachgehends der Bürgerschaft, wann nur taugliche, yu,ÜKcirte ieutt vorhanden, gebrauchen wollen."

Nachdem aber das jus 6anäi xel conlrimenäi ^lsßilrrsru», bevorab bey jetziger Landesverfassung des HerzegthumS Schlesien, inier Regslia summi ?n«eipi5 mit zu zählen ist; «IS werden sie, Herren Abgeordnete und ihre Herren Principcüen, sich von selbsten leicht bescheiden, daß Jhro kaiserl. und königl. Majestät sich an «bbemeldtes Privilegium nicht binden lassen können, versichern jedoch dieselbe noch zu allem Ueberfluß dahin, daß Sie in Bestell - und Besetzung obberührten iandes» öinter sich der Eingebornen, wann sie änderst Dero allergnädigstem Befund nach hierzu tauglich und ^usligeiret seyn werden, für andere gebrauchen wolle«.

Zweytens ist in dem ?rivilegio weyl. Herzogs Joachim Friedrichs, gewesen« ThumprobstenS zu Magdeburg, und Herzogs )osnais Qesrsu, beyde Gebrüder, und Herzöge zur tiegnitz und Brieg, äs ä«o Ohlau, den 8ten MonatStag Mark. »591. §. Daß Wir, Unsere Erben und nachkommende Fürsten ic. unter andern mit enthalten, daß sie, Herren Stande, unter sich einen Ausschuß machen, «»deiner Ordnung sich vergleichen mögen, wie « wegen des gerichtlichen krocsiuu, um ja HMbus, husm Lrimmslibus, spr/sllslions e«epl«,zu halten sey.

Gleichwie aber das I« leListsrenäse Ihrer kayftrl. und königl. Majestät, als obersten Herzoge in Schlesien, allein zustehet; als haben Dieselbe allergnädigst reKIviret/ daß im Fall sie, mthrerwehnte briegische Herren Stände von !and und

Stäb. Städten, eint dergleichen Proeeßordnung allbereit zusammengetragen, und verfassen wollten, sie dieselbe Jhro kaiserl. und königl. Majestät zuförderst gehorsamst einzuschicken, und Dero allergnädigste KalitZcation darüber zu suchen verbunden seyn

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sollen. . -' ^ .< - .-7'

So viel drittens die unterthäm'gst gesuchte MoälaWrung b« in dem Fürste«» thum Brieg und ohlauifchen Weichbildegelegenen tehen, wie auch die Nachkassung des jährlichen tehenzinfes, denjenigen, deren Güther gegen Verzinsimg des achten Theils des WehrtS allbereit ins Erbe versetzet worden, coneermren, tragen Jhrv kayserl. Und königl. Majestät gnadigstes Bedenken, diesem der Herren Stande unter» thänigsten Gesuch also genersliler, wie gebeten wird, zu 6eKriren, sondern haben der Nothdurst zu, feyy befunden, diesen ?«üum auf welkere Untersuchung zu stell«,, und werden sich zu seiner Kit, auf ein und andern Stands weiters gehorsamstes Anmelden, hierüber äe «lu in «sum, gestalten Befund nach, in kaysirl. und königl. Gnaden fernerweit zu retolviren nicht ermangeln.

Anlangend viertens die alte tandes- und Ostia. Verfassung, «ollen mehraller« höchsterwehnte Jhro kayserl. und königl. Majestät sie, briegische Herren Stände von tand und Städten, auch noch führohin darbey allergnädigst erhalten, und den künf« «igen Herren landeshauplleuten die Ins^eQion darüber, allermassen in andern Jhro kayserl. und königl. Majestät Erbsürstenthümern auch geschieh«, gebühren und zu» stehen solle.

Was aber zum fünften die gebeten« allergnädigste Erlaubniß , alle Jahr eine« allgemeinen tandtag, und mehr engere Zusammenkünfte halten zu können, betriff, seyn Jhro kayserl. und königl. Majestät gnädigst wohl zufrieden, daß beydeS geschehen möge, doch daß vor Ausschreibung eines allgemeinen tandtages Jhro kayserl. und königl. Majestät allergnädigste? doniens, de» den engern Zusammenkünften aber, de« Herrn tandeshauptmanns Einwilligung, mit Vorstellung der IttSsnäorow, allemal zuförderst gesucht und erhalten werde.

Ueverdies, und fürs sechste, hat es bey der in mehrgedachtem?rin!eß'l« «eyland Herzog Georgen« von 1662 bestätigten Verknüpfung von tand und Städten billig sein Bewenden.

So viel nun schließlich vle LetNonem « Vsmm m Lonvenribos public!« belan» get, haben öfters allerhöchsterwehnt« Jhro kaiserl. und königl. Majestät auf behörl" ger Orten eingelangten ausführlichen Bericht, und der Sachen selbst eigener reis« und öfterer Erwegung, gnädigst ryivlvittt, daß Dero ErdArstenchum Brieg hin? führs ZO4 Kaiserl. und königl. Bescheid für dK Aögeordn. bes Fürstenth.Brieg.

führe in und bey den convermbu, pudliei» seine 8elNon und Vorum alsobald nach dem Erbftrstenthum iiegmtz, und also vor den Erbfürstenthömern Wohlau und Tesche«, nehmen und haben solle, wornach sich die königl. Stadt Brieg, relpeäu der königl. Städte Mohlau und Tesche«, auch zu reguliren hat, aklermassen hier» über an behörigen Orten die weitere Innmsüon mit dem allernächsten ergehen wird, welches alles si«/ Herren Abgeordnete, ihren Herren Principalen zu hinterbringen, ,und sich hiernach allerseits zu achten wissen werbe». Es verbleiben auch mehr öfters allerhöchsternannte Jhro kaiserl. und königl. Majestät denenselben, wie auch ihren Herren Principalen, im übrigen mit kaiserl. und königl. Gnaden wohl gewogen. Vea«um per lmp««orem Hc. Visunse, ig. Zulü 1676.

Bescheid für die Abgeordneten des Fürstenthums Brieg
von iand und Stödten.

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