صور الصفحة
PDF

dergleichen 6e 1409. s66. Lelelm m OolleKsne» ^ecKIevKurA!c>5 von rostockischen Sachen; Schröders Erstlinge; Gerdes Sammlungen.

', Die Geheimeraths - collegis sind erst 1621 entstanden, vordem haben sich die tandesherren des Raths der d«lM»riocum ticlelium , ^micorum ?rincipis, bedienet, und zwar juxrs Läem öiplomalicam, dergestalt, daß krincip« solchem Rath folge» mußten. Dergleichen Leieren« braucht kein ?rinceps für die in seiner kenlio» stehende Rache zu haben. Wie aber nachher das Wort Hoftäthe aufgekommen, so sind die Oovliüsrü Kieles iandrathe genennet. . . >.

Von den mecklenburgischen tandmarschallen findet sich schon äe 1509 Erweh» nung, und zwar namentlich von ttermsno Oer» und Widere 6e .

Wie aber nun aus falschen Grundsätzen falsche Schlüsse folgen, so^vird auch nicht schwer seyn, solches dem Herrn Jargow und vonWestphalen zu zeigen.

Ware nicht aus den schmalcaldischen Artikeln derjenige, so von den Bischofen handelt, wegen Besetzung der 8up«in«nckentur gegen die höfische Lpiieopsl ?n»> eip« treftich zu gebrauchen?

[graphic][ocr errors][ocr errors]

4. ^

Wir Christian Ludewig von Gottes Gnaden, Herzog zu Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Schwerin und Ratzeburg, auch Graf z« Schwerin, der Lande Rostock und Stargard Herr «.

«»b

Mir Adolph Friedlich von desselben Gnaden, Herzog zu Mecklenburg, Fürst zu Wenden, Schwerin und Ratzeburg, auch Graf zu Schwerin, der Lande Rostock und Stargard Herr ,c.

(^hun kund und bekenne» hi,mlt öffentlich, baß Wir, i«m Zweck ber Beforb« rung der allgenuinen Ruhe und Wohlfahrt Unserer reljxeAve Herzogthü» «er und lande, Uns, in Ansehung der Ooneurrenz bey allgemeinen Hand» lungen mit Ritter' und tandschaft, sowohl bey den jetzt vorftyende» Vergleichs» Traktaten, als auch bey allgemeinen tandtägen und ander» tand«, c«ov«ten, in folgenden Stücken, mit Vorbehalt aller derjenigen Gerechtsame, die einem jede, pon uns ausser diesem wirklich zustehe», oder zustehen können und mögen, Verglj, chen haben.

Es ist nemlich

verabredet, baß der hamburgische Vergleich vom 8«n Vatttt 1701 zum Grund« geleget bleibe, und in allen, mittelst neuer Verabred-und Vergleichung nicht aus, drucklich erläuterte» oder abgeänderte« Stucken, al« «in immerwahrender Grundund Erbvertrag zwischen Heyden herzoglichen Hausern nochmals buchstäblich "und u«, widerruflich «»erkannt u»d bestätiget seyn, auch diesem Vergleich angeheftet werbe» solle.

Daß in Folg« sothane» Srunbv«rgleichs K. 8. Wir, H«qog Adolph 5ri«d<. rich, nnooe Uns«« stargardische» Distric«, «i« überhaupt b«» allgemeinen Handlungen mit Ritter. «nd tandschaft, also auch den gegenwärtige« Vergleichs,?'""ttn mit derselbe«, durch jemand der Unsrig«« mit beyzuwohn« haben.

^

Daß solch« auf folgend« Weift geschehe: So oft von Selten Ritter- und tandschaft etwa«, fo das gefammte Corpus der Ritter- und tandschaft, also die stargardische Ritter- und Landschaft mit angehet, anzutragen, oder abfeiten der tandesstrsten dergleichen zu «röfnen ist, so oft bestehen die ritter« und landschaftliche Depurirt« aus Abgeordneten des ftargardischen DiKriäs mit. Ueber die landesfürst» licher SeitS abzugebende Anträge und Keloluuonu wird zwischen beyderfeitS Unfern KliniKris oder Bevollmächtigttn, »nonsdes ftargardischen Oittriüs, communis««on gepflogen, und eine vnltormität der kroponenäorum oder Kesoluüonen zu treffen gesucht. Da diefe erfolgt, so geschieht die Eröfnung der?roponenöorum oder Kelolurorum der obigergestalt beschaffenen ritter- und landschaftlichen vepu»üo» von Seiten Unsrer, Herzogs Christian tudewigs Xlinittrorum, im Beyfeyn Unsrer, Herzogs Adolph Friedrichs, ^imttrorum oder Bevollmächtigten, den Depuran, von Ritter« und tandschaft. Unser, Herzogs Adolphs Friederich, KKnittre oder Bevollmächtigter nöfnet hierauf gleichfalls den versammleten sammtlichen Oeputirtev, daß Wir mit den ?ropolin» oder Keloluns, rsriooe Unserö stargardischen Di> üriU», einverstanden wären, und solche gleichergestalt den vepuritten und Anwesenden aus Unserm stargardischen vittriQ gethan oder bekannt gemacht haben wollten. Eben so wird es auch gehalten, wann etwa eine Verschiedenheit in den landesfürfi« lichen Entschliessungen sich ereignete. Es ist sodann in eben vorgedachter Weift, von beyderfeitS herzoglichen I^miKri» oder Bevollmächtigten, an gesammte Ritterund tandschaft die fürstliche Erschliessung mündlich, und zwar str Uns, Herzog Adolph Friederich, rskione Unsers stargardischen vittricts, in Gegenwatt gesammter ritter-und landschaftlicher Oepurirten abzugeben, schriftlich aber eben Kiefeld« von jedem tandesherrn nur den vepurirten seiner tande, also von Uns, Herzog Adolph Friederich, r«io«s UnserS stargardischen Kreises, den Oepurirten von daher zu ioLumren.

4.

Solle« die von gesammter Ritt«, und tandschaft an.dke lanbessurstn, sbz«> gebend« schriftliche Vorstellungen und Erklärungen an jeden tandesfürfte« wsondee. heil zu richten seyn. ., x

[graphic]
[graphic]
[graphic]
[graphic]
[ocr errors]

der Ritt«, und iandschaft gereichet, von jedem landesfürsten aber an seine Ritter« und Landschaft iuLnmret werden.

6.

Bey anzustellenden lanbtägen und andern allgemeinen Cooventtn bleibt der hamburgische Vergleich und dessen §. 8. zum Grunde geleget.

7.

Es wird aber 4Wochen ante lerminum darüber, mit commumc«ion der jn ?ropoluion zu bringenden gesammte» Puntte, an Uns, Herzog Adolph Friederich, geschrieben."

S. .

Gleich nachher iN-Unserm, Herzogs Christian lubewigs, Namen geschehe, nen ?rop«mion. erklaren sich Unsere, Herzogs Adolph Friederichs, ^lmttri od« Bevollmächtigte in Unserm Namen dergestalt, wie im §. z. oben festgesehet ist Worauf sodann '"^

?- ..

der schwerinsche oder güstrowsche tanbmarschall Uns, Herzog Christian judewia rsüone Unserer Herzoglhümer Schwerin und Güstrow, der stargardische iandmarschall hingegen Uns, Herzog Adolph Friederich, nrione UnserS stargardischen vittriüs, die Danksagung erstatten.

Wahrender iandtagS - Handlungen ist es mit den Kesolmionen, auch deren und tandtagsschlusses ?ublicskion eben als bey der rropolmoo und sonst, wie m den z. 4. 5- beschrieben stehet, zu halten.

iL

Allenfalls soll wegen beyderseitiger aufiandtägen und andern Conventen abgeordneten Klimlirorum, die sonst insgemein alle Nonneon fürstlicher Gesandten un» ter sich geniessen, i»tuiru der tandstande aber nicht anders als beyderseitige lande« fürstliche commisssrü zu betrachten sind, über das Bettagen und Verhalten unker sich, eines landesfürMchen Reglements sich verglichen werden.

Der ein'«der anderseitiger villent^s zwischen den herzoglichen Höfen soll die tandtags' Handlungen so wenig als den Schluß desselben hindern oder aufheben. Hingegen bleibt einem jeden hiedurch, seines Rechts unabbrüchig, frey, sein« Kelolrmo.. ne» der gesammten Ritter - und tandschaft, und zw« Wir, Herzog Christian tudewig, rsrion« Unserer Herzogtümer Schwerin und Güstrow; Wir Adolph Friederich aber, rsüone Unsers stargardischen vittriüs, zu pubUciren'. Gleichwie nun übrigens

besage des mehr angezogenen §. 8» des hamburgischen Vergleichs, die in dem stargardischen DiltriU befindliche tandstände mit dem ganzen Lorpore der mecklenburgischen Ritter - und tandschaft in einer alten unzertrennlichen vnion und Oommunion der Rechte unter sich stehen, mithin solche vnion und Gemeinschaft der tandstände unter sich von beyderseitö tandesfürsten nochmals hiemit billig bestätiget wild; also soll auch aus eben dem mehrbesagtem hambu>.gischen Vergleich §. i. und 5. daöjeni» ge, was daselbst in Ansehung der einem jeden tandesfürsten in seinem tandesantheil alleinig, privative und besonders zustehenden tandeöregierung festgefttzet worden, anhero ausdrücklich wicderholet, und solchemnach hiemit für stets verabredet und verglichen seyn, daß alles dasjenige, was Wir, Herzog Adolph Friederich, in Folge dieses Vergleichs, rsrione UnserS stargardischen OiKriüs an die in vuion stehende gesammte Ritter - und tandschaft, in münd- oder schriftlichen Anträgen, Kelolukionen oder K<.lcrioken ergehen lassen, ein-für allemal, folglich jetzt als dann, und d(Zrn als jetzt, also und dergestalt bestimmet seyn, und verstanden werden, daß «S an die im stargardischen DittriQ eingesessene tandstände von Ritter, und tandschast, als an Unsere, Herzogs Adolph Friederich, privative Unterkhanen, ^ure iuperiorilstis, hingegen an die in den Herzogthümern Schwerin und Güstrow eingesessene tandstande von Ritter - und tandschaft, als Unsere, Herzogs Christian tudewigS/ privative Unterkhanen, nur eommumesrive ergehe, mithin diese letztere, in Ansehung Unsrer, Herzogs Adolph Friederich, und Unsers stargardischen vittriUs, zu aller Zeit nicht anders, als bloß nach dem Recht unzertrennlicher Vnion5Verwandle angesehen und gehalten werden, folglich alle Begriffe und Anstösse von einem O«n6ominio oder einer Lommunion unter beyderseitS tandesfürsten, hiemit und kraft dieses für ewig vernichliget und abgethan seyn sollen.

[ocr errors][graphic]
[merged small][merged small][ocr errors]
« السابقةمتابعة »