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'4.

Schließlich sollen einem jeden herzoglichen Hause alle Zurz lalvs teQa hiemlt «halten, folglich alle und jede Verordnungen und cisululn des hamburgischen Vergleichs nochmals an beyden Seiten versichert bleiben, und keinem Theil^dies«) Vergleich, wann ausser denselben in den übrigen hierinnen nicht begriffenen, Hurch Güte oder Recht, «in anders ausgemacht würde, zum Schade« oder NsthMl gereichen.'

Urkundlich ist dieser Vergleich von Uns beyderseitt «genhöndig u«terschriebtn, «nd mit Unsem ftrstlichenJnsiegeln bestätiget. So geschehen ,t.

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mittelst gehorsamsten Dank für genekgke Oommunie«!«« v« xrojeSirt,«, zwischen Heyden durchl. Herren Herzögen zu Mecklenburg, Schwerin und Stretch, unser« gnadigsten Fürsten und Herren, in Ansehung der <2on«rren« bey gegenwärtigen gütlichen Handlungen mit der Ritter-und tand. schaft, nicht weniger bey tand- und coovo»tio«. Tagen kc. zu errichtenden Vergleichs, müßten gegenwättige iandräthe, tandmsrschalle und Depunr« der meck, lenburgischen Ritter' und tandschaft zuvörderst gehorsamst bitten: daß bey Vorseyen den Vergleichs-1'rsttsten alle von ihnen zu erlassende unterthSnigste Anträge beyden durchs, regierenden Herren Herzögen oder Dero Herren KliMri» und Herren Bevollmächtigten übergeben, und diese auch von beyden hinwieder, nach vorgängi, ger Vereinbarung, beantwortet, mithin der Vergleich zwischen beyden Durchl. Herren Herzogen und der gesammten Ritt«' und tandschaft getroffen und geschlossen werden möge. Bey tand- und allgemeinen convocsrions. Tagen aller und jeder von Ritter« und tandschaft würden, nach der bisherigen Verfassung, die ?ropsvenu, von beyden durchl. Herren Herzögen zugleich an gesammte Ritter, und tandschaft, mündlich oder schriftlich, gnädigst zu erlassen, und von dieser hinwieder unterthönigsi zu beantworten sein."'

Wenn auch ausserhalb land- und allgemeinen Convocsnons. Tagen, da im. gul'z des gesammten Corporis der Ritter, und tandschaft nicht gegenwärtig, entwe, der an beyde, oder den Umstanden nach an eine» der durchl. Herren Herzoge, von vepulslion,- Conventen «der vom «ngern Ausschuß unterthänigste Anträge und Vorstellungen, entweder mündlich durch einige ihres Mittels, oder schriftlich per §uppl!«s, zu thun sind, würden die hochfürstl. Ketolmion« und kelcrip» darauf, nach dem bisherigen Gebrauch an die versammlet« tandräthe, tandmarschälle und veomirte der Ritter« und tandschaft, oder an dm «ngern Ausschuß ergehen. Welchemnach man gehorsamst bäte, es dahin geneigt zu «Zmziren, baß in allen diesen Stücken es bey der bisherigen Oblervnee gelassen, und hierunter das Behusige «, dem zwischen beyden durchl. Herren Herzogen zu treffendem Vergleich, zu r>eilmrung der gemeinsamen gütlichen Handlungen, deutlich «primZret werden möge.

Mit Voraussehung dieses würde §. Daß der hamburgisthe Vergleich tc. ?oK verd. mittelst «euer: hinzu zu sehen sevn: jedoch der Ritter»und tandschaft unpnejuckmlicher. ,

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4ä §. Daß in Folge :c. «S verb. Jemand der Ihrigen, hinzu zu fügen: zu Besorgung der Nothdurft gedachten Kreises.

Der §. Daß solches auf folgende weist geschehe :e. wird lediglich auf gegenwartige Vergleichs«'rrsUsten, oder auf sonstige gemeinsame convocsuoa,. Tags > Handlungen zwischen 8erenillimi5 regn»nrlbus und den von Ritter°unb tandschaft bevollmächtigten Depüurten gerichtet, und solchergestalt zu verstehen, folglich statt der Worte: An gesammte Ritter- und Landschaft :c. an ge. sammle ritter, und landschaftliche vepulirte, zu setzen seyn. ^'

^6 §. Daß von jedem L.andesfürsZen :c. poli vsrbs, oder einer :c. sä«'scur, dahin abzielenden. . ...

r^tt verb. abgethan seyn:c. jedoch die Lommunioa in solchen Stücken, die der hamburgische'Vergleich mit sich bringet, unter beyden durchl. Herren Herzogen verbleiben.

^. Der Herzog!, sibwerinstbe :e. würde anHeim gesiellet und gebeten, es bey einer Danksagung eines der herzogl. schwerinschen lavdmarschaUe bewenden z»

H. Daß der ein, oder anderseieiger 0,^»/«, «e. «clrZerur m iine: Jedoch daß der Schluß des allgemeinen iandtageS nicht eher erfolge, bevor alle ObicKs Oomll!,I!s abgehandelt worden. ^

§. Sowohl herzogl. scbwerinscber ic. sä vnbs: oder einer, »6 ösmr: dahin abzielenden; pott verbum: «»««L/ret, jedoch die Kommunion m den Glücken, die in dem hamburgischen Vergleich ausgedrückt, beybehalten. Schwerin, den isten May l?54.

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^ird festgesetzt, daß der hamburgische Vergleich vom 8ken ^«rtü 170?. "zum Grunde gelegt bleibe, und in allen, mittelst neuer Verabred- und Vergleichung nicht ausdrücklich erläuterten oder abgeänderten Stücken, als ein immerwährender Grüns- und Erbvertrag zwischen beyden herzoglichen Hau' fern nochmals buchstäblich und unwiderruflich anerkannt und bestätiget ftyn, auch diesem Vergleich angeheftet werden solle. >

Daß in Folge sothanen Grundverglelchs §. 8» des Herrn Herzogs zu Strelitz Durchl. «klone Dero stargardischen viitriüs, wie überhaupt den allgemeinen Handlungen mit Ritter - und tandschaft, also auch den gegenwärtigen Vergleichs« 'I'rsQaten mit derselben, durch jemand der Ihrigen mit beyzuwohnen haben.

Daß solches auf folgende Weise geschehe: So oft von Seiten Ritter «und Landschaft etwas, so das gesammte Oorpu, der Ritter-und tandschaft, also die stargardische Ritter, und tandschaft mit angehet, anzutragen, oder abseilen der jandesfürsten dergleichen zu eröfnen ist, so oft bestehen die ritter- und landschaftliche Oeourirt« aus Abgeordneten des stargardischen Kreises mit. .

Ueber die landesfürstlicher Sei.« abzugebende Antrage und Kelolurlone» wird zwischen beyderseitö herzoglichen ^inittri« oder Bevollmächtigten, rsnolie des stargardischen OiltriHs Oommuniestios gepflogen, und eine IInitormüät der ?rovonenäorum oder Resolutionen zu treffen gesucht. Da diese erfolgt; so geschieht die Ecöf, nung der krooonenciorum oder Ketolmorum der obigergesialc befchaffenen ritterund landschaftlichen Deputation von Seiten der herzoglich - schwerinischen Kjinilrro'. rum; der herzoglich- strelitzische ^inittre oder Bevollinächtigter eröfnet hierauf gleichfalls den versammleten sammtlichen vevurirten, daß des Herrn Herzogs zu Streich Durchl. mit den ?ropol>tis oder lielolmi5, raiione Dero stargardischen Viltriä5, einverstanden wären, und solche gleichergestalt den Deputirten und Anwesenden aus dem stargardischen OiltriZ gethan oder bekannt gemacht haben wollten. Eben so, wird es auch gehalten, wenn etwa eine Verschiedenheit in den landeöstrsiis? che« Entschlief^«,.'« sich ereignete. Es wäre sodann in eben vorgedachter Weise von beyderseitö herjogl. ,Viivittri8 oder Bevollmächtigten an gesammte Ritter- und tandschaft die fürstliche Entschließung mündlich, und zwar von des Herrn Herzogs zu Strelitz Durchs, rsüone Dero stargardischen OittM,, in Gegenwart gesammrer

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ritter» und landschaftlichen Depurirt«, an die stargardischen vepur»«« abzugeben schriftlich aber eben dieselbige von jedem tandesherrn nur den vevulitten seiner tand/ also insonderheit von 8«renil!Im« SrreuueoL, nüo« Dero stargardischen viüriS,^ den vevuürten von daher zu ioLnuirea. ^ ^' v «- ^. „ ,^

Die von gefammker Ritter - und landsthaft a» die tandesfürsten abzugebende schriftliche Borstellungen und Erklärung« an jede» tandesfürsten insonderheit » richten jeyn sollen. . .. .. .

Daß von jedem tandesfürsten die ,u «rtheilende schristlkche Anträge odn >Ker«Iullon« jedesmal an gelammt« Ritter« und tsndschaft, >md von 8»emNimo Sirelu«nli in lvecie, nnone Dero stargardischen Oittriüs, an das dorr» der Ritter- und tandschaft gerichtet, von jedem tandesfürsten aber an seine Ritter, und tsndschaft ü,lZauiret werden sollen. Und weil, besage des mehr angezogenen §. S. des hamburgischen Vergleichs, die in dem stargardischen DittrZü befindliche tandstände mit dem ganzen Corpore der mecklenburgischen Ritter- und landschaft in et» «r alten unzertrennlichen vnion und Commumon der Rechte unter sich stehen, mit» Hin solche Ivmon und Gemeinschaft der tandstände unter sich von beydersel« tandesfürsten nochmals hiemit billig bestätiget wird; also soll auch au« eben dem mehr^ besagten hamburgischen Vergleich §. ».und 5- dasjenige, was daselbst in Anse, hung der einem jeden tandesfürsten in seinem tandesantheil alleinig, ^/v«,'v, und besonders zustehenden tandesregierung festgesetzet worden, anhero ausdrücklich wie» verholet, und solchemnach hiemit für st«« verabredet und verglichen seyn, t>aß alles dasjenige, was des Herrn Herzogs zu Strelih Durchl. in Folge des 2ten, zten,' 4ten und zten Articuls dieses gegenwärtigen Vergleichs, rsrione Dero stargardi« scheu viltriSs. an die in vmon stehende gesammte Ritter» und tandschaft in münd, oder schriftlichen Anträgen, «erolurionen oder K«lcnpren ergehen laffen, ein, sir allemal, folglich jetzt als dann, und dann als jetzt, also und dergestalt bestimmet «nd verstanden werden, daß es an die im stargardischen DiltriQ eingesessene tand» stände von Ritter - und tandschaft, als an des Herrn Herzogs zu Strelitz Durchl. privsüve Unterthanen, Jure luveriorir«is, hingegen an die in den Herzogtümern Schwerin und Güstrow «ingesessene tandstande von Ritter- und tandschaft, als priv»ri?e Unterthanen des Herrn Herzogs zu Schwerin und Güstrow Durchl. nur «ommuoinkiv« ergehe, mithin diese letztere in Ansehung des Herrn Herzogs zu Stre, jitz Durchl. und Dero stargardischen DiAri«, zu aller Zeit nicht anders, als bloß nach tzem Recht unzertrennlicher vnion,.Verwandte angesehen und gehalten werden, folglich alle Begriffe und AnftSss, vom Conäomims oder einer c«nmumone unter beiderseits tandesfürsten hiermit und träfe dieses für ewig vernichtig« und abgetba» styn solle«. ^

Daß

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