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tonnten. Wie darauf nicht «geQiret werden wollen, » rstisne. daß solches kein Negonum comllisle s«y; sind einige stillschweigend weggereiset, andere aber geblieben, und zur Unterschrift des Vergleichs bewogen, auch den ferneren Schlüsse» beygetreten. Ob erstere hiernächst vrokettirec oder sppelliret habm, und wie st«? die Anzahl der letzteren sey, ist mansch unbekannt. Indessen find durch diese» Vorgang und durch die öfteren Versicherungen, daß die kaiserl. c«o6rmsrion ohnsehlbar erfolgen werde, auch wohl durch andere Vorstellungen, nsch einige, welche , bisher nsurr«! gewesen, zur Unterschrift gebracht. ^ -:

5) Von den «presse kroreltirenden sind nur 7 erschienen, und haben als Qrsvamin«, welche vor der Landtags - Handlung müßten gehoben werden, aä ?ra» ,«eoNum gegeben, ») die Anwesenheit einer (Zusrnilon auf dem iandtage, gegen das Herkommen; d ) die unterlassene Qrgrion des Herrn von der lühe zu Mulfow, (welcher sich mitlerweile in der Nahe aufgehalten, auch dieses selbst schriftlich vorgesiellet hat,) und e) die in contormität des Vergleichs, welchen sie noch nicht anerkenneten, begehrte Einlassung auf die herzogliche krovoS».

Die mehreften Anwesende habe» hierauf beschlossen:

4ä s) Daß, weil sie ihres Orts den Vergleich sgnokirten, sie solches nicht pro Qrsvamine achten könnten, b) sey zwar solches ein «ravsmsn, jedoch nicht von genügsamer Erheblichkeil, um die landrags - Handlungen darnach aufzuhalten, sondern man könne bey oder nach Beantwortung der herzoglichen ?oltu!ztorum deshalb Vorstellungen khun,e. welches auch muchmaßlich geschehen ist, weil in einem herzogt, schwerinischen an das ciorps erlassenen lieseripko zu erkennen gegeben worden: daß der von der tuhe, als ein Friedenestöhrer, der dabeneben ergs SereniK«um in mancherley resru befangen fey, auch seine Micstande beleidigit habe, nicht zum iandtage berufen sey, dieser Fall jedoch andern an dessen freyer Beywohnung nicht zum ?rseju6itz gereichen solle zc. /^cl c) uri scl 0) Jedoch soll hierüber der Herr isndralh von Häverstädt in seinem erfoderten Vor« conlulrgrivo davor gehaltm haben: daß, ob er zwar selbst d.n Vergleich ggnokire, auch an der Nachricht von dessen erfolgenden conkrrrumon eben nicht zweifeln wolle, man gleichwohl denselben bis zu diesem wirklichen Erfolg nicht füglich zum ku„6gmenk der tandtaqsHandlungen nehmen könne, sondern schicklicher sbltrsülve über die rolkulsrs m rrsQuen sey it. welches aber nicht beliebet worden. Wie diese Schlüsse de» 7 kropo. »enten kein Genügen gegeben, sind sie davon gereiset, vrorettsnao gegen alles was wegen tandesanlagen, wegen Ausstellung einer neuen Obligatisn an königliche Kammer zu Hannover, wegen Erwahlung zu vseonten tandesbedienungen oder son» sten, mögte beschlossen werden wollen. Wodurch sich jedoch die übrigen nicht abhalten lassen, Schlüsse zu machen; und so« °

6)

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6) wa« die neue Obligation bettist, die darüder zu suchende landesherrlich« Bestätigung bedenklich gesunden, auch das hier entworfene Cancer« nicht spprodi. ret, sondern ein anderer Entwurf gemach« seyn, mit vorläufiger Entschliessung, daß, wann selbiger zu Hannover nicht angenommen würde, man alsdann das Lspit»! in auszuwürkenden Terminen succeKvs abtragen wolle.

7) Von diesmal beliebten errrgorcttnsiren Anlagen vernehme ich noch nichts, welches muthmaßlich daher rühret, daß die RelKnten, deren execmive Beytteibung nunmehro vermilliget worden, zu diesmal diensam befundenen publiquen Anwen« düngen hinreichen. Man zahlet zu diesen folgende in Ansehung des getroffenen Ver»

gleichs ausgeworfene Kemunerstione»: ^

Dem Herrn Geheimenrath von Dithinar , ^ losos Thlr.

Dem Herrn Geheimenrath Grafen von BassewiH » s zsos »

Dem Herrn Regierungsrath Schmidt » » , 2000

Der schwerinschen geheimen Canzley » « zcz« «

Dem Herrn Geheimenrath von Zesterfleth » » 2 500 »

Dem Herrn Geheimenrath Jacobi « « 1000 >

Dem Herrn Canzleyrath Seip - » , soc«? »

Der strelihischen geheimen Canzley - « 250 5

Dem Herrn jandralh von Hahn » - , . « 400s »

Jedem der übrigen tandräthe (»elulZvs de« Herrn von Wendessen) . ^

zu etwaniger Oe5«iirung 200 Thal. « » 120a

gleichen den Heyden Herrn tandmarschallen - ü,-. , - ^>tpo ^»

^ errn land ° 8xn6!co D. Taddel ^ «-,,.., >«Dr> ch.'

zrrn Lecrersire Wolf es, 10s ^

und dem Vernehmen nach noch einige mir nicht namhaft gemachte Posten ie. ttitcs r>I,en»aber ist «6 kroioeottum festgestellet: daß der engere Ausschuß künftig ohne des Landes Bewilligung keine Geschenke machen soll« ». ,

8) Andere Personen find mit landesbedienungen, als Klosters Hauptleutt und ?rovilore», versehen.

9) Auch sind sowohl von herzoglicher als ritterschaftlicher Seite die Klembra zur VireSorisl commilZion wegen Ausmessung der Tütet ernannt, welche im Xisr» üs mit dem Amte Stavenhogen ihren Anfang nehmen soll.

10) Der engere Ausschuß hat auf dem landtoge ein« Srsturn der publique« tandeeschulden bekannt gemacht, nach welchem selbige übtthaupt 525S0« Zhir. und wann hiervon die reüirenden Anlagen abgingen, nicht mehr als «ires zo Thal, auf jede Hufe betragen sollen, weshalb vorläufig die läse entstanden, daß, wann ,S dem iande an Credit fehlen sollte, man sothane Schulden auf die Güter revernren und abbezahlen müsse; denn «er nicht durch Credit oder baar zo Thlr. per Hufe aufjubringe» vermögend fey, könne sich ohnehin nicht conlerviren ze. Ich weiß nicht, ob dieser Schluß, inruiw sparsamer und fleißiger tandwirthe, rich:ig sey? und zur möglichsten Lonservskiun der Güter bey der Ritterschaft gereiche? Ob nicht die Kep«tinoo jener Schulden, weil etliche Eingesessene selbst daran mehr als ihre zu compenlirende K««mzu fodern haben, den übrigen per Hufe höher fallen «erde? Ob man dabey auf die Schwierigkeit der zu gleicher Zeit zu entrichtenden rückständigen und eurrenr - Conrribuuon «e. und nach deren Zusammenschlagung auf der Eingesessenen privar-Schulden in, und ausserhalb tsndes, welche beloset wer. den dürften, mit relleSiret habe? Uebrigens scheinet mir obige nunmehr angegebene Summe der eigentlichen tandeSschulden noch nicht ss unerschwinglich, daß es, wie vor dem Vergleiche nur in solle behauptet ward, dem ganzen tande benöthigtenfalls ohnmöglich gefallen seyn würde, den Credit des beyzubehaltenden ianbkastenS ferner zu «mlerviren.

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,l) Der Herr landrath von Hahn hat sein DireSorium, und der Herr von Camps seine Vevursrion de» dem engern Ausschüsse religmret, wannenhero selbiger nunmehr ganz mit folgenden neuen Personen besetzet ist; dem tandrath von Barner oder von Bassewitz, (welches zwischen ihnen noch zweifelhast feyn soll,) eineiN Herrn von Drieberg, einem Herrn von Pressentien, und aus dem Stargardischen dem Herrn Kammerjunker von Jgömund, welcher ehemals zu Wien gewesen ist. Die gesammke Wahl, besonders des letzten, soll nicht allerdings nach der loee des Herrn iandraths von Hahn ausgefallen feyn, «eil er denselben wege» seiner ehemaligen Ausrichtungen zu Wien einiger Dinge beschuldiget hat, von deren Bemandniß ich nicht eigentlich mtormiret bin, worüber aber bereits Hieselbst ein Mißvernehmen zwischen beyden zu spüren war.

,Ä) Jmgleichen sind aus dem stargardischen Kreis«, anstatt des Herrn lanb» rachs vonWendeffen, vrey andere 8ubj?5ts preelenriret. Unter selbigen befindet sich der Herr Vice tand- Marschall von Genzkow, woraus die abgeänderte Disoo. llcion der Eingesessenen, welche vorhin von seiner alleinigen Unterschrift nicht zufrieden waren/ noch mehr wahrscheinlich wird.

, iz) Wegen der rückständigen conuibunon ist gegen diejenigen, welche solche nicht bezahlen wollen, die L««itio« ergangen, und ftlbige von ihnen cheils mit,

«Heils thsils ohne ?r«kett»t!«n, bezahlet, ob sie aber hiervon wiederum sr/pelliret haben, ist mir noch unbekannt. ,..

14) Wegen eines auSwärti'gen Geld-Kegoni ist mir die letzt ««heilte Nachricht aus Hamburg nochmals zugekommen. Hier aber verlautet nichts davon.

Dieses ist alles, waö ich seithero, zum Theil erst neulich, von den hiesigen iandesumständen mit einiger Zuverlaßigkeit habe erfahren können.

Ich enthalte mich darüber aller Beurtheilung, denn Eure Lxeelleoee ermessen von selbst hocherleuchtet, wohin es mit der tandeöverfassung gediehe» sey, und falls die kaiserliche Loniirmörio» hinzukommt, ferner gedeihen werde. .. ^

Mir sind einzelne Aeusserungen geschehen, daß man meine Gegenwart auf dem iandtage gewünfchet hä:te. J^ch würde mich aber, als unangeseHen und unerfordert, nicht mit Fug Habeneinsinden, noch weniger bey jetziger 8irugri«n etwas nach meinem Begriffe dem iande vortragliches haben ausrichten können, und zum Schaden desselben werde ich mich nimmer gebrauchen lassen, wie gleichwohl implicire geschiehet, wann man nach denjenigen Punkten, welche im Zuschnitte verfänglich geworden sind, auch nur bloß conle^uemmenr arbeitet. Von einer solchen Beschaff fenheit sind z. E. die wegen der Ausmessung der Güter gesehten k>rineipjg, wo ich nicht absehe, wie die dazu verordneten Personen entweder daran noch etwa« reümu? ren, oder darnach ohne Vorwurf werden verfahren können. ... .

Anstatt mich solchergestalt den hiesigen tandesangelegenheiten ohne Nutzen von neuen zu widmen, wünschte ich nunmehr wohl sehr die baldige Erfüllung meines «yrerbietigfle« Verlangens, zu Sr. königl. Majestät Diensten. Eure I^xcellenes sind demselben mit einem deshalb von selbst gethanem Vorschlage auf eine so gewo« gene und einnehmende Art zuvorgekommen, daß ich die Erlaubniß nehme, davon Errechnung zu thun, das weitere Dero geneigten Vorsorge gehorsamst anheimstellend. Darf ich meinem Wunsche etwas hinzufügen, so ist es die Erinnerung von Sr. königl. Majestät vielfältig genossener Gnade, und die Zueignung von eines gesammten Klimlierii hohem Wohlwollen, aber auch die Vorstellung von Allerhöchstdero« selben hoch zu venerirendem Alter, welche meine Sehnsucht vermehren, unter ein« so gesegneten Regierung sothaner Gnade und Gewogenheit ehestens theilhaftiz z« werden, und mich würdig zu mache«.

Ich verharre lebenslang mit der vollkommensten Verehrung. ^: ,.,

BüschingS Magazin XIX. Theil. Y? ,,.

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Mrdurchlauchtigstcr, Großmachtigster, Unüberwindlichster Kaiser

'und Könict' "l 1''.'',' «1 .. .^'<rup

Allergna'digster Kaiser und König!

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s geruhen Ew. kaiserl. Majestät in höchsten Gnaden, sich von uns, Dero allerunterhänigst Getreuen, dem mehrern Theile der mecklenburgische, ^ Ritterschaft, in gerechtester Klage und tiefster Ehrfurcht vortrage.

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Wasmassen wir vernommen haben, «elchergestalt der zeitige engere Aus« schuß, ohngeachttt unser unterm izkenkleji s. e. eingelegten feyerlichen ?ro«K«ion, . dennoch nicht allein einen vorgeblichen Erbvergleich statthaft errichten zu «ollen fort« fahre, sondern auch den Kammerherrn von Bassewitz nach Wien zu senden unter» nommen habe, um die allerhöchste Bestätigung dieses Vergleichs voreilig suchen zu lassen.

Um damit nun wir und die Unser« durch diesen unstatthaften Vergleich nicht in unwiederbringlichen Schaden gestürzet, und durch des wenigern Theils der Ritterschaft unlautere Absichten oder Unachtsamkeit übereilet »erden mögen: da ohnedem schon aft angeregter Vergleich mecko äug. im Drucke erschienen, und also der WeK der ans maßliche Schein gemacht ist, als ob ftmmtlicher Adel «unmehvo in all« streitig» Puncten einig, verglichen und beruhiget wäre: so daß wir nicht ohne Grund besor« gen müßten, als ob man damit umgehe, eben auch bey Em. kaiftrl. Majestät durch Vorlegung dieses Vergleiches «ine dergleichen Vorstellung zu erwecken, und dessen donürnuüon zu erschleichen: zog

Als sehen wir uns gedrungen, bey Ew. kaiserl. Majestät, als allerhöchstem Richter, wider gemelderen Vergleich und dessen imeaSirte Bestätigung in allertieffer Ew. kaiserl. Majestät gebührender 8ubmiKon aufs ftyerlichste zu proreKiren, und uns durch dieft?r««K«i«n rechtskräftigst zu bewahren: vielmehr imploriren wir, schon allerunterthanigst gebetenermassen, Ew. kaiserl. Majestät wollen vorher «ine rechtlich verlangte Untersuchung auf Allerhöchstderoselben beliebige Weis« allergnädigst zu verfügen geruhenk, ^,>?' .«. ?>-.>!, - '.-..>: .- .--n '.

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Bis dahin, wie wir der ehrerbiethigsten allerunttrthanigsten Zuversicht leben, «ollen Ew. kaiftrl. Majestät oftberegttn angeblichen Erbvergleich als null und nich. ^ tig

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