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quod pertinebat curie Muron, contiguum orto, quem . . dictus Brendeli nomine prefati magistri R(ůdolfi) similiter excolit – an den Abt und Convent des Klosters St. Blasien gegen andere Grundstücke – videlicet agrum et pratum sitos prope Kaltenbrunnen, qui dicuntur et denominantur bona magistri Růdolfi de Thetinkouen predicti – vertauscht haben. Acta sunt hec apud villam Vidingin anno domini Mo CC° LXXXX° primo, sexto kalendas julii, presentibus magistro R(ůdolfo) de Thetinkouen predicto, cellerario maiore monasterii de Salem predicti, fratre Berhtoldo converso dicto Kofman, fratre Cůnrado, magistro curie in Muron, H. dicto Knollen, Hermanno villico de Vldingen, Cůnrado dicto Schüler, Burchardo dicto Waldener, Hainrico dicto de Alaspach, servo predicti magistri Růdolfi, Úlrico de Ittingen dicto Lenman et aliis quampluribus fidedignis, indictione quarta.

822. Perg. Or. Salemer Hand. Die Siegel der Aebte von Salem und St. Blasien sind abgegangen, die schmalen Pergamentstreifen, an denen sie hingen, sind noch an der Urkunde. Vom gleichen Tage der Gegenbrief von Abt und Convent von St. Blasien. Perg. Or. von der gleichen Hand mit den beiden Siegeln aus mit Fett vermischtem Wachs, beide spitzoval (III A 2a): 1. Abt von St. Blasien, 60:35 mm, stehender Abt mit Buch und Stab. Umschrift: + g. hairici. abbatis. monasterii. sci. blasii. In der gratartig erhöhten Rückseite in der Mitte Daumeneindruck. -- 2. Abt von Salem, bekannt, Rückseite schräger Einschnitt.

1291. Juli 19. Denkingen. Růdolfus miles et Burchardus germani dicti de Ramsperch übergeben dem Kloster Salem einen Acker in Niunbrunnun gelegen an einem Orte, der ze Fuhslöchirn genannt wird, und einen Hof daselbst, welche Wernher Gotzriter und sein Sohn Johannes von ihnen zu Lehen trugen, nachdem diese von dem genannten Kloster zwei Pfund Konstanzer Pfennige erhalten und auf diese Besitzungen verzichtet hatten, zu freiem Eigen. Actum in Denkingen anno domini Mo CCXC primo, XIIII. kalendas augusti, presentibus hiis testibus et rogatis, videlicet Hainrico de Kallenberch, Burchardo de Ramsperch iuniore, Egelolfo de Sancto Monte, H(ainrico), medio cellerario de Salem, Hainrico, magistro in Vahsirieth, Diethoho, fratribus conversis ibidem, aliisque pluribus fidedignis.

823. Cod. Sal. II, 254 No. CCXXVII.

1291. Juli 23. Markdorf. Juli 25. Ebenweiler. Swiggerus de Teggenhusen , iudex provincialis in comitatu Sancti Montis, beurkundet, dass Wernherus conversus dictus de Ebenwiller alle Besitzungen in Ibewanch, welche seiner Tochter Elisabeth von Heinrich Mettenbůch als Morgengabe zugewiesen waren, die ihrerseits mit Zustimmung des genannten Heinrich dieselben an ihren Vater gegen eine Wiese in Ebenweiler tauschweise überliess, um 4 Pfund Konstanzer Pfennige an das Kloster Salem verkaufte, und besiegelt auf Wernhers Bitte die Urkunde. Wernher und Elisabeth bestätigen die Richtigkeit und leisten die üblichen Verzichte. Elisabeth verpflichtet sich eidlich zu einer Busse von 10 Pfund, wenn sie selbst oder jemand in ihrem Namen jemals das Kloster im Besitze dieser Güter stören sollte. Actum in Martorf anno domini Mo CC° XCI° X. kalendas augusti, subnotatis testibus presentibus et rogatis, videlicet C. de Teggenhusen iuniore, Ülrico de Bermetingen, Burcardo dicto Grawestain, C. dicto Zolner, fratre H. dicto Vinke, fratre Gerungo dicto Ekkehart, converso in Salem. Confirmatum vero in Ebenwiller anno predicto VIII. kalendas augusti, hiis presentibus, videlicet honorando viro H. viceplebano in Ebenwiller, Ekhardo et Růdolfo fratribus dictis Ekkehart, H. de Ebenwiller, C. dicto der Dorfherre, H. dicto Rýsse aliisque pluribus fidedignis.

824. Cod. Sal. II, 233 No. CCIIII.

1291. Juli 31. Alt-Steusslingen. Albertus miles nobilis dictus der Schedel de Stvzelingen übergibt mit Zustimmung seiner Ehefrau Adilhaidis und seines Sohnes Egelolf dem Kloster Salem nachbezeichnete, 1/2 mansus (hůbas) umfassende Güter — videlicet unum dimidium (sc. mansum) situm in Tæchingen, dictum die halbe håb undern silen, dimidium situm ibidem, dictum Albrehtsgüt, et in Stüzelingen dimidium, dictum Schmæhelinsgüt zu rechtem Eigenthum unter dem Vorbehalt der Nutzniessung des ganzen Besitzthums für seine eigene und der Hälfte desselben für die Lebenszeit seiner Ehefrau, gegen einen jährlich an Lichtmess fälligen Zins von '/2 Pfund Wachs. Actum in Stúzelingen anno domini Mo CC" nonagesimo primo, II kalendas augusti, indictione IIlI®, subnotatis testibus presentibus et rogatis, videlicet viris honorandis Hainrico, viceplebano in Stüzelingen, Ber(toldo) de Grezzingen dicto Arbeler, H. et Cånrado germanis dictis Lager, Cůnrado, ministro de Ehingen, dicto Siunichman, Ulrico, quondam ministro ibidem, Hainrico, cellerario maiore, Hainrico, medio cellerario, monachis in Salem, fratre Gerungo, converso ibidem, aliisque pluribus fidedignis. Des Ausstellers Sohn Eglolf bestätigt für sich den Inhalt der Urkunde unter seines Vaters Siegel.

825. Perg. Or. Salemer Hand. Siegel des Ausstellers, befestigt wie an No. 432, aus Malta (IV A 2), dreieckschildförmig, 55: 40 mm, im Schild das bekannte Wappenbild (Stufenschnitt, Dorn), rohe Arbeit. Umschrift: + s. albert. scedil. von. styzelig. Auf der Rückseite 2 tiefe unregelmässige Einschnitte. Cod. Sal. II, 225 No. CXCII.

1291. Aug. 6. Wartstein. Eberhardus comes de Wartstain übergibt dem Kloster Salem das Eigenthumsrecht nachstehender Besitzungen in Anhausen (Ahusen) - videlicet die Burchhaldun, agrum in der Owe, item pratum dictum die Vorwiese, item duo werdelu vor Berintal, agrum vor dem Espan et den rain obe Vihetal - nachdem der von ihm mit denselben belehnte Burcardus dictus Senfelin, miles, unter Zustimmung seiner Söhne Heinrich und Senflin, sie um 11/2 Pfund Heller an das genannte Kloster verkauft und in die Hand des Grafen darauf verzichtet hatte. Burcardus Senfeli, miles und seine Söhne Heinrich und Senflin bestätigen die Richtigkeit des Vorstehenden und leisten die üblichen Verzichte. Hainricus dictus Bachritter und Ranzo, Brüder der vorgenannten Heinrich und Senfelin, verpflichten sich, secundum consuetudinem terre Gewähr (warandiam) zu leisten. Actum apud Wartstain in strata publica anno domini Mo CC° nonagesimo primo, VIII. idus augusti, subnotatis testibus presentibus et rogatis, videlicet Ottone et Gotfrido de Warstain, filiis nostris, honorandis viris H. plebano in Erfstetten, H. plebano in Frankenhouen, Cůnrado, rectore ecclesie in Griesingen, Úlrico de Egelingen, Củnrado dicto Krâphe, Hainrico dicto Gehurne, medio cellerario in Salem, H. de Wrmelingen, converso ibidem, aliisque pluribus fidedignis.

826. Perg. Or. Salemer Hand. An einem Pergamentstreifen das Siegel des Ausstellers aus Malta wie an No. 472. Auf der Rückseite 3 Einschnitte. Cod. Sal. II, 224 No. CXCI.

1291. Aug. 17. Buchhorn. Wernherus de Raiderai dictus Gniftinch übergibt dem Kloster Salem das Eigenthumsrecht der Besitzungen in Tannon, welche vir strennuus Fridericus miles de Menlinshouen von ihm zu Lehen trug, nachdem er von diesem 2 Mark Silber und den Verzicht auf diese Besitzungen erhalten hatte. Actum in Bochorn anno domini M° CC° XC° primo, XVI° kalendas septembris, hiis testibus presentibus, videlicet viris discretis H. dicto Můris, H. dicto Loser, Úlrico Fabro, Bur(cardo) Fabro, H. dicto Selbetet, C. dicto Rot, Alwigo, C. dicto Goch aliisque pluribus fidedignis.

827. Perg. Or. Fremde Hand. Siegel des Ausstellers, befestigt wie an No. 432, aus Malta wie an No. 564, Rückseite wie an No. 814. Cod. Sal. II, 234 No. CCVI.

1291. Sept. 24. Konstanz. Abt Ulrich und der Convent von Salem treffen ein Uebereinkommen mit Künig, dem Juden von Schaffhausen über das Eigenthumsrecht an der Mauer eines neben ihrem Hause zu Konstanz liegenden, dem Künig gehörenden Hauses.

828. Allen den, die disen gegenwirtigen brief ansehent oder hérent lesen, kunden wir, abbet Ulrich, von gottes gnaden abbet || ze Salmannswille, und alle der convent des selben gotzhuses, das wir überain chomen sien mit Kunge, dem Juden von Schaf||husen, und mit sinen erbon umb die mure des huses, das neben unserm huse lit an Amplunges gassun, das diu selbe mure von grunde || uf unser hålbiu ist, mit dem gedinge, so hie nah geschriben stât, also das wir den gewalt haben und alle unser nahchomen, ob si wellent an die selbun mure und drin zem halbentail ze buwen, des wir bedurfen, ane alle gevårde, und uf die vorgenantin mure ze muren, swie hohe wir wellen, âne des vorgenantin Juden und siner nahchomen schaden. Und ist 8ch gedinget, ob dem vorgenantin Juden oder sinen nahchomen von unserm buwe dehain schade beschåhe, den schaden son wir in wider tůn âne allen iren schaden, und het Kunich, der vorgenant Jude, und alle sin nahchomen, an die das vorgenant hus gevallet von erbe oder von köfe, die hante och denselben gewalt an die vorgesprochen mure und drin ze buwen ze dem halbentail, ane alle gevårde, und uf die mure ze buwen ane allen unsern schaden. Ich Kunich, der vorgenant Jude, vergihe och, ob dem vorgenantin convent dehain schade beschåhe von minem buwe oder von dehaines mines nahchomen buwe, den schaden son wir dem vorgenantin convente widertůn ane allen sinen schaden. Ich der vorgenant Kúnich, der Jude vergihe an disem brieve, das ich von dem vorgenantin abbet Ülrich darumbe empfangen

habe zwelf pfunt pfenninge Kostanzer munze. Das dis ware si unde ståte belibe von ủnser baidertail, do bâten wir den râte von Kostenz, das er der stat insigel gap von Kostenze an disen brief ze ainer rechter warhait. Wir der rât von Kostenz geben unser stat insigel von des vorgenantin abbetes bette und dur des vorgenantin Juden bette und siner erbon an disen brief ze ainem waren urkunde, so hie geschriben stât. Dis geschach ze Kostenz in unserm huse an dem gůtem taget vor sancte Michels tult, in dem jâre, do man von gottes geburte zalte zwelf hundert järe und ains und nunzich jâre. Des ist geziuge her Ulrich von Roggewille, der amman von Kostenze, Cůnrat der Tottenaicher, Hermann Bösche, und Marquart, des ammans kneht.

Perg. Or. Fremde Hand. An schmalem Pergamentstreifen das Siegel der Stadt Konstanz aus Wachs wie an No. 231, Rückseite durch Fingerdruck erhöht. Cod. Sal. IV, 295 No. CCCV.

qed perede

1292. 0. T. Albrecht von Steusslingen genannt der Schedel übergibt das Eigenthumsrecht an Gütern (zu Grötzingen), die Konrad Hirscheck von ihm zu Lehen trug, dem Kloster Salem.

829. Ich Albrecht von Stvzelinggen, gehaisen der Schedil, tůnl allen den, die disen breif sechent oder horent lesen, Il kunt, daz Củnrat? Hirssegge ze Westerndorf het gegeben ze kofen drie iuchart unde aine hofstat umbe aine phunt und veire schillinge, unde daz selbe gůt waz von mir lechen, daz han ich vrilich und aigenlichen ảnserre vrowen gein Salmanswiler gegeben. Und ze ainem urkunde der rechtun warhait so gib ich an disen breif min insigel. Und geschach dis von unsers heren gebürt über tusent iare und zwai hundert iare und zwai und núnzige iare. Deiz ist gezüge der herre Albrecht selbe und der maister von Túfenhulwe, der ez kofte, und der lúprister von Stüzelinggen, phafe Hainrich, und och Củprat? Hirssegge und dar zů lúte gnüge.

Perg. Or. Fremde, sebr unbehilfliche Hand. Siegel des Ausstellers, befestigt wie an No. 432, aus Malta, wie an No. 825, Rückseite zwei Einschnitte. Auf dem Rücken der Urkunde steht von gleichzeitiger Salemer

' In der Archival. Ztschr. Bd. 9, S. 318 f. hat Dr. Baumann, wie mir scheint, mit viel . Wahrscheinlichkeit, die Behauptung aufgestellt, dass „Gutentag“ in Schwaben Montag, nicht Mittwoch sei. Demnach habe ich das Datum vorliegender Urkunde auf Sept. 24. reduciert. - ? Hainrich ist ausgestrichen, Cúnrat darüber gesetzt.

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