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rehtem lehen den vorgesprochen kðfern unde ir erbon unde allen iro nachkomenne ane allen stôz. Unde daz óch der vorgenant Ulrichoswalt, so er ze sinen tagen kumpt, beståte mit hantvestinon, besigelten mit sinem ingesigel unde mit anderen ingesigeln, den vorgenanten köf mit allen dingen, als ez die vorgesprochen kofer unde ir erben bedurfent, als och ich, der vorgenant Củnrat, han getan. Unde daz ich, der vorgenant Củnrat von Marcktorf, alde min erben, ob ich en wäre, ze vert bringe unde gar verrihte, als da vorgeschriben ist, so der vorgesprochen Ulrichoswalt erst ze sinen tagen kumpt, da von so han ich Cůnrat ze burgen gen den vorgenanten kofern unde allen ir erbon unde iro nachkomenne minen herren graven Hug von Werdenberch, hern Růdolf von Gýttingen, vrien, hern Ulrich unde (hern] Johans von Bodemen, hern Ulrich von Königzeg, hern Johans Druhsåze von Diesenhoven, hern Walther von Löbegge, hern Úlrich von Regenoltswiler, hern Berhtolt von Eberhartzwiler, hern Niclaus von Herminstorf, hern Rúdolf von Oberiedern, hern Củnrat von Mänlishoven unde hern Củnrat Ysinhart, ritter, Wernher von Raderay, Berhtolt von Rordorf unde Hainrich von Hôdorf, die bürgen son sich alle antwúrten ze Kostenz oder ze V berlingen oder ze Phulndorf [ze rehter gisel]schefte ane alle gevårde, swenne si irmanot werdent von den vorgeschribenen kofern ald von ir erbon ald von ir gewizzen botten, nie mer uzzer der giselschaft ze komenne, e daz ich der vorgenant Cůnrat von Marcktorf alde min erben, ob ich enware, vollevüren, daz Ulrichoswalt der vorgeschriben verriht unde beståte mit ganzen trùwen alles daz, daz da vorgeschriben ist. Beschiht och daz, daz die vorgenanten kofer aldir erben ald ir nachkomen ieman nôtet, ald an siu îeman dekain ansprach [het umbe] daz vorgenant gůt alde liute, e daz Ulrichoswalt der vorgenant beståte unde vollevůre alles, daz da vorgeschriben ist, so son sich die vorgenanten búrgen alle antwúrten ze rehter giselscheft, als da vorgeschriben ist, unz daz ich, der vorgenant Củnrat von Marcktorf, ald min erben, ob ich enwäre, verstanden die vor genanten kofer unde ir erben vor gaislichem unde vor weltelichem geriht nach recht. Unde verdirbet der vorgenanten burgon dekaîner, so sol ich, Cůnrat von Marcktorf, ald min [erben, ob] ich enwäre, gen ie ain andern búrgen als gewizzen, inront ainem manode dem nähsten, der hern Niclaus von Herminstorf unde Albrecht den Gúder, burger von Phulndorf, gewis dunket, ald die andern bůrgen son gisel ligen unz ich ald min erben den vorgenanten kofern unde ir erbon daz verrihten. Unde swenne Ülrichoswalt der vorgenant daz het verriht unde beståtet alles, daz da vorgeschriben ist, so sint die bürgen alle ledig von dierre burgschaft. Stirbet Och der vorgenant Ulrichoswalt, e daz er ze sinen tagen kumpt, so sint aber denne die bůrgen ledig. Unde swele bürge nit selbe geligen mack alde enwil, der sol aîn andern gisel legin an sine stat, der als túre geschehe ane alle gevårde, unde sol die bůrgen enkain [dinck (?)] ierren, siu ligen selb ald ander gisel an ir stat, ane alle gevårde. Unde das dis alles war sie unde iemer me ståte belibe, unde daz ich, der vorgenant Củnrat von Marcktorf, ald min erben niemer bie wider iht getuient, da von so gib ich den vorgenanten kdfern unde ir erbon unde ir nachkomenne disen brief, besigelt mit minem ingesigel und mit hern Walthers und hern Frideriches, der vorgenanter Druhsåzon, und mit Burcharz unde Eberharz von Hohinvels unde mit der vorgenanton búrgon aller ingesigel offenlich besigelt ze ainem offenen urkunde. Wir die vorgenanten her Walther und her Friderich, Druhsåzen unde wir die vorgeschribenne Burchart und Eberhart von Hohenvels unde wir die vorgesprochenne bùrgen alle verîehent, daz es war ist alles, [daz da) vorgeschriben ist. Unde ze aînem offen urkunde und warhaît der vorgeschribenne dinge so henken wir alle unser ingesigel an disen brief. Diz geschach ze Kostenz an dem ersten tage ze brachode, unde wart vollevůrt ze Lehsteten an dem [måntage] vor sante Johans tage zúngilten in dem iậr do man zalt von gottes geburt zwelfhundert iậr unde viêriû unde niunzig iâr. Da ze gegen waren her Diethalme von Gøttingen ritter, Bvrchart von Husen, Rüdiger von Magenbůch, Hainrich von Honberch, Củnrat von Engerdewiler, Walther (von) Nivnbrynnen, Củnrat Gråmelich, Albreht Géder, Hainrich von Manbúron, Củnrat Salzman, Burchart unde Friderich Schönherren, Albreht ob dem Brynnen, Albreht von Ertingen, Rødolf Kúrnbach unde Benze von ... gen.' das Salemer Archiv kam dieselbe, als das (von Wilhelm Gremlich von Jungingen am 21. März 1591 an den Cardinal-Bischof Andreas zu Konstanz verkaufte) Dorf Einhart durch den Bischof Johann Georg am 17. Januar 1603 an Salem verkauft wurde. Die Urkunde muss damals schon in schlechtem Zustande sich befunden haben, denn von den nahezu 7000 Salemer Urkunden, die mir durch die Hand gingen, sind alle, die seit ihrer Ausstellung sich in Verwahrung des Klosters befanden, dank der sorgfältigen Behandlung, die sie dort erfuhren, in bestem Zustande.

Perg. Or. fremde Hand. Von den 20 Siegeln, die an der Urkunde hingen, sind nur noch 3 erbalten, des Druchsessen Walther und der zwei Herren von Hohenfels. Die Urkunde ist an vielen Stellen schadbaft. In

1 Loch im Pergament.

1294. Juni 4. Salem. Hainricus Waltherus de Ramswag miles beurkundet, dass sein Diener (dilectus et fidelis famulus) Otto de Blattun senior, der sein und seines Bruders Konrad Eigenmann ist (iure proprietario pertinens) alle seine Besitzungen in dem Kobelwalde und zwei Wiesen, Wiselin und Tridunmat genannt, die dieser von ihm, er selbst vom römimischen Könige zu Lehen trug, an Abt und Convent von Salem um 23 Mark Silber mit seiner Zustimmung und durch seine Hand verkauft habe. Er leistet die gewöhnlichen Verzichte und verspricht auf Ansuchen Ottos ferner, gemeinsam mit Rudolf und Hermann Brüdern von Sulzberg, Rittern und Rudolf, des genannten Rudolf von Sulzberg Sohn, für den vorstehenden Kauf Gewähren zu sein (ad prestandum warandiam) und sowohl bei Konrad von Ramswag als auch bei den jetzt noch minderjährigen Erben des verstorbenen Burkard Dietrich von Ramswag die Genehmigung des Vertrages zu erwirken. Es siegeln Heinrich Walther von Ramswag, Rudolf d. ä. und Hermann von Sulzberg. Datum et actum in Nova Arbona anno domini Mo CC° XC° IIII°. Il nonas junii, indictione VII“.

Cod. Sal. II, 252 No. CCLI. Regest: Ztschr. 3, 244. 877.

1294. Juni 8. Esslingen. Hugo von Grubingen, genannt von Oesterreich, verkauft seine Güter zu (Ober-) Ensingen und Köngen an das Kloster Salem.

878. Presencium literarum inspectoribus universis Hugo de Grybingen, dictus de Austria, rei noticiam subnotate. Hiis scriptis tamquam in iure confessus || publice recognosco et facio cunctis notorium fidedignis, quod omnia bona mea apud Ensingen et apud Kvningen ubilibet constituta cum omnibus || eorundem bonorum fundis, areis, domibus, horreis, ortis, agris, pratis, plantis, pascuis, silvis, aquis, aquarum usibus, viis et inviis, quin immo cum eorundem || bonorum iuribus, iuris

dictionibus et pertinenciis quibuscumque religioso monasterio de Salem, ordinis Cysterciensis, Constantiensis dyocesis, de consensu strennui domini mei, Alberti comitis de Lewenstain, cuius ministerialis existo, pro triginta libris denariorum bonorum Hallensis monete michi ab eodem monasterio integraliter exsolutis, cum adhibita verborum et gestuum sollempnitate debita et consueta vendidi absolute. Et mittens . . syndicum ipsius monasterii in possessionem predicti venditi corporalem, omnes prelatos et conventus eiusdem monasterii per presentes pariter et futuros facio in predictis rebus bone fidei atque iusti tituli possessores, ita quod non possit esse melior condicio possidentis. Ne autem quicquam in elusionem seu turbationem huius contractus possit quovis ingenio attemptari, non solum pro me et omnibus meis heredibus predictis bonis et cunctis eorum iuribus et pertinenciis renuncio, sed etiam exceptioni deceptionis ultra dimidiam partem iusti precii, doli, malicie, pacti conventi, actioni, infectioni et generaliter omni exceptioni seu defensioni, ex quibus in iudicio vel extra iudicium memorato monasterio posset directe vel indirecte aliquod preiudicium aliqualiter generari. Sane in omnium premissorum evidenciam presens instrumentum sigillis predicti domini mei de Lewenstain, universitatis civium de Ezzelingen et proprio placuit communiri et virorum discretorum .. dicti Brenmuli, Craftonis de Kirchain, militum, Hugonis et Ruggeri fratrum de Grivbingen, necnon Marquardi capitanei, Růperti sculteti, Rudolfi dicti Hasenzagel, Hugonis dicti Nallinger, Cůnradi et Rudegeri fratrum dictorum Rupreht, Truhliebi et Friderici de Hallis fratrum, Alberti dicti Gerter et Berhtoldi dicti de Schongowe, iuratorum de Ezzelingen, testimoniis roborari. Actum Ezzelingen anno domini Mo CC° LXXXXIIII° VI idus iunii indictione VIIa.

Perg. Or. Fremde Hand. An Pergamentstreifen 3 Siegel aus Wachs: 1. des Grafen Albert von Löwenstein, erheblich beschädigt, rund, ca. 60 mm, III B 3, ein nach rechts sprengender Reiter, im Schild den Löwen. Von der Umschrift noch lesbar: s. comitis. ... nstei .. Rückseite: 2 Daumeneindrücke. – 2. der Stadt Esslingen wie an No. 203. Rückseite: Daumeueindruck. – 3. des Ausstellers, rund, 50 mm, IV A 2, im Dreieckschild ein Ammonshorn. Umschrift: + s.' hugonis. de. oavstria (sic!). Rückseite mässig erhöht mit 3 Einschnitten. Cod. Sal. III, 314.

1294. Juni 13. Bodman. Ber(toldus) et Ül(ricus) germani filij Ber(toldi) quondam dicti Spekker bekennen, dass sie, nachdem ihr Oheim und Vormund Rüdegerus dictus Spekker die Besitzungen in Spök (Spekke), genannt des Spekkers gåt, mit denen sie von dem strennuus dominus Johannes de Bodemen belehnt werden sollten, an den verstorbenen H. Zimberman während ihrer Minderjährigkeit verkauft und der genannte ihr Herr von Bodmen und seine verstorbenen Brüder C. und Ulrich auf Zimbermans Bitten das Eigenthumsrecht dieser Güter an das Kloster Salem übertragen und dafür Gewähr geleistet hatten, nunmehr in das gesetzliche Alter gekommen, den Verkauf und die Uebertragung gutheissen und in die Hände ihres Herrn von Bodmen auf alle etwaigen Ansprüche auf die genannten Güter verzichten. Es siegelt Johannes von Bodmen. Datum et actum in Bodmen anno domini Mo CC° XC° IIII° idus junii, subnotatis testibus presentibus et rogatis, videlicet strennuo viro domino Her(manno) de Sulzberg, milite, B. de Gůtmetingen, Petro dicto Burst, H. dicto Kindevatter, C. de Bivrron, Ber(toldo) dicto Fuhs, Jo. Rasore, C. dicto Spilman de Riet, Johanne de Fúrholzen, H. carnifice et Bur(cardo) Brenner dicto Zimberman aliisque pluribus fidedignis.

879. Cod. Sal. II, 304 No. CCLXXXVI.

1294. Juni 14. Asselfingen. Graf Ulrich von Helfenstein gibt ein Gut zn Asselfingen dem Konrad von Elchingen zu rechtem Eigen.

880. Wir von gotes gnaden Grave Úlrich von Helfenstain tản kuntan disem priefe allen den, die lebendic oder || noch kunftig sint, das wir von bete Hartenides von Ramungen, unsers lieben dienares, das gůt ze Aslabingen, || das Wêrn gůt haisset und von uns ze lehen hete, haben uf gegeben ze rehtem aigen Cůnrad von Alchingen || und siner wirtinne, vrou Agnesen und swem si es gunnen, wan er das selbe gůt hat gekofet umbe Harteniden von Ramunge, der hie vor genemmet ist. Des sint geziuge, die hie pi sint gewesen, her Friderich von Riethain, her Otte von Stetin, die ritter sint, Arnolt von Gerenperc, Ulrich von Stozzingen, Ulrich von Aslabingen, Egene sin bråder, Marquart sin brůder, Bernger von Albegge, Bertolt von Ramungen, Ulrich der Rieter und ander erbare lute. Dis beschach ze Aslabingen an Sante Vites abende, do nach Cristes geburte waren tusent iar zwaihundert iar in dem Zeitschr, XXXIX.

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