Das Wesen des Christentums

BoD Books on Demand, 10/05/2016 - 360
Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Christentums In dem 1841 erschienenen, zentralen Text seiner Religionskritik begrndet der Philosoph und Anthropologe Ludwig Feuerbach seine Projektionstheorie. Er sieht in Gott eine Projektionsfläche menschlicher Sehnschte nach Unsterblichkeit und Vollkommenheit, ohne dass der Mensch diese als eigene Wnsche erkennt. Nur deshalb ist es möglich, dass Menschen andere Menschen unter Berufung auf Gott unterdrcken. Feuerbachs Kritik hatte großen Einfluß auf die Bewegung des Vormärz und gilt moderner Geisteswissenschaft bis heute als grundlegend. Erstdruck: Leipzig (Otto Wigand) 1841. Der Text folgt der dritten, umgearbeiteten und vermehrten Auflage, die als siebenter Band der Sämtlichen Werke, Leipzig (Otto Wigand) 1849, erschien. Das Vorwort zur ersten Auflage ist dem Erstdruck entnommen. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2013. Textgrundlage sind die Ausgaben: Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Christentums. Ausgabe in zwei Bänden. Herausgegeben von Werner Schuffenhauer, Berlin: Akademie-Verlag, 1956. Die Paginierung obiger Ausgaben wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

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Vorwort zur ersten Auflage
9
Vorwort zur dritten Auflage 1848
24
1 Das Wesen des Menschen im allgemeinen
25
Das Wesen der Religion im allgemeinen
35
Erster Teil Das wahre d i anthropologische Wesen der Religion
55
Gott als moralisches Wesen oder Gesetz
64
Das Geheimnis der Inkarnation oder Gott als Herzenswesen
70
Das Geheimnis des leidenden Gottes
78
Die christliche Bedeutung des freien Zölibats und Mönchtums
170
Der christliche Himmel oder die persönliche Unsterblichkeit
179
Zweiter Teil Das unwahre d i theologische Wesen der Religion Der wesentliche Standpunkt der Religion
194
Der Widerspruch in der Existenz Gottes
205
Der Widerspruch in der Offenbarung Gottes
211
Der Widerspruch in dem Wesen Gottes berhaupt
219
Der Widerspruch in der spekulativen Gotteslehre
231
Der Widerspruch in der Trinität
236

Das Mysterium der Dreieinigkeit und Mutter Gottes
84
Das Geheimnis des Logos und göttlichen Ebenbildes
92
Das Geheimnis des welterschaffenden Prinzips in Gott
98
Das Geheimnis des Mystizismus oder der Natur in Gott
103
Das Geheimnis der Vorsehung und Schöpfung aus Nichts
115
Die Bedeutung der Kreation im Judentum
125
Die Allmacht des Gemts oder das Geheimnis des Gebets
132
Das Geheimnis des Glaubens das Geheimnis des Wunders
138
Das Geheimnis der Auferstehung und bernatrlichen Geburt
147
Das Geheimnis des christlichen Christus oder des persönlichen Gottes
151
Der Unterschied des Christentums vom Heidentum
160
Der Widerspruch in den Sakramenten
240
Der Widerspruch von Glaube und Liebe
250
Schlußanwendung
271
Anhang Erläuterungen Bemerkungen Belegstellen
280
78
303
98
327
132
338
138
340
151
343
280
357

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