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purger der Swet Gerhart genant vnd sein chun, fraw Diemut vnd hern peters chind des westerburger, dem got genad, Chunrat, Peter, Paldwein und ir Swester Diemut dev Gerharts stewf kind sein irn weingarten ze Newnburgk der ain halbs Jeuch ist, vnd leit in der ziegelgrueb In der nidern schozze vnd haizzet der wuihniger, Recht vnd redleich ze kauffen habent gegeben frawen Gedruten ron Kriсzendorf vmb drew vnd Sibenczigk phunt wienner phenning – mit fridreichs bant ze Newnburgk, der des weingarten ze der Zeit perchmaister was, der in auch verlihen hat der egenanten frawn Gedrauten ze rechtem Perkrecht — geben wir, der Richter vnd die purger ze Passaw frawn Gerdruten — disen brief mit disem hangenden Insigel vervestent und mit disen erbern zewgen, her Dietreich der Westerburger, Vlreich der Brobst. Fridreich der hofmaister, Albrecht der Kramer, Marichart der Schróter, yrnund der Scheffweger, die ze der zeit des rats ze passaw phlögen, vnd ze newnburgk her hermann ymian, ain erber richter, Jacob der fórster, Gerbot sein brueder, Perchtolt, Gebhart, Otte der huter, Hainrich ron Laa, Levpolt zwischen wegen, Sewrid, Fridreich hetzman, Fridreich der En, Otte der humbel, hainreich Mosel, hermann hetzman, kristan, fridreich der Glucz, Georg lewtwein der schreiber und ander ersam lewt Ditz ist geschehen vnd diser brief gegeben – Tawsent Jar, drewhundert Jar vnd in dem Achten Jar an Sand Agathen tag.

E Chartulario Archivi III. fol. 39. a.

CXXI. Die Baumgartner stiften ein Seelgeräte zu Klosterneuburg mit einem Lehen

zu Schirnestorf.

Dat. s. 1. 16. März 1308. Ich Weychart von Pavmgarten und mein Hausvrowe ver Breid, end mein tochter ver Gedraut vnd mein svn Hainreich vnd Fridreich vnd Hertncyd -- daz wir vnsers aigen guetes dacz Schirnestorf haben gegeben ein lehen hincz vnser vrowen auf di stistvnge ze Newnburch in daz chloster zu einem rechten selgeret, vnd ist daz lehen, do Ruger der Grisel auf saz, vnd haben wir noch auf dem vorgenanten lehen vnser voget recht daz alle iar ist ze drin Pantaidingen ze iczleichem drei phenninge wiener mvnzze, daz werdent alle iar neun phenning vnd anders recht habe wir nicht mer auf dem vorgenanten

lehen ze Schirnestorf - Die geczeug sint her seyfrit von haslawe pharrer ze valchenstain, her hainreich der herre von Lyechtenstain, her Chadolt vnd her Willehalm von Pavmgarten, her Chunrat der hernic von Valchenstain, her Weychart der herinc und der herman ymian und der Gervnch des Chvln svn von Neunburch vnd ander frymer leut vil, der namen hie nicht stent geschrieben und doch wol des wert sint, daz man in gelauben sol. Daz ist geschehen da von Christes geburd ergangen waren dreuczehen hvndert iar dar nach in dem achten iar der brief ist vber di sache geschriben an sand Cyriaci tag daz ist XVII. Kalendas aprilis.

Orig. Perg. (Rep. Vet. Nr. 3. fol. 313) und Chartul. Archivi III. fol. 110. a. Das Siegel ist bei der Urkunde vom 24. Juli 1306 (Nr. 108) bereits beschrieben.

CXXII. Gültentausch zwischen Hadmar von Sonnenberg und Propst Bertold su

Klosterneuburg.

Dat. Wien 28. April 1308. Ich Hadmar von Sonneberch Tuen chunt — Daz ich — vnser frown gotshaus ze Nevnburch gegeben han auf achern, di gelegen sint pei heroltstorf vnd di ich gechovsfet han datz Vlreichen dem Spenlein von fratigeinstorf fvnfzehen phenning gulte wienner mynzze, die man dem selben gotshous als von seinem rechten aigen alle iar da von dienen sol an sand Michelstag, vnd da wider hat mir vnd meinen erben der ersam herre, her perhtolt ze den zeiten Brobst des vorgenanten Goteshous ze Nevnburch gegeben die aigenschaften ouf dem hovs ze wentzestorf, da von man mir alle iar ebichleich dienen sol vnd ouch meinen erben zwelif phenning wiener mynzze, vnd ist ouch daz geschehen mit gemainer gvnst des Conventes des vorgenanten Gotshoyses. — dar vber – geb ich der Samnvng disen brief mit meinem insigel ver sigelt. Diser brief ist gegeben ze wienne — drevtzehen hvndert iar, dar nach in dem achten iar des nahsten Syntages nach sand Georgen tag.

Orig. Perg. Hadmar's bekanntes Siegel hängt an einem Pergamentstreifen. Heroltstorf ist Hörersdorf bei Böhmisch-Krut über der untern Zaya, K. U. M. B.

Wentzestorf ist Wenzersdorf, ein Pfarrort westwärts von Aspern an der Zaya, zwischen Eichelbrunn und Hagenberg, K. U. M. B. Den Hof daselbst erhielt das Stift unter Propst Nicolaus I. von Albert von Karnabrunn. (Cod. Trad. n. 5. pag. 1.)

CXXIII.

Heinrich von Brunn überlässt dem Stifte sein Bergrecht zu Klosterneuburg.

Dat. Klosterneuburg 24. Juni 1308. Ich Hainreich von Prunne tuen chvnt ynd vergich an disem prief allen den di ny lebent vnd hernach chunftich sint, daz mit gvnst vnd mit meiner chvn vrowen — ynd aller meiner erben nach meiner frevnt rat dem ersamen herren Perchtold dem Brobst vnd seiner Samnvnge dez gotshaus ze Newnburch mit gutem willen vnd vnbedwungenleich auf han gegeben allez daz Perchrecht, daz ich an des gotshauses pergen ze Newnburch iach mein lehen sein von demselben gotshaus, vnd daz mein vordern in lehens gewer pracht bieten yncz an mich, vnd han auch mich dez fürzicht getan also daz weder ich noch alle mein erben hernach chainen chrieg noch chain ansprache dar nach haben schullen vnd ist auch mein herre der Brobst vnd dev vorgenante Samnvng avichleich ledich ze geben daz perchrecht von dem weingarten, der da heizzet der paurt zu weidnich vnd auch von dem, der da Göler genant ist, die paid in dem vorgenanten perchrecht gelegen sint, vnd dar vmb habent si mir gegeben zehen phynt phenning wienner mynzze, der ich gar vnd genczleich gewert pin, vnd von den andern weingarten, di in dem selben perchrecht gelegen sint, sol man daz perchrecht dienen den zwain erbern mannen hern Wernharten dem Schiver und Jacoben dem forster, di daz selbe perchrecht dar nach, vnd ich ez auf gegab, als vorgeschriben ist, von dem vorgenanten hern Perchtold dem Brobst vnd von seiner Samnvnge ze rechten lehen emphangen habent, daz auch di selben zwen mann her Wernhart vnd Jacob, noch hernach in paider erben daz vor genant perchrecht icht geweiten mugen noch gemerern dem vorgenanten gotshaus ze schaden han ich an disen prief lazzen schreiben alle die weingarten, dar auf daz vor genant perchrecht leit, vnd dar zu alle di leute, di dieselben weingarten ze disen zeiten inne habent vnd daz perchrecht da von dienent. Daz ist dez ersten der Tölr von einem weingarten, haizzet der Plintendorfer, dez ist ein viertail, der dienet davon drev viertail weins. Darnach der Neczenwisch von einem weingarten haizzet dev eysnem phait, dez ist ein ieuch, dienet drey emmer weins. Darnach Christan von einem weingarten, der haizzet Göderl, dez ist ein Fontes, xiv.

halbes jeuch, dient anderthalben emmer. Darnach der Schön herre von einem weingarten haizzet der Plintendorfer, dez ist ein viertail, dienet drev viertail. Dar nach Eberhart der Stelzer von einem weingarten der leit an dem Stainhouffen, der ist ein halbs ieuch vnd dienet anderthalben emmer. Dar nach Ofmeye dev eniune von einem viertail an dem Stainhouffen drev viertail. Dar nach Wolfram der Schuster von einem viertail an dem Stainhouffen drev viertail. Dar nach der alt munnich von weidnich von einem halben jeuch daz haizzet der Spiegel anderthalben emmer. Dar nach Symon in der Prutstermgazzen von einem achttail an der langengazzen ein viertail. Dar nach der manger von einem halben Jeuch an der langengazzen anderthalben emmer. Dar nach leubleins des Smides svn von einem halben ieuch in dem weingraben anderthalben emmer. Dar nach Vlreich der amman von einem weingarten haizzet Gerl dez ist ein viertail dienet drev viertail. Dar nach fridreich heczman dient von einem viertail drev viertail. Dar nach Chvnrat von Pergowe von einem viertail an der langengazzen drev viertail. Dar nach Gotfrit des Cholbechen sun von einem halben ieuch haizzet der Plintendorfer anderthalben emmer. Dar nach Hainreich der Pader von einem halben ieuch haizzet dev Rose anderthalben emmer. dar nach Rudwein und Sigloch di zwen prüder von zwein ieuchen an der langengazzen funf emmer, dar nach di herren von willehering von einem halben ieuch in dem Chochgraben anderthalben emmer. dar nach der herre von zelking von einem weingarten sybenthalben emmer. Daz disev red, di vorgeschriben ist, furbaz also stet beleib vnd fvrbaz vnzeprochen, dar vber ze einer sicherhait gib ich dem vorgenanten gotshaus disen prief mit meinem Insigel versigelt vnd durch pezzer sicherhait han ich gebeten den ersamen herrn hern Hadmar von Sunneberch, daz er sein insigel zu dem meinen an disen prief hat geleit. Diser sache sint geczeuge die ersamen herrn, her Stephan von Meyssowe, her Ott von zelking , her Rapot vnd her Haidenreich die zwen prueder von Gors, dar nach her Ortolf von Newndorf, her Rueger von Steucz, her Vlreich von Riczendorf, her herman ymian, dar nach Gervnch hern Choln svn, Engeldiech von Maurbach, Dietrich der Schiver, Johannes von Nuzdorf, herman von freising, Chvnrat, Rudwein, Gondolt, Wisent von Egenburch, vnd ander frumen leut genuech. Diser prief ist gegeben ze Newnburch da man zalt von Christes gepurtte dreuczehen hyndert

iar dar nach in dem achten iar an sant Johannis tag ze Synnesventen.

Orig. Perg. (Rep. Vet. Nr. 2. fol. 97) und Chartul, Archivi III. fol. 129. b. Dreieckiges Siegel : * Sigillum Haiorici de Prvn. Das Schild ist durch eine breite Biude getheilt, in deren Mitte das Haapt eines unbärtigen Jünglinge. Das zweite Siegel: + Sigillum Hadmari de Sraaenbere, ist schon bekannt; nur sind die Sonnenstrahlen gleich den Blättero einer Rose ausgebreitet.

CXXIV. Vergleich zwischen Johann, Otto's des Schenken Sohn, und Propst Bertold

über den Hof zu Riekersdorf.

Dat. Wien 18. Nov. 1308. Ich Johannes Hern Otten sun des Schenchen, den Got genad, Vergich vnd tuen chunt - – daz nach ersamer Leut rat vnd ovch meiner freunde, Di ez also beschaiden habent zwischen den Ersamen Gotshovs vnser frowen ze Nevnburch vnd Mir aller Chriech verebent ynd verslihtet ist, also daz Ich – – dem ersamen Herren Brobst Berhtolden, vnd seinen Gotshovs —- auf han gegeben meinen hof ze Ruekersdorf - - vnd han daz allez ze Leibgedinge herwider emphangen von dem vorgenanten Brobst Berhtolden vnd von dem Gotshovs also : Daz derselbe hof vnd Swaz dar zue gehoret, als ez e genennet ist, dem vorgenanten Gotshovs mit mein aines tod ledich wirt

-- ynd diser schidunge ze einen Vrchvnde schol ich alle Jar, dy weil ich Leb, dem Gotshovs ze sand Gilgen tag davon dienen zehen metzen Chornes - - Dar vber ze einer sicherbait gib ich dem Gotshovs disen brief mit meinem insigel versigelt vnd dvrch pezzer Vrchvnde han ich gebeten di ersamen Ritter, Hern Chunraden den Huebmaister, Hern Virich von dem Gereut und Hern Vlrich des Hofmaisters svn, daz sie irer insigel zu dem meinem an disen brief habent gehangen. Diser red sind gezeuge di ersamen herren Herr Eberhart, der Techent von Neunburch, Her Jacob der Pharrer von der Heiligenstat, Her Stephan der Spitaler, Her Thomas vnd Her Wernher von Schevrnberch dj Priester, Dar nach Her Ortolf von Nevndorf, her Wernhart der Schiver vnd Her Herman Ymian dj Ritter. Darnach Gervnch hern Choln sun, Engeldiech vnd Otto, dj zwen Bruedter von Maurbach, Herman von Freising, Chunrat, Rudwein, Wisent von Egenburch, Gondolt vnd ander frym Leut genuech. Diser brief ist gegeben ze Wienne -- Dreutzehen hvndert Jar, darnach in dem ahten iar an dem nahsten mantag nach sand Merteins tag.

Orig. Perg. (Rep. Vet. Nr. 1. fol. 285.) An der Urkunde hängen vier Siegel. Das erste: * S. Jobanis Piscerne De Ried, fast wie bei Auber T. XIX. n. 3. Das zweite, Chunrad's

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