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schenchen, der des vorgenanten weingarten perchmaister ist Diser sache sint geczeug her Perchtolt von Als, Chorherr ze Newnburch, Johans von Nuczdorf, Ruger von der heiligen stat, Durinch von Seveld, vnd Alhart von Chalnperg und Vereich der Schreiber. Diser prief ist gegeben ze Nuzdorf da nach Christes gepurt waren ergangen Tausent iar drevhundert iar darnach in dem fvmften iar in den veirtagen ze Phingsten.

E Chartulario Archivi III. fol. 85. b.

C.

Propst Rudger löset von Niclas dem Esel den Zehent von Sallmansdorf ein.

Dat. Klostern. 31. Oct. 1305. Ich Nycla der Esel mit sampt meiner Chonnen vrowen Elspeten — daz der Ersam man her Rudger Brobst ze Newnburch von vns geloset bat vmb achzich phynt phenning wienner munzze den zehent ze Salmanstorf, der vnser paider leibgeding was von dem Gotshaus ze Newnburch – Diser sache sint geczeug di ersamen herrn Stephan von Meyssowe, her Herman der Marschalch von Landenberch, her Weichart von dem Topels, her Vlreich von dem Gereut, her fridreich der Hutstock, her Ortolf von der heiligen stat, her Vlreich von Riczendorf, her Wernhart der schiver, und her herman ymian und ander frum leut genuech. Diser prief ist gegeben ze Newnburch, da nach Christes gepurtte waren Tausent Jar drevhundert iar dar nach in dem fymften Jar an aller heiligen abent.

E Chartulario Archivi III. fol. 76. b. Den Zehent zu Salmannsdorf hatte Propst Pabo 1279 an Henricus dictus Graecus de Als verliehen.

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Niclas der Esel versetzt Maruschen, dem Juden von Wien seine Besitzun

gen zu Baumgarten.

Dat. Wien 15. Jänner 1306. Ich Nycla der Esel — daz ich gelten sol Maruschen dem Juden ze Wienne dreiczehen phvnt wienner phenning da von disem heutigen tage gesuech auf get auf iesleich phvnt sechs phenning alle wochen ynd han im da fur ze phande geseczet alles mein guet, daz ich han ze pawmgarten, also beschaidenleich, daz ich nichtes nicht da mit ze schaffen haben sol weder mit dienst, noch mit steure noch mit chainen sachen, die weile ez des vorgenanten Maruschen phant ist, vnd han in ze bezzer sicherhait ze samt mir gesaczet hern Chunrat den Chyburger – Mit den geczeugen, die her nach geschriben stent. Daz ist her Dietreich von Pilichdorf, der Marschalch, her Ortolf von der heiligen stat, her Meinhart der pank Musch, Gersam, húnel die Juden vnd ander frumer leut genuech. Diser prief ist gegeben ze Wienne, da von Christes geburtte waren ergangen Drevczehenhvndert iar dar nach in dem sechsten iar an dem neunten tage nach dem Perichtage.

E Chartulario Claustroneob. III. fol. 55. a.

CII.

Abt Friedrich von Kremsmünster reversirt der Johanniscapelle den jährlich von dem neugekauften Hause zu Klosterneuburg zu leistenden

Gelddienst.

Dat. Klosternenburg 7. März 1306. Nos Fridericus miseracione Divina Abbas, totusque Conventus monasterii in Chremsmünster ordinis Sancti Benedicti Profitemur universis presencium inspectoribus declarantes, quod nos apud Herrandum et Vlricum carnifices in Neuburga Claustrali residentes domos et areas ipsorum sitas ibidem et positas prope macella, pertinentesque dotis titulo Capelle marmoree Sancti Johannis Baptiste inibi, de beneplacito et consensu benivolo honesti Magistri Chunradi eiusdem capelle rectoris rite et racionabiliter pro nobis et monasterio nostro data pecunia comparavimus nostris applicandas vsibus et jure emphitevtico, quod Purchrecht vulgariter dicitur, Salvis dicte Capelle iuribus jurisdictionibus et honoribus pacifice possidendas, annuum censum, videlicet Septuaginta denarios vsualis nionete, in festo sancti Martini Episcopi memorate Capelle et suis rectoribus, qui pro tempore fuerint, de predictis areis soluturi. Quo neglecto statuto termino penam debitam juxta ipsius Loci jura et servatam antiquitus consuetudinem statim incurrimus occasione (excusatione ?) qualibet cessante et remota. In cujus rei memoriam et Cautelam has inde conscribi fecimus litteras, et Sigillorum nostrorum appensione muniri. Ego Magister Chunradus, Rector Cappelle supradicte premissis consenciens recognovi, Sigilli

Fontes. XIV.

mei testimonio apposito presentibus et appenso. Actum et datum Neunburge Anno Domini Millesimo trecentesimo sexto, Nonis Marcii.

Orig. Perg. (Prot. 2. N. 95.) Drei bängende Siegel. Das erste ein ovales mit der Umschrift: + S. Friderici Abbatis Monasterii in Cremsmynster; der Abt im kirchlichen Ornate, den Stab in der rechten Hand, die linke auf die Brust gelegt und das Haupt mit einem Käppchen (nicht mit der Insel) bedeckt, sitzt auf dem Thronsessel, an dessen oberem Theile rechts der Kopf eines Hundes , links der eines Schweines hervorragt. Das zweite Siegel ist jenes des Conventes, enthalten in Huber Tab. XXVII. n. 1; nur liest man hinter dem Knieenden: S. Agapitos Mr. Das dritte Siegel, kleiner und oval, ist jenes Konrad's und zeigt den heil. Johana den Täufer stehend, in der linken Hand ein Lamm, von einem Kreise eingeschlossen (wie bei Huber T. VIII. Nr. 4), in rothem Wachs.

Über die sonstigen Güter, welche Friedrich von Kremsmünster dasselbe Jahr seinem Stifte erwarb, vergl. Urkundenbuch für die Geschichte des Benedictinerstiftes Kremsmünster, Wien 1852, pag. 169 sqq.

CIII.

Die Baumgartner geben dem Stifte das Eigenthum einer Gülte su

Schirnestorf.

Dat. s. I. 12. März 1306. Wir Weychart von Paumgarten und ver preid unser hausvrowe vnd Hainreich vnd Fridrich vnd Hartneid daz weychart der Erber man von Valchenstain mit frumer leut gewizzen redleich vnd recht gechauft hat sechs Schillinge geltes vnsers aygens dacz Schirnestorf auf einem halben lehen wider Dietreichen den Jeucharten von Erpurch Wir Weychart habent aufgeben die aygenschaft der vorgenannten sechs Schilling geltes wienner Munzze dacz Schirnestorf – vnser vrawen sand Marien der heiligen chuniginne vnd ir dienern der lobsamen samnynge des chlosters ze Newnburch. - Di geczeug diser sache sint hie geschriben. her Hainreich der herre von Liechtenstain, her Chadolt von Paumgarten, her Willehalm und her Chadolt von Clemencz, her Chunrat der hertnit, her Otte von Sweinwurt, her Dietreich vnd Otte von Stözenhoven, Chunrat der durst und Stephan ze valchenstain. Do daz geschehen ist, do sind ergangen von Christes geburd drewzehenhyndert Jar, dar nach in dem sechsten Jar an sand Gregorii tag.

E Chartulario Claustroneob. II. fol. 110. a. Schirnestors, ein in der Pfarre Falkenstein gelegenes, nun eingegangenes Dorf. Cf. Cod. Trad. n. 318, 401.

CIV. Ulrich von Merkenstein gibt dem Stifte einen Gelddienst zu Nieder

Hollabrunn.

Dat. Klosterneuburg 11. Mai 1306. Ich Vlreich von Merchenstain daz ich dem erbern Gotshaus ynser vrown ze Newnburch durch got vnd durch meines Vaters sel willen vnd ander mein vordern gegeben han sechs vnd dreizzich phenning gulte auf acchern vnd auf wismat di gelegen sint ze Nidern Holabrunne, also daz man dem vorgenanten gotshaus die vorgenanten phenning alle iar ebichleich da von dienen sol, dar vmb daż man des vorgenanten meines vater sel vnd ander meiner vordern sel in dem vorgenanten gotshaus mit gebet gedenchen sol. Dar vber ze ainer stetichait gib ich disen prief mit meinem insigel versigelt. Diser prief ist gegeben ze Newnburch, da nach Christes gepurte waren Tausent iar drevhundert iar dar nach in dem sechsten iar an dem auffart abent.

E Chartulario Claustroneob. III. fol. 75. b.

CV. Propst Bertold bezeugt die durch Johann von Nussdorf geschehene Schenkung eines Burgrechtes zu Ottakring an das Stift.

Dat. Klosterneuburg 11. Juni 1306. Wir Perhtolt von Gotes genaden Brobst, Eberhart der Techant mit samt der Samnung der Chorherren zu Neynburch Tuen chunt, vnd verichen - -- daz Johannes von Nuzdorf und sein Chvn frowe Gerdraut --- gegeben habent durch ir sel hail nach ir paider Tod vnserm Gotshovs ires rehten Pyrchrechtes ze Otachring Drev phynt phenninch gulte auf Holden vnd auf weingarten, di man vns alle jar dienen sol an sand Merteins tag, dar zue dreizzich huener, der man alle jar zwelve dienet ze weichnachten Nevne ze Ostern, vnd Neyne ze Phingsten - - Diser red ze ainer ewigen sicherhait geben wir disen brief mit paiden Insigeln versigelt mit disen gezeugen, di hie geschriben sint. Daz ist her Wernhart der Schiver, her Vlreich von Chritzendorf, die zwen Ritter. Dar nach Rudger von Nuzdorf, Durinch sein aidem, Gerunch hern Choln svn, Tazze sein bruder, Wisent von Egenburch, Pernhart, Ortolf der Huetstoch, Rudger von der Heiligenstat, Chvnrat der Schiver und Alhart von Chalnperg. Diser Brif ist gegeben ze Nevnburch, Da nach Christes gepvrte waren ergangen tausent iar, Drevhundert iar, Dar nach in dem sechsten iar an Sand Barnabe Tag.

Orig. Perg. (Protoc. III. Nr. 385.) An Pergamentstreifen hängt das ohnehin schon bekannte Capitelsiegel und das des Propstes Bertold, der in dieser Urkunde zuerst als solcher erscheint. Auf dem oblongen Siegel desselben, in gelbem Wachs, erscheint er unterhalb in knieender Stellang; oberhalb steht links die seligste Jungfrau , überschattet von dem heiligen Geiste, rechts der verkündigende Engel Gabriel, in der linken Hand eine Lilie tragend, die rechte segnend erhoben; zwischen beiden ein Gefäss, aus welchem 3 Blumen emporsteigen. Umschrift: * S. Perhtoldi Prepositi Ecce Nevnburgensis. Wie sein Vorgänger, so spielt auch er in dem Siegel auf seinen Wahltag (Annuntiatio B. M. V.) 25. März an.

CVI.

Propst Rudger bestätigt unter bestimmten Bedingungen den Kauf eines

Hauses durch das Stift Kremsmünster.

Dat. Klosterneuburg 29. Juni 1306. Nos Rudgerus Divina miseracione Prepositus, Eberhardus Decanus Totusque Conventus Ecclesie Neunburgensis, Notum esse volumus presencium inspectoribus vniversis presentibus et futuris, Quod honorabilis Domina, Domina Gerdrudis uxor quondam Hertnidi bone memorie Magistri Curie nostre de voluntate nostra et licencia, nec non de omnium heredum suorum consensu Domum suam sitam intra muros civitatis Nevnburgensis, quam a nostra Ecclesia Jure Civili, quod Purchrecht dicitur, possidebat, vendidit Venerabili in Christo Patri Domino Friderico Abbati et suo Conventui in Chremsmunster pro Triginta octo talentis Denariorum Wiennensis monete. Profitens in nostra presencia, quod eadem pecunia sibi sit integraliter persoluta. Nos itaque contractum huiusmodi ratum et gratum habentes dictam domum post resignacionem ipsius Domine Gertrudis prenotate, suorumque heredum ipsi Domino Friderico abbati predicto et sue Ecclesie in Chremsmynster concessimus et donavimus Jure simili, videlicet Civili, quod Purchrecht dicitur, perpetuo possidendam, Salvis omnino condicionibus infra scriptis videlicet quod de ipsa domo prenotata Nobis nostreque Ecclesie duobus terminis in anno, scilicet festo beati Georgii quinque solidi et festo beati Martini quinque solidi denariorum Wiennensium perpetuo ministrentur. Quod si per ipsum Dominum Abbatem predictum vel suum successorem quemcumque quocunque modo neglectum fuerit, debet secundum Jus terre Austrie et consuetudinem per ipsum Dominum Abbatem sepedictum et suum conventum omni occasione postposita emendari. Vt autem circa contractum huiusmodi, et nihilominus circa donacionem et concessionem factam a nobis omnis evitetur calumpnia in futurum,

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