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*) Wo eine Lesart aus В hinter ] angeführt ist, und bei Wörtern, die В mehr hat, ist die Schreibung der Hs. beibehalten. In [ ] ohne Bezeichnung der Hs. steht, was die angeführte Hs. nicht hat, in ( ) Varianten zum vorhergehenden Wort; Zusätze éiner Hs. sind gesperrt gedruckt.

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Das alte Zeitwort necken erläutern bekanntlich die Wörterbücher mit tribulare, sugillare, vexare beunruhigen, quälen; in dieser Bedeutung war es aber sammt seinen Ableitungen neclich, neckisch, nachaft, nackheit vorzugsweise auf Mitteldeutschland beschränkt, vgl. die Beispiele bei Müller-Zarncke II, 327 und bei Lexer HWört. II, 46. Davon zu trennen scheint mir jenes gleichlautende Wort, welches alemannische und bairisch-österreichische Quellen hin und wieder aufweisen. Aus den Stellen, die mir augenblicklich zu Gebote stehen, ergibt sich deutlich, daß letzteres seiner Bedeutung nach sich dem Verbum smecken näherte, demnach 1. Geruch, Duft von sich geben, oder 2. Geruch empfinden, kosten bedeutete. So in dem von Weigand D. Wörterb. II, 206 herangezogenen Beispiele aus Reinfrid 2844 folg.:

wie ieclîch brâte sûse

und traht nach würzen smegge

und btgerihte negge*)

und ander guot gerode — — —

solt ich des alles ahten,

ich weiz es iueh verdrüzze. Weigand erklärte sich hier neggen mit: die Eßlust reizen, und stellte es mit dem mitteld. necken in éine Reihe; ihm ist hierin Lexer gefolgt in seinem Handwörterbuche 1. 1. Dasselbe Wort tritt aber noch anderwärts auf in einem Zusammenhange, der für die von mir aufgestellte Bedeutung hoffentlich beweisend sein wird. So in Steinmeyers Zts. 24, 80 und in der Maget Krone fol. 140* (bei Zingerle S. 70-71): er sprach: der smac mich wunder nimt, der wol giligen, rôsen zimt,

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