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cebrèche wir daz godes hús,
er wolde iz eino geberon,
biz an des driden dages fruo.
ouch sprach er er were godes sun.
wi motther immer wirs gedun?
di .......

Db

10

an daz crûci si do slagun
den Jhesum van Nazaret,
als da gescriban steit:
si sprâchun daz er were
ein rex Judeorum.
si dåden imo manec idewiz,
sî namen gallun unde ezzich,
si drankdun in bit nide.
si hîzen in nider stigan.
si sprâchun ‘obe du got sist,
so genere selbo dinen lip.'
under in si geriedun
zvéne .....

*
..... velsteina,
di spieldun von der meine.
di graber sich indadun:
då ständen ûf di dodun
lebendic vor Christo
zû der lùdo gesihte.
di vor manegen járun
då begraben wärun,
di erskinun afder døde

XXXIII, Da, 9 Müllenhoff strich das eine er, um die verschleifung in der senkung zu vermeiden, welche jedoch auch sonst in seinem texte begegnet, zb. Cb, 5. ich habe sie öfter angenommen 11 di steht am schlusse der sechsten zeile der hs.; von der nächsten ist das eines ů unter gedûn übrig geblieben

Db, 2 ihm 7 nam galslun võ (so fast regelmässig für unde) 13 man kann meindâdun wie Ezzo XXXI, 17, 7 das von Bartsch (Germ. 9, 61) vorgeschlagene missedådun 'missetäter ist, wie es scheint, weder ahd, noch mhd. ergänzen: dann ist nach v, 12 ein komma zu setzen

Ea, 1 l. velssteina 5 wor xpo; eine änderung in Criste mit Müllenhoff ist unnötig 7 wor 9 afder] an der

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..... dùne jehe
daz er ûf irstanden wêre.'
Dô was der waldende got
unskuldec gemardelot.
àlser von demo cruce wart erhabun
unde er gelac in demo grabe,
do ruowed, after dode
der sanctus sanctorum
biz an des dridden dages cit.
du sela wekkeda den lib,
der engel welceda aba den stein.
dane was der wetthero nechein
di då behilden iren sin:
so engeslich ward iz under in.
do stund er uf van demo grabe
fruo an einimo sunnendage
undòtlicho:
er gebiz uns sin riche
immer ån ende,
daz unser alterbe.

15

20

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Des grabes wiseden do
an demo morgene fruo

10

irne sult zvivelen:
er ist in Galilea,
gewisso vindent ir in da.'
Dù wib gingin dannen vro.
daz mêre cunten sî do.
si sprâchun zu den herren
‘ir gêt in Galyleam,
dà sêt ir Cristen riche
irstanden godelicho.'
Maria in do sageda
dàz sû då gesehen habeda,
daz wår urcunde
siner uferstende,
den stein gewelcet van demo grabe:
der engel hudda dar obe.
vil hardo fruweden si sich.
iz was in doch zvivelich.
do ileden iro zvene,
sô sî meist mohten bede.
Johanne zouwede baz,
wander der jungero was.
Péter lif in daz grab.
si sâhan daz dar inne lach,
wrden bede vil vrð:
in denio sepulchro,
då funden sî daz sudarium:
erstanden was der godes sun.

25

Do irskein der unser hérro
Marie Magdalene,

XXXIII, Eb, 22 von dieser zeile ist kaum die obere hälfte der buchstaben geblieben, von fruo, das W ergänzte, nur f sichtbar

Fa, 1 von der ersten zeile dieser seite ist über dem t von ist nur die unterste spitze eines p, wie es scheint, und über dem e von galilea ein verstümmeltes g und zuletzt ..uelen. sichtbar 7 galylea 8 sid 14 Müllenhoff schrieb vanemo, um verschleifung in der letzten senkung zu vermeiden

15 da::bs, dar vbs W 16 fruwenden 21 vas: s. zu Cb, 13

30

der grozen sundárenne
di ime mit ir drenen
twuoc sine vûze.
đô wrden iro verlazen
di manege missedáte
di sú gefrumet hada
mit werltlicher minne:
er hiz sî wesen reine,
di sibunduvelhafda.
sů ........
...... sihc di frouwen
aller erest beskouwen
nach siner mardelungun
in der geistlicher wnnun.
daz det er uns zû liebe,
wand uns van den wibe
geskahc daz eriste leit,
dès wir inobc duldent arbeit.

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XXXIII, Fa, 32 wze 38 es schliesst Fa, z. 22 der seite, mit der sib::: uvelhaf und die erste zeile von Fb, durch den randstreifen erhalten, beginnt mit da su. obgleich hier der punkt als zeichen des versschlusses nach da fehlt, so kann doch nicht zweifelhaft sein, dass dies zu duvelhaf gehört, und notwendig muss auch nach v. 37 der dativ der mit dem accusativ vertauscht werden. die lücke in v. 38 ergänzte W nach ev. Marc. 16, 9 (vgl. Luc. 8, 2) de qua eiecerat septem daemonia

Fb, 39. 40 von der ersten zeile der seite ist nach da su das übrige weggeschnitten; doch las W aus den überresten der buchstaben zu ende der zeile noch deutlich sihc di frovl. vor sihc vermutete er zweifelnd ward, wovon nur die untersten spitzen übrig geblieben sind; der satz verlangt aber ein anderes verbum: er lîz 41 bekovwen 45 den] so die hs. W 46 ge::ac 52 vaz, s. zu Cb, 13 53 ierlm 56 iho

65

då irslagen wêre
unde urstanden uf van demu grabe,
der aller besto wissago
der in di werlt queme,
(ob er des nine verneme?)
ein so gewaldeger man.
si bådun er bit in wolde gân
in Emmaus daz castil.
do gioc er in ritthe bit in,
daz do were irvullet
di alden urkunde.
er sageda van dem bouche
vil manege reda diefe.
uber dische er do mit in gesaz,
sine benedictio er sprach,
er brahc in beiden daz brot:
do irhugeden si sich durch not.
an siner alden lera,
so irkanden sî ir herren,
(daz scribet sanctus Lucas,)
daz er då menslicho was.

Ga 75

Do gesâhen in in Galilea
der sîner jungerun mera.
inmittun stuont under in
der himelisco drathin,
irstanden after døde.
dô sprahc er “pax vobis'.
vil harddo irquamen si sihc.
er sprahc ‘nù grifent ane mihc.
ihc haben fleisc unde bein:
daz ne hat der geisto nechein.
ir scouwet mine wndun
an vûzen johc an handun,

XXXIII, Fb, 58 vr::: nden; vgl. vrvullan 1a, 12 63 bad:n daz e::it in; Müllenhoff schrieb sî bâdun in bit in gân 64 in e maus daz castel. vielleicht castelîn ? obgleich ev. Luc. 24, 13 Emmaus nur castellum heisst 65 i riethe 66 ir wllet 69 diefa W; vgl. Ca, 7 71 bñ::::iones

Ga, 75 Ga beginnt mit ir herren; auch hier sind die buchstaben der ersten zeile bis scs lucas zum teil abgeschnitten, aber noch wohl lesbar

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71 bñ:: :: iones

:15 Ga beginnt mit ir herren : elC.7

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