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von dem anegenge,
von allem manchunne,
von dem wistuom also manechvalt
der an den buochen stét gezalt,
ûzzer genesį unt ûz [libro] regum,
dirre werlte al ze den eron.

Die rede die ich nu sol tuon, daz sint die vier ewangeljon.

Lux in tenebris
daz sament uns ist!
der uns sin lieht gibit
(neheiner untriwe erne phligit:
in principio erat verbum),
daz ist der wäre gotes sun:
von einem worte er bechom
dirre werlte al ze den gnâdon.

dù gâbe uns einen herren,
den scholte wir vil wol éren.
daz was der guote suntach:
necheines werches erne phlach;
dù sprâche, ube wir den behielten,
wir paradýses gewielten.

Got mit siner gewalt
der wurchet zeichen vil manecvalt.
der worhte den mennischen einen

XXXI, 1, 3. 4 umgestellt A 3 angenge B, rethten anegenge A 4 alem B u on dê minem sinne A 5 alse manicualt B den (n aus m) genaden A 6 ter an dien buchin B, di uns uz den bvchen sint A 7 uzer B

unde uzer B 8 tirre B dien B der werlt al ze genaden A
II fehlt B 2 ewangelia A

2, 1–4 nach 5—8 A 10 (aus D) lux A 2 dự herre du der mit samet uns bist А 3 dự uns daz ware lieth gibest A 4 untriwon B du ne phligist A fligit B 6 ist] was A der fehlt B waro B 7 einimo B, dem einem d nach worte reimpunkt A bequam ohne reimpunkt A 8 dire B dien B ze troste aller dirre werlte A

III fehlt B 1 gebe A: den umlaut von â, der wenigstens für die echten teile nicht erweislich noch wahrscheinlich ist, habe ich überall entfernt 2 Müllenhoff strich vil, z. 5 du spreche und schrieb z. 6 pardyses, weil er 1–6 für einen ursprünglichen bestandteil des gedichtes ansah 5f. ube wir paradyses gewilten A

ûzzen von aht teilen.
von dem leime gab er ime daz fleisch.
der tou bezeichenit den sweiz.
von dem steine gab er ime daz pein:
des nist zwivil nehein.
von den wurcen gab er ime die adran.
von dem grase gab er ime daz har.
von dem mere gab er ime daz pluot,
von den wolchen daz muot.
duo habet er ime begunnen
der ougen von der sunnen.
er verleh ime sinen atem,
daz wir ime den behielten.
unte sinen gesin,
daz wir ime imer wuocherente sin.

Warer got, ich lobe dich,
din anegenge gih ich.
dàz anegenge bistů, trehtin, ein
(ichne gih anderez nehein)
der erde joh des himeles,
wåges unte luftes
unt des in den vieren ist,
ligentes unte lebentes:
dàz gescuofe dû al eino,
dùne bedorftest helfe dar zuo.
ich wil dich ze anegenge haben
in worten unt in werchan.

Got, dù gescuofe al daz ter ist:
åne dich nist niewibt.
ze aller jungest scuofe dû den man

XXXI, III, 12 tow becechenit den sweihc A 15 ådran) adren A, nach a rasur von s Piper 20 ovvgen A 22 behilten A

3, 1 (W)are B lobin B dihe À 2 ein A gihen ih B, gihich ane dich À 3 taz anagenge B trehten B 4 giho in anderz B, iane gih ihc A 5 der got tes himilis B 6 unde B lustes A 7 unde tes in dien uiern B, unt alles des iueren A; statt iueren setzle Müllenhoff iener 8 lebentes unte ligentes A unde B 9 geskuofe B, geschophe A allez AB eine A 10 bedorftost B helfo B, helfene A 12 unde B werchen AB

4, 1 tu B geschöfe allez daz A; scuof Müllenhoff 2 neist nieht B, nist nieweht A 3 aller tilgte Müllenhoff gescuose B, gescöfe A

näh dinem bilde getan,
nâh diner getâte,
daz er gewalt habele.
dù bliese im dinen geist in,
daz er éwich mohte sin,
noh erne vorhte im den tôt,
ub er gehielte din gebot.
zàllen éren scuofe dû den man:
dû wessest wol sipen val.

Duo gescuofer ein wip:
si wåren beidiu ein lip.
duo hiez er si wisen
zuo dem vrônem paradỹse,
daz si dà inne wären,
des sînen obsces phlägen,
unt ub siu daz behielten,
vil maneger gnaden sî gewielten.
die genade sint sô mancvalt,
số si an den buochen stånt gezalt,
von den brunnen
die in paradýse springent:
honeges rinnet Geon,
milche rinnet Vison,
wines rinnet Tigris,
oles Eufrates.
daz scuofer den zwein ze genaden,
di in paradýse wären.

15

Wie der man getâte,
dès gehuge wir leider nôte.
dur des tiefels rất
wie schier er ellente wart!
vil harte gie diu sîn scult
uber alle sin afterchunft.

XXXI, 4, 4 tinem B gtan B 5 tiner B nach diner getan nah direr getete A 6 taz B so du gewalt hete A 7 bliesimo B, blise im A 8 taz B ewic mahti B 9 uorhta B imo B, fehlt A 10 behielte den gebot A 11 zeallen eron B gescuofe B, gescyfe À 12 wissos B den sinen A

IV fehlt B 6 obscez A 8 gewilten A

5, 2 tes gehugen B 3 turh tes tiufeles B tiefelles A 4 wi schir A, wie skier B ellende B 5 harlo B 6 sine A asterchumft B

DENKMÄLER 1.

si wurden alle gezalt
in des tiefels gewalt.
vil michel was diu unser not.
do begunde richesốn der tot,
der helle wuohs der ir gewin:
manchunne al daz vuor dar în.

Duo sih Adam duo beviel,
duo was naht unte vinstri.
duo scinen hier in Werlte
die sternen bire ziten,
die vil luzzel liehtes båren,
so berhte sô sî waren.
wante sie beschatewota
diu nebelvinster naht
diu von demo tiefel chom,
in des gewalt wir waron,
unz uns erscein der gotes sun,
wårer sunno von den himelun.

Der sternen aller jelich
der teilet ups daz sin lieht.
sîn lieht daz gab uns Abel,
daz wir durch reht ersterben.
duo lert unsih Enoch
daz unsriu werch sin al in got.

XXXI, 5, 7 sie wyrden allo B, dự wrde wir alle A 8 tiuveles gewalt. gewalt B tiefelles A 9 mihil B tiv B noht A 10 to B, du A

begonda B rischesen A ter B 11 ter hello wos ter B wosch A 12 allez uýr À fuor B dar fehlt A

6, 1 Do A, (D)0 B do beuil B, geuiel A 2 do B unde B vinster AB, s aus rasur B 3 dū irscinen A, do skinen B an dirre werlte A, her in welte B 4 sternen ohne artikel? Müllenhoff beirzten B; zite Müllen. hoff 5 di der uil A lucel B paren B, beren A 6 sô berhte fehlt A

sie B 7 uvante wante A, wanda B sie B, siu A beskatuota B, bescha tewote A 8 nebiluinster B, nebel ui,nster A 9 tiv B dem A lieuele B bechom A 10 gewelte wir alle A . waren AB 11 unze A

erskein B gotis B 12 ware B himelen AB

7, 1 iegelich A 2 ter B leth B 3 lieth taz cab B 4 taz B dureh A, durh B 5 do lerta uns B 6 unseriv werh B sin elliu gvt A

AR

ůz der archa gab uns Noe
ze himele reht gedinge.
duo lert unsih Abraham
dàz wir gote sin gehorsam,
der vil guote David
dàz wir wider ubel sin gnädich.

Do irscein uns zaller jungest
Baptista Johannes,
dem morgensternen gelich:
der zeigote uns daz wäre lieht;
der der vil wårliche was
uber alle prophetas;
der was der vrồne vorbote
von dem geweltigen gote.
duo rief des boten stimme
in dise werltwuostunge
in spiritu Elię:
erebenot den gotes wech!

10

Duo die vinf werolte alle
gevuoren zuo der helle
ùnt der sehsten ein vil michel teil,
do irscein uns allen daz heil.
done was des langore bite,
der sunne gie den sternen mite.
do irscein uns der sunne

XXXI, 7, 7 uzer der archo B 8 himile B rehten A gedinge) das erste g aus d corr. B, gedingen A 9 do B uns B 12 wir über der zeile nachgetragen B ubele AB ; damit bricht B ab daz wir strich Müllenhoff und schrieb genâdich

8, 1 Do A 2. 3 bap morgen sternen gelich A, verb. von Scherer; Müllenhoff schrieb, zum teil im einklang mit Wackernagel, Do irscein ze jungiste Jóhannes Baptista demo usw. 5 waerliche A 6 ppħias A 10 werlt wstunge A, werltwuostinne Wackernagel leseb. 1859, 151, auch von Müllenhoff eingesetzt, weil es doch wahrscheinlicher ist, dass Ezzo den naheliegenden genaueren reim dem ungenaueren vorgezogen hať: s. aber zs. 33, 421 11 spu A 12 er ebenoht uns A; uns gestrichen mit Wilmanns s. 13 anm. 2, welcher zweifelnd vorschlug: ir ebenôt. Müllenhoff, der die überlieferung beibehielt, setzte das kolon nach werltwuostinne 9, 1. 2 werlte. geuvren alle zů A, s. anm. 3 unte A 4. 5. 7 dỹ A

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