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und darüber hinaus noch in einzelnen Hruod- (597 a. 867, 632 a. 889) selbst bis ins zehnte jh., 676 a. 929 Iruodacar Hruodbraht. ähnlich hl fast nur in dem durch die königs- und kaisernamen Hluduuuicus, Hlutharius geschützten hlud- und seinen compositis Hludolf Hludumar Hluduuin 418. 19. 75. 87 a. 823-34, sonst nur 456. 60 a. 825 in Hlungan, Hlåtaha, 485 a. 833 Hlutru, später allein in jenen königsnamen, wie im Ludwigsliede, bis 652: 53. 56. 82. 84 a. 902–40. das

totenbuch hat von 7784-809 neben 9 Hruod- noch a. 788 Hrunzolf, 809 xiv Hruoh; dann (nach mehreren Ruod-) von 828—861 neben 12 Hruod- a.

840. 43. 55 3 Hlud-, 831 Hreitgêr, 832 Hrùmbraht d. i. entweder Hruombraht oder das h ist falsch, 856 Hraban archiepiscopus, darnach nur 876. 882 Hluduuuicus rex und endlich noch a. 917 IIrabaning. die Frankfurter gl. haben noch zwei hr: 48 hrofungun, 121 hrôm neben 114 arrófant, 121 arruofa, 144 arrôfent, 93 leumunt, 12 uuolih. im Isidor einmal chiuuoruan und falsch anthlutte, Holzmann s. 123. wenn also im Tatian nicht nur huu und hn, sondern auch hr und hl fehlen, so folgt daraus nicht, dass die übersetzung nicht vor der mitte des jh. angefertigt ist: sie könnte sogar, was auch die geschichte der diphthonge anzunehmen erlaubt, sehr wohl noch unter Hraban abgefasst sein. in den Würzburger urkunden von 780 (LXIV), die im X jh. umgeschrieben wurden, sind natürlich alle br, womit ehedem eine reihe der dort vorkommenden namen anlauteten, verschwunden.

Für den dialekt und fuldischen ursprung der übersetzung des Tatian führe ich aus den urkunden ausser dem auch sonst häufigen sg in Mennisgo 132. 594. 96, zwisgen 353. 577 noch das gg in glogga 131, Seggi 299. 402. 601, Eggi 404. 407, Eggiolt 132, Eggipraht 401, Eggirih 601 usw., insbesondere aber das schwanken des genetivs der starken feminina erster declination von â in u an, das ausser dem Tatian (Dietrich hist. decl. s. 24. Sievers s. 42) auf fränkischem boden zuerst im Isidor 26, 20 mit freuuidhu olee, 15a, 16 zi rehtnissu uuerchum (fr. theot. 15, 1 quâlu sunu filium gehennae), dann auch in der Mainzer gl. guoderu slabdu man (Diutiska 2, 283= Xant. gl. 72 guoderá slatiâ man), in der Mainzer beichte aber LXXIVa, 5. 8. 9 und dem Trierer capitulare LXVI, 3. 5. 7. 10. 13. 16. 28 so stark hervortritt, dass alle à vor u, wie in den oberdeutschen quellen vor 0, verschwinden. es zeigt sich auch in den fuldischen urkunden verhältnismässig stark. die belege für â im gen. sind sehr häufig sowohl in den über- und unterschriften, als auch in den texten 36 de parte Frauuirâtà 4 mal, 43 de parte Gundrâtà, sign. Sôngardâ uxoris, 143 pro remedio animae Geilsuuindà, a latere Geilrâdâ, 274 pro remedio animarum Uuihmôtâ et Burgniuuâ , 287 in elimosinam Huochún et Blihtrudâ usw.: ich zählte von 36 a. 771-548 a. 842 – schon früher werden lateinische flexionen häufiger und schenkungen von frauen immer seltener die überschriften eingerechnet ihrer 63, darunter auch 234. 36 fluminis Fliedinâ, 525 in Scuntrâ marcu. die belege für u sind folgende: 99 a. 791. 103 a. 792 Altfrides et Folratu coniugis je 2 mal, 197 Uuartrůnu, 234. 40 fluminis Fliedinu, 237 con

69 inn, Uualtråta dat. "Cuilinu (in der orientali parte mareu Tulbu

iugis Uuasahiltu 2 mal, 238 Perahthiltu 2 mal, 291 in marcu Tulbu? 295 in elimosinam Marcuuizu, 339 in orientali parte Fliedinu, 395. 429 a. 824 in litore Huuilinu in der über- und unterschrift jedoch der gen. Uualtrâlâ dat. Uualtrátu), 467 a. 826 in Chinzihu cruogu? 569 in Luttaru marcu ? 597 a. 869 Uualtrâtuhûsun, 648 a. 901 Gerratubůson, 651 a. 906 Ruodsuuinduhúsen, 686 a. 944 Sébilturode, vgl. trad. Corb. 134 Hrothburghuhûsen. in 92 a. 788 Gunsanheimu marcu, 644 a. 895 Wetarungu marcu findet eine assimilation des gen. plur. statt und sie könnte auch in einigen der letzten beispiele mitgewirkt haben. für å im dativ (Graff 1, 14, Dietrich s. 23, Weinhold alem. gramm. s. 418. 472) geben 160 a Suuanagarda (neben den genetiven Suua nagardà Ôtheida), 179 cum uxore sua Theatråda, 534 xv Otihruda, 110 in uilla nuncupata Uuisuntaha udglm. keine sicherheit.

Für die schwächung des m zu n im dativ plur. ist wieder der anfang des zweiten viertels des jh. entscheidend. ich fand von 93 a. 789—207 a. 803. 347. 48. eilf dative auf om, von 97 a. 790—405 a. 823 zehn auf on, von 37 a. 772-470 a. 826 vier und dreissig auf um, von 124 c. 790-463 a. 825 dreizehn auf un, vier auf im 395. 429 a. 821. 824, sieben auf in 220. 21 a. 804. 420 a. 823, wozu noch einer auf en kommt 186 c. 800 ? wenn aber in den urkunden des achten jh., abgesehen von den gefälschten kaiserlichen, in 70 a. 780 in Hrannungen, 108 a. 795 in Marchhereshûsen, 116 a. 796 Ramnungen schon das aus on oder un geschwächte en erscheint, so kann daran wohl nur die hand des späteren copisten schuld sein. die schwächung zeigt sich sonst erst um den vorhin bezeichneten zeitpunkt 463 a. 825, 467 a. 826, wo um verschwindet, und kommt von nun an hin und wieder (s. 2 mal 553 a. 845, je 1 mal 567. 83. 625 a. 887, 651 a. 906, vgl. 554. 566) neben un und on zum vorschein, von denen un 8 mal (474. 97. 561. 63. 80. 97. 611. 21), on 10 mal (504. 15. 20. 54. 67. 99. 628. 32) zu belegen ist. ausserdem noch in 621. bei diesem stande der sache kann die urkunde 577 mit einem in, 2 adject. én, das auch 353 vorkommt, 2 un, 2 om und 9 um nicht, wie Schannat und Dronke meinen, gegen 860 geschrieben sein; auch ist der name des in diesem jahr verstorbenen grafen Erpfolt ein ganz anderer als der des schenkenden comes Erpfol: dieser name ist derselbe mit Erpfeol 157 a. 800, 207 a. 803, wie auch einer der mönche unter Hraban (trad. s. 175) heisst, und in die zeit dieser urkunden wird auch jene nach ihren sprachlichen merkmalen fallen. um dieselbe zeit werden die Frankfurter glossen, in denen ich 19 m gegen 3 n (36. 48. 136) zähle, ebenso wie das taufgelöbnis LII geschrieben sein. die beichte LXXIII kennt kein m mehr, nur n im dat. plur. aber eine neue, genaue prüfung der Sangaller hs. des Tatians hat noch 18 m in ihrem ältesten teile und überdies im ganzen noch etwa 30 bim statt bin - das freilich auch noch im Leidener Williram sehr gewöhnlich ist ergeben, so dass ESievers s. 7. 20 mit bestimmtheit schloss, die übersetzung sei zu ende des ersten drittels des neunten jahrhunderts noch unter Hraban, und gewis nach seiner anordnung, angefertigt.

b*

Auch der plural der neutra auf i in u oder ju, der dem Tatian von allen fränkischen denkmälern allein eigen ist, finsternessu -nessiu 119, 12. 36, 4, uuinberu giuuatiu 41, 3. 91, 1, giscuobu giscuohiu 13, 23. 97, 5 usw. (gramm. 1, 622, Dietrich hist. decl. s. 6, Sievers s. 25), lässt sich aus den urkunden belegen: 131 c. 790 ill. petiu d. i. bettiu cum tribus capitalibus (kopfküssen s. Ducange s. v.), 539 c. 840 bettiu ill. pulvilli v. sedaláre (s. Lachmann zu Walther 4, 34) iii. bechin 1. peluis i. lilahan I, so dass wohl kein zweifel bleibt an der herkunft des denkmals aus Fulda. dazu stimmen auch die nieder- oder mitteldeutschen bestandteile seiner Sprache, thie für ther, vyuo für huêo uuio (uuôlih qualis in den Frankfurter gl. 12, wie im Tatian 52, 7. 53, 14. 144, 1 vyuolih, vgl. suô Mainz. b. 3), sihuer sihuaz (gramm. 3, 41,

WGrimm zu Athis s. 22) usw. gramm. 11, bv. eine arbeit, wie die überXVI setzung der evangelienharmonie, kann im IX jh. nur in einem der wenigen

klöster, in denen eine grössere litterarische tätigkeit herschte, zu stande gekommen sein. Und an welchem orte wohl eher als in Fulda, wo die erste und älteste hs. des lateinischen textes, vom Bonifaz ererbt, aufbewahrt wurde? leidet Schmellers ausgabe ausser andern unbequemlichkeiten noch an dem übelstande, dass sie diesen text der fuldischen hs., qua forte et ipse translationis germanicae auctor usus est (Schmeller s. vi), nicht zur anschauung bringt, so wird die vergleichung, die Lachmann (praef. ad nov. test. I, xxviii. II, XVI) schon als eis qui veteris thiutisci interpretis ingenium recte cognoscere volent scitu necessariam in aussicht nahm, jetzt doppelt wünschenswert und geradezu unerlässlich, und die mit so vieler sorgfalt und einsicht vorbereitete neue ausgabe der ahd. übersetzung wird sich ihr nicht entziehen können. wenn aber das hoch fränkische in Fulda und südlich in Würzburg herschte, so dürfen wir seine westgrenze im achten und neunten jh. der des späteren herzogtums Ostfranken und der der heutigen ostfränkischen volksmundarten gleichsetzen, die beide dem zuge des römischen pfahlgrabens folgen. westlich von Spessart und Vogelsberg treten wir dann in das gebiet des rheinfränkischen.

Dass auch das gebiet dieser mundart im wesentlichen der ausdehnung der nachmaligen Francia rinensis gleichkam, werden wir sehen. im süden traf die politische und die sprachgrenze an der nordgrenze des Elsasses zusammen, in der nähe von Weissenburg an der Lauter, dass Otfrid sich nur der hier geltenden fränkischen mundart bedient hat, ergeben wiederum die urkunden des klosters. ich halte mich natürlich an die im neunten jh. ausgestellten, von denen einige selbst von Otfrids hand herrühren. wie bei ihm, herscht hier ua statt uo. nur kommen einige schwankungen vor, selbst in der otfridischen urkunde bei Zeuss trad. Wizenb. 165 c. 850 úódo neben Uadalrâta: so auch 151 a. 840 Uoto, 268. 69 a. 846 Ruodolf, 151. 56 a. 845. 55 Buozolteshûsa und schon früher 19 a. 808 Uodo, 160 a. 816 Huodalrih, 212 a. 818 Hcruodhuuinus neben Uado, 69 a. 820 Uodilo 4 mal, Ruodi, Uodalrih neben Ruadbert; vgl. auch das bluastrom in der Speierer hs. des taufgelöb

nisses LII, 6. sonst aber steht ua in den urkunden durch. ferner erscheint Otfrids ia für jo selbst da, wo er es nicht zulassen würde, und daneben sein ie. dies schon 19 a. 808 in Kielenheim, während sonst noch io oder eo herscht. die ia beginnen 175 a. 825 mit Liabheri Thiato neben Thiotbald; dann folgen 185. 198. 251 a. 825. 30 noch Theodebertus Theotbald Theothart, 172 a. 830 Thiodolf Liablind, 151 a. 840 Theadarât Theodericus Thietram Friesini Thiatmâr, 270 a. 840 Dietman, 200 a. 847 Thietman, 204. 54 a. 851 von Otfrids hand Theatrih, 156 a. 855 Thiatram Friasini, 49 a. 858 Thiotricus, 272 a. 861 Bliasahgouue Thiatbirc, 165 c. 850 von Otfrid Thiathart. ou für au belegt 272 mit Bliasahgouue zweimal; Sarahgeuui in Otfrids urkunde 204 a. 851 die umgelautete nebenform des worts, deren er sich im evangelienbuch 2, 14, 2 bedient. sein altes d im anlaut endlich für hochfränkisches und oberdeutsches t 191 a. 811 Dagalind, 238 a. 818 Druago, 127 a. 819 Danna Duata, 172 a. 830 Dugiman (vgl. 227 a. 718 Daga- XVII thrut Deila usw. unten s. XXI); sein t für d im in- und auslaut 174. 72 a. 809. 30 Batahilt, 191 Odalhart Theothart, 180 a. 811 Buatrit, 127 Duata, 198 (251) a. 830 Buato, 151 a. 830 Uato, 171 a. 858 Quillimuat Gaganhart Theganråt Herimuat Ruadlant Egilmuat usw., obgleich hier schwankungen vorkommen 171 Liudo, 175 Uáda und sonst, selbst in den otfridischen urkunden 165 úódo, 204 (254) Muatheri Theatrih Hiltibodo (-boto) Hildibald. wenn also Otfrid das heimweh aus erfahrung kannte, nach der oft citierten stelle 1, 18, 25—30, so wird er diese erfahrung wohl auf der schule in Fulda oder anderswo, nicht aber in Weissenburg oder im Speiergau gemacht haben und dies seine heimat sein.

Otfrids sprache nähert sich nun in vielen punkten so sehr dem alemannischen, dass JGrimm ihn ehedem sogar selbst für einen Alemannen hielt, dem doch schon sein constantes d im anlaut für t widerspricht. dieselbe annäherung aber muss bei gleicher ursache an dem ganzen südrande Franciens gegen Alemannien, durch Ostfranken hin bis zur baierischen grenze an der Rednitz stattgefunden haben, und eine ähnliche erscheinung wiederholte sich dann gegen norden. von der Mosel und Eifel stuft sich die sprache gegen die Maas und Rheinmündungen hin in den heutigen volksmundarten immer mehr ins niederländische ab, das selbst nur die letzte rein niederdeutsche fortsetzung des fränkischen ist, und diesseit des Rheins schliesst sie sich an das sächsische an. eine vergleichung der heutigen kölnischen mundart mit dem kölnischen schriftdeutsch des zwölften und dreizehnten jh. wird auch hier das allmähliche zurückweichen des niederdeutschen bestätigen und für das achte und neunte ist am Niederrhein wie in Hessen und Thüringen noch ein übergewicht des niederdeutschen in der volkssprache anzunehmen. das erste entscheidende zeichen dieser übergangsmundarten, das im auslaut noch nicht zu z verschobene t nehmen wir wahr in der trierischen übersetzung des capitulares (LXVI), die mit ihrem that 1. 6. 8. 19. 21. 25 die sprache ungefähr auf dem standpunkt der heutigen volksmundart zeigt, die in Trier noch det und wat bewahrt; ebenso hat die trierische urkunde a. 1248 in Höfers auswahl nr. 2 dat dit hit. auch sonst tritt das niederdeutsche

ihrem that", der trierischuslaut noch te entscher

element schon stärker hervor als in der angrenzenden südlicheren mundart, in athe statt ode, vane, sålichedi, himo für imo udgl. (gesat 6 ist nach alter syncope sogar mhd. alemannisch) und besonders in der herschaft des v für inlautendes b und dem eintreten des ht für ft (uuizzetaht 6. 27, ahter 27), was alles in der urkunde von 1248 wiederkehrt : van sal wale, én, hê, her hit himo hin hiren, banderhalf greuo selue, gestiht. daneben ist der ein fluss des strenghochdeutschen zu bemerken, in getan 14, gequetan 15 und in t im auslaut für d. einmal 25 wird sogar thaz geschrieben, wie in alten Trierer und Prümer urkunden in Beyers urkundenbuch der mittelrheinischen territorien immer z für t erscheint: 58 a. 826 Enza (59 a. 831 Uuolfgôz Thiatgoz Zeiza), 80 c. 850 Diekóz d. i. der erzbischof Thietgaudus, 83 a. 853 Reginwîz usw. läge uns eine ältere aufzeichnung des capitulares vor, würde sich auch wohl einiges noch anders stellen. die psalmen 1-3 (Heyne kleinere altnieder

deutsche denkmäler 1867 s. 2—4) zeigen zwar nicht, wie der herausXVIII geber s. vu behauptet, genau dieselbe mundart wie das capitulare', aber

gehören doch wohl einer benachbarten an, die nur in hinsicht der labialen und gutturalen (unten s. XXIV) entschiedener auf dem standpunkt des niederdeutschen stand. in den dentalen (ps. 1, 1 saz, 4 that, 6 uueiz, 2, 1 quat, 9 vaz, 12 that; 1, 3. 2, 6 gesazt), dem v für b, fan, himo ua. stimmen sie mit dem capitulare überein; statt ht haben sie umgekehrt ft, 1, 1 suft, 3, 1. 3 druftin. eine andere probe einer solchen übergangsmundart haben wir an den Xantener glossen in Mones quellen und forschungen 1, 2, 274-280. sie haben nicht nur 72 thid wie das lied de Heinrico (oben s. 1x), 113. 170 that thad, 157 saltfat, sondern sogar t im anlaut 49 tol, 65 tergåt, was auf einen niederdeutschen schreiber zu deuten scheint, daneben aber sonst immer z im anlaut wie im auslaut 98 ez, 123 scaz, 193 lâz, 218 uaz, auch hochdeutsches t für d im anlaut 61 taskun, 69 tuldetagen, 82 teig, 98 truhtin, 216 getruchitan, 221 touuita, sogar p für b 166 puton, 188 houbitpant, 200 pi, neben k für g 186 coteppin lachen. für dies schwanken könnte man sich zum teil auf das Hildebrandslied (s. 1x) berufen oder die Frankfurter gl. 10 piherðt, 85 gepiugit, 142 pifolahanunga, es ist aber auch die vorlage in anschlag zu bringen, aus der die Xantener zugleich mit den Mainzer glossen bei Graff Diutiska 2, 282–287 stammen, und von der beide nur einen auszug geben: auch die Mainzer haben 282b pettirison, 283b prust. ein von Jaffé 1865 in Hamburg gefundenes blatt einer evangelienhs. (Matth. 17, 10--26) des IX jh. ergab einen überrest einer hochfränkischen, ohne zweifel fuldischen aufzeichnung derselben glosse, die Graff und Mone in der Mainzer und der Xantener evangelienhs. fanden, zs. 13, 192. die Xantener hs. befindet sich vermutlich jetzt in Brüssel, vgl. zu L. jene aber sind wohl nicht in Xanten, wenig, stens nicht in der dortigen mundart aufgezeichnet, auch nicht in der Moselgegend, sondern eher westlich diesseit des Rheins, wo ein ähnlicher halbschlächtiger dialekt durch das Lahngebiet, die nördlichste landschaft des alten Francien, sich bis nach Hessen und Thüringen hinüberzieht. in dieselbe gegend setzt ESteinmeyer die merkwürdigen Pariser Virgil

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