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Hymnus.

Wer da will Christum suchen geh'n,
Erheb' den Blick zu jenen Höh'n,
Wo er zu sehen uns verleiht
Den Abglanz seiner Herrlichkeit.

Dort strahlet uns im lichten Schein, Was endlos war, und stets wird sein, Was grenzenlos, erhaben, klar,

Schon eh', denn Erd' und Himmel war.

Er ist der Völker Fürst und Herr,
Des Judenvolkes König, der
Schon Abraham verheißen ward,
Und Jedem, der von seiner Art.

Auf Jhn, auf den der Seher Schaar Verkündend hinwies immerdar,

Hieß uns des Vaters Zeugniß schaun, Und auf Ihn hören und vertraun.

Drum preiset laut den Heiland, Ihn, Der seinen Jüngern einst erschien, Gott und dem heil'gen Geiste weiht Lob, Preis und Dank in Ewigkeit.

De epiphania.

O sola magnarum urbium, 34
Maior, Bethlem, cui contigit,
Ducem salutis coelitus
Incorporatum gignere.

Haec stella, quae solis rotam
Vincit decore ac lumine,

Venisse terris nuntiat

Cum carne terrestri Deum.

Videre postquam illum Magi

Eoa promunt munera,

Stratique votis offerunt

Thus, myrrham et aurum regium.

Regem Deumque annuntiant

Thesaurus et fragrans odor
Thuris sabaei ac myrrheus 35
Pulvis sepulcrum praedocet.

Iesu, tibi, sit gloria,
Qui apparuisti gentibus,
Cum Patre et almo Spiritu,
In sempiterna saecula.

Von der Erscheinung des Herrn.

Vor allen Städten ragt empor
Bethlem, denn aus ihm ging hervor
Des Heiles Führer, licht und groß,
Der menschlich hier dem Fleisch entsproß.

Den einst ein Stern so wunderbar
Und heller als die Sonne gar,
Als Mensch geword'nen Heiland kund
That diesem ganzen Erdenrund.

Die Weisen, die sein Leuchten sah'n,
Sie eilten huld'gend sich zu nah'n,
Und brachten Weihrauch, Myrrhe, Gold,
Als Opfer dar dem Kindlein hold.

Den Herrn und Gott verkündend ruft
In alle Welt des Weihrauchs Duft
Und Goldes Glanz; der Myrrhe Staub
Weist hin, daß er des Grabes Raub.

D'rum Preis sei Dir, Herr Jesu Christ,
Der Du der Welt erschienen bist,
Dem Vater gleicher Zeit geweiht,
Und heil'gem Geist in Ewigkeit.

Hymnus.

Nox et tenebrae et nubila, 36
Confusa mundi et turbida :
Lux intrat, albescit polus,
Christus venit: discedite!

Caligo terrae scinditur,
Percussa solis spiculo,
Rebusque iam color redit,
Vultu nitentis sideris.

Te, Christe, solum novimus, Te mente pura et simplici, Flendo et canendo quaesumus: Intende nostris sensibus.

Sunt multa fucis illita,
Quae luce purgentur tua.
Tu vera lux coelestium
Vultu sereno illumina.

Deo, Patri, sit gloria,
Eiusque soli Filio

Cum Spiritu paraclito

Nunc et per omne saeculum!

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Hymnus.

Der Wolfen Dunkel, finstre Nacht,
Umhüllt die Welt, das Licht erwacht,
Sieh, wie der ferne Pol erbleicht,
Denn Christus naht: Ihr Schatten weicht!

Der Nebel, der auf Erden ruht,
Zerreißet vor der Sonne Gluth,
Und neuer Farben Fülle schafft
Des Glanzgestirnes Wunderkraft.

Dich, Christus, kennen wir allein,
Und unser Herze, keusch und rein,
In Sang und Thränen sucht nur Dich:
Schirm unser Thun Du gnädiglich !

So mancher Dinge falschen Schein
Enthüllt dein Strahlenglanz allein,
Erleucht' uns, wahres Himmelslicht,
Mit Deinem holden Angesicht!

Lob sei dem Vater auf dem Thron
Und seinem eingebornen Sohn,

Und Ihm, dem heil'gen Geist geweiht
Jezt und in alle Ewigkeit!

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