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mine in Hochheym prefate, reliquum in loco an Heppinheimer strasze, consulcaneus Heinczo dictus Kemerer, tali condicione adiecta , quod dicte religiose persone sibi Katherine redditus quatuor et dimidii maldrorum siliginis annis singulis ad' tempora vite sue duntaxat et non ultra infra assumpcionis et nativitatis beate Marie virginis duo festa dare, solvere debeant et expedite assignare ac ante hospitium civitatis Wormaciensis, quodcunque dicta Katherina absque omni exceptione voluerit, presentare ipsarum dominarum laboribus et expensis; ipsa vero dei iudicio de medio sublata ex tunc dicta duo jugera apud pretactum monasterium pure et simpliciter perpetue remanebunt, sic quod dicte religiose persone ipsius Katherine et suorum progenitorum animarum memoriam habeant et conservant (l. conservent) ipsorum anniversaria perpetue peragenda. In cuius donacionis testimonium sigillum officialitatis nostre presentibus est appensum. actum anno dom. Mo.ccco. 1. sexto, in vigilia sanctorum Symonis et Jude.

Driginal zu Karlsruhe. Kleines rundes Siegel in braunem Wachs mit dem Bruftbild eines Geifilichen, etwas zerbrochen. Umschrift: (t S. C)VR. PPTI . ECC ... WOR... (sigillum curiæ præpositi ecclesiæ Wormatiensis), Die Schenkerin hatte zu Worms kein eigenes Haus, sondern eine veränderliche Miethwohnung oder Herberge (hospitium), baber die Bedingung, daß ihr das Klofter die Gültfrucht kostenfrei vor ihre Miethwohnung in Worms liefern mußte. Hochheim und Horchheim liegen nahe bei Worms.

Mone.

Urkundenarchiv des Klosters Herrenalb.

14. Jahrhundert.

(Fortfeßung.)

134 1. 30. Nov. Abt Heinrich und der Convent von Herren= A16 verleihen dem Conrad Mall und Me$e, seiner Frau und ihren Leibeserben, des Klosters faübaren Hof zu Dürrenwettersbach und den balben Theil der Landacht zu Eltrichsdorf.

Wir abbet Heinrich 1 vnd der conuente gemeinlich dez closters ze Albe, dez ordens yon Cytels, in Spirer Bystym gelegen, Verieben offenlich an disem gegenwertigen brief vnd tůn funt allen den, die in iemer angesehent oder hörent lesen, daz wir einmøtecliche reht und redeliche han verluhen vnsern hof ze Durrenwetersbach 2 vnd den balben teil der landeabte 3 35 Eltrices dorfe + dem erbern manne Cůn

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rat Mallen vnd frowen Megen 5, siner elichen wirtinne, ynb iren erben, die von in beiden sonderbarlichen fument fint, oder noch fument, zů einem rehten libes erbe iemer me ewecliche ymbe ahtzehen malter roden vnd zwei malter habern ewiges zinses und geltez, da mit ein foufman den andern wol geweren mag, ze gebenne vnd ze entwurtenne of vnserre frówen tag der jongern messe 6 nach zinses reht, mit sollichem gedinge, daz daz selbe gůt allez iemer me ewecliche for bi an ander beliben vnzerteilet ane allerschlaht? geuerde vnd ouch daz der vorgenante Cůnrat vnd fröwe Mege vnd ouch die selben ir erben, die von in zwain fumen fint, oder noch fument, als vor bescheiden ist, welche denne daz selbe gut besißent vnd inne hant, sullent nad irem tode vns vnd vnserm clofter einer val, baz ist mit namen baz beste vibes höbet, veruallen sin vnd schuldig ze gebenne und ze entwürtenne ane alle geuerde. Vnd wer ouch denne daz eltest ist vnder den erben, der sol daz selbe güt ouch mit einem sollichen val wider von vns ynd von ynserm clofter enpfaben nac valles rebt, ane alle geuerbe. Were ouch, baz got verbiet, daz die erben alle abe giengen vnd nit en weren, nach libes erben, oder nit en geben die vorgescribenne velle und oud die felben velle von vns vnd von unserm clofter anderwarbe 8 nit enpfiengen, als vor gescriben stat, von dem tage, als sie denne veruallent vber ein jare, oder were, baz daz vorgenante güt in egelich wise zer: teilet wurde anders, denne da vorn gescriben ftat, fo sol baz vorges nante gåt allez ledecliche ane allerschlaht geuerbe uns und unserm clofter wider vallen vnd eweclich verliben. Vnd diz globen wir allez mit gutem trüwen ware, veste, vnd stete ze haltenne ane alle geuerbe vnd ane alle wider rede. Und zit einem waren vrfunde dirre binge, fo han wir vnseriv ingesigel gehendet an disen brief, der wart gegeben an sant Andreas tag, do man zalt von goß geburte driuzehen hundert jare, vnd dar nach in dem einen und vierzigoften jare.

Mit den Siegeln des Abtes und des Conventes zu Herren-X16 in Maltha, an Pergamentftreifen, in weißem Ciftercienser Wollenzeug eingenäht, leßteres To beschädigt, daß nur noch eine fißende Maria mit dem Kinde zu erkennen ift.

1 Vgl. Urkunde vom 27. März 1332 , Anm. 1. 2 Dürrenwettersbad oder Hohenwettersbach im A. Durlach. S. Urkunde vom Januar 1307. 3 S. oben V, 336, Anm. 1.

4 Eltridsdorf, ein ausgegangener Ort, über dessen Lage uns nachftebende Regeften Aufschluß geben:

1295. Febr. Hesso, dei gracia marchio de Baden, abbati et conuentui de Alba pro viginti lib, hall. omnes agros in Eltrichefdorf, qui sibi sev castro in Gretzingen attinebant, et de quibus hactenus Lantaht soluebatur, et omnes census hallens, et pullorum, siue capponum in Gretzingen, qui sibi et

monachis de Alba conmuniter dari solebant in festo Galli, item omnes census hallens. et pullorum, cum mortuariis in Durrenweterspach, similiter sibi et monachis conmunes vendidit et confert, de consensu et voluntate fratris sui Rødolfi. Sachs II, 48. (Markgraf Hefio, der dritte Sohn Rudolf's I,

tte vor fich einen Bruder, welcher Rudolf (II) hieß, und einen gleiches Namens (Rudolf III) nach sich. Es wird hier wohl der Leßte gemeint sein, denn die Urkunde ist im Februar 1295 ausgestellt und Rudolf II ist den 14. Febr. desselben Fahrs gestorben, und konnte wohl noch feinen Consens zu dem Verkauf ge= geben haben; allein die Umschrift des Reitersiegels lautet: S. Rvdolfi dei gra. marchionis juven. de Baden. Rudolf 1 war 1288 gestorben, fein Sohn Rudolf II konnte also im Jahr 1295 nicht mehr der Jüngere heißen, wohl aber Rudolf's II jüngerer Bruder, Rudolf II.)

1349. 12. Mart. Abbet Rypreht und der conuente gemeinlich dez clos fters 3e Albe han verluben den halben teyl der landaht eker zů Elterichs dorf vnd den halben teyl vnserre edere, die man nennet die gemeinen edere, in Durs renwetersbacher marde gelegen, dem erbern manne Rudolfen Wamselern von Stůppherrich vnd vrowen Meßen siner elichen wirtin, vnd ouch gemeinlich Con= rattez dez alten Schüßen erben von Stüppherrich vmb zwelf malter rođen vnd zwei malter habern ewiges zinses vnd geltes of vnserre vrowen tag der jungern messe.

1430. 25. Jan. Bruder Heinrich apt vnd der conuent gemeinlich dez clofters zu Herren-Albe haben verluhen iren hofe zu Eldrißdorff in Durlacher vnd Durrenwetterspacher marde gelegen an verschiedene leute zu Durlach,

GröBingen , Dürrenwetterspach, Stupferich 2c. um 12 Mitr. Roggen und 2 Mltr. Haber off vnser lieben frauwen tag korngült, den man nennet zu latin Natiuitas. Die Güterftüde liegen am Grintberg, Wesig, Degelberg, hinterften Grund, Rutenhart (Rittnert), Mallenhof, Sellinger und Durlacher Weg, Krebsgrunde u. f. w.

15 12. 18. Nov. Endrieß Vogel vnd Veltin Topian, beidt burger zu Durlach und da selbs gesessen, bestehen vnd empfangen von Heren Marren aptt vnd dem conuente deß goghuß Herren Albe iren halben hoffe, genant. Mallenhoffe zu Eltersdorff in Durlacher Marde gelegen zu Erblehen, und geben verfchiedene Güter zu Sicherung des Zinfes zu Vrstatt.

1516. 26. Jul. – Markgraf Philipp zu Baden gibt als Landesfürst seine Bewilligung zu obigem Güterverfag oder Vrftatt.

Eltrichsdorf lag also auf Durlacher und Hohenwettersbacher Gemarkung, und wahrscheinlich da, wo jeßt der Weiler Thomashäusle fich befindet, dessen Häuser ebenfaus zum Theil auf Durlacher, zum Theil auf Hohenwettersbacher Gemarkung stehen, am Rittnertwald. Der Ort fdeint im 30jährigen Krieg zu Grund gegangen zu sein und seine Bewohner mögen sich nach Wettersbach oder Durlach gezogen und den Ort wahrscheinlich darum nicht mehr aufgebaut haben, weil er kein Wasser hatte. Auch beide Wettersbach baben Waffermangel.

5 Abkürzung von Mechtild. 6 Mariä Geburt. 7 allerlei. Untheilbarkeit folder Bauerngüter f. Zeitschr. V, 57 flg. Die Abgabe des Lebensnachfolgers ist hier auch Fall genannt, fie hieß gewönlich Ehrfchat. S. Zeitschr. 5, 388,

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Ueber die zum zweitenmal.

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1342.

25. Mai. Elsbeth. Remchingen und ihre Söhne, ble Vögte Wernher und Johann zu Aurich, verkaufen mit Ulrich Dre: fers und dessen Frau Adelbeit Einwilligung an die Frühmesse des Frauen altars zu Aurich 6 Mitr. ewiger, jährlicher Roggengült von 2 Huben daselbst und andern Gütern daselbst um 21 Pfb. H., ferner verschiedene andere Gülten von andern Gütern allda um 5 Pft. §. weniger 5 Schillinge.

Bir Elsebebt von Remmenfein, die Feuten 2 zu Vrad 3, Wernher vnd Johans, ir fóne, verieben fur vns vnde für alle vnser erben vnd tůn kunt allen den, die diesen brief vmer 4 gesehent oder gehörent lesen, daz wir mit verainten müte, gutem bezzern willen vnde gesuns dem rat vnd betrahtunge vnbeczungenlich vnd eimütlich, vnd mit gotem willen Dczen des Dreschers vnd frowen Adelheit siner elichen frawen, diese guite, die ber nach gescriben stant, han verkauft reht vnd redes lich, vnde haben ze fauf geben vor eigen an die fromesse zů Vrach, an den alter 5, der in vnser frowen ere ist gewedemit, sehs malter ewiger unde ierlicher roggen gulte vzzer zuein hoben 6, die vnser sint, vnde zu Vrach sint gelegen in der marg, zuene garthen in dem dorf zu Vracy, die anstozzen fint an der Claren houereit, einen halben morgen wiesen bi frowen brünnen vnd Edarts wieselin, bi der hoch wiesen ein klain wieselin an dem gemein wiefelin, vnt eines oben an dem Rietbrüwel ?, vnd in der zelg gein Niet 8 ob der Rietfeimer steige dri morgen aders , bi dem graben vier morgen, bi dem stritboume zuene morgen, bi dem Meiser zuene morgen, ob dem graben zuene morgen. in der zelg gein Vptingen 9 an dem zůn einen morgen, zuene an dem Núzdorfer 10 wege, anderhalben morgen oben in dem grunde, anders halben bi den heden, dri morgen bi des Detlingers agger in der zelg gein Vahingen 11, einen halben morgen onderm stege, vnd dar obe ein bleczelin, zuene morgen an dem fteinlande, vier morgen an dem phaffenlo, Cönczelin Lupolts wingarte, und ein morge dar obe, vnd ein morge of Enczhelde. Vnd ist dirre vorgenante fouf des vorgenanten forngelts uzzer den vorgenanten goten beschehen reht, rebelich vnd vnwieder rofelich um eins vnde zuenzig phunt goter ynd geber heller, die wir enphangen han, und in vnsern bezzern funtlichen nig bewant han gar vnd genczlich. Wir füllen auch, oder wer die vorgenanten hobe in núczgewer 12 hat, jerlich of vnser frowen tag de jüngern riehten vnd geben mit solichem forne, daz gebelich vnd nemelich ist, daz vorgenant forngelt. Wer, daz daz nit beschehe, so hat ein cappelan des alters, oder wer der vorgenanten phrůnde pleger ist, gewalt vnd maht, sich der vorgenanten gu'te fich vnderzieben mit allen den rebten, die dar zu hörent. Wir han auch me ze kouf geben an die

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vorgenanten phrůnde diese gurt, die auch ber noch beschriben ftant vnb auch in der marg zu Vrach gelegen fint. zuéne morgen aders hinder dem eichecy, die man heizzet hoggenagger (hier steht über der Linie: 1 gans), zuei fomerin roggen von dem agger ob dem wingarten, der des Reningers ift, zuei bonre 13 gelts vom eim wieselin bi der molen 14, ein hoin 15 von eim agger, der do was Heinriches des Zübtingers, der do lib under dem gebei 16, eyne (delfil 17 einkornes 18, der do geit von des Heiningers wingarten, der bo heizzet der nuwesacz, vnd git man ein iar einkorn, des andern habern, des dritden nuwetsniht 19. nün heller gelts von phaffe Houeseczes agger ob der Rietheis mer steige , nun heller gelts von Heinrich Erwizmans agger, der do lit do bi, nån heller gelts eîn iar, des andern ehte von Heinrich des Robers agger, rebs heller geltes von dem fe wiefelin, baz do Rüdegers ift, von Heinrich Kerchers agger, der do lit an der růt 20, nun heller gelts ein iar, des andern ehti 21. zuen heller gelts von eim wingarten, ber bo lit an dem hochberge, der do was phaf Lupolts. Bnd ist dirre fouf beschehen vm an 22 funf schillinge funf phunt goter Heller, die wir enphangen han vnd ouch in vnsern bezzern núcz bewant han. Bnd ban disu selben icz genanten gülte verkauft mit alten ben rehtert

, die wir zu den selben gåten vnd gulten han oder mohten ban, ez wer von unfern vordern, von den sie uns her fint fomen, oder von vnfern wegen mit rehter gewonheit ode 23 fauthei 24. Wir globen ouch, die porgenanten gu't beide, korngelt von den boben und ander vorgenant gulte, an die vorgenant phrunde ze fertigen, als reht vnd gewonheit ift des landes. Detben wir des niht vnd worden die vorgenanten gust von uns oder von unsern erben, oder von ieman anders geirret, so verliber wir eime cappelan des alters ober eim phleger gewalt und maht, mit geistlichem oder weltlichem geriebte, oder an gerehte mit frunde und ander helfer an grifen uns vnd vnser goit 25, und bunt bar an rebt vnd nit pureht. Wir und unser erben globen, alti die vorgenant gurt nummer zu irren oder schaffen geirret werden of vnfern eit an alli geuerbe. Ez ist auch gedinget, wer, baz man die vorges nanten hobe würde verkoufen, wir ober vnfer nadkowe, fo for man ez eime cappelan oder pbleger des alters ze fouf geben als zitlich und zemelich ist. Wer ouch, baz man kein 26 ander gut erfäre, die in die vorgenant hobe horten, wie die genant weren, bie fotlen mit haft fin zu den vorgenanten gurten vme daz vorgenante forngelt. 3 Ocze der Dresdher und Adelheit min elichen wirten verieben vör yns und vor alli vnser erben, diesen vorgenanten fauf veste onde ftebe zu halten und perzigen vns auch aller ber rebt, der wir mohten haben zu den felben

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