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Beitsdrift

für die

Geschichte des Oberrheins.

Her ausgegeben

von dem

Landesarchive zu Karlsruhe, durch den Direktor desselben

f. J. Mone.

D
Sechster Band.

Karlsruhe,
Drud und Verlag ber G. Braun'den bofbudhandlung.

185 5.

THE NEW YORK PUBLIC LIBRARY 930006A ASTOR, LENOX AND TILDEN FOUNDATIONS R 1987

4

Printa in dormanya

Inhalt

Seite

1

Erftes geft.
Ueber das Steuerwesen vom 14. – 18. Jahrh. in Baden, Hessen und

Bayern
Ueber das Kriegswesen im 13. – 15. Jahrh. in Rheinpreußen, Elsaß,

Baden, Bayern, Soweiz
Urkundenarchiv des Klosters Herren-Alb. 14. Jahrh.
Eine Urkunde Herzogs Conradin von Sdwaben .
Das ehemalige sankt-blasische Waldamt
Königliche Urkunden von 950 — 1298

37 65

91

96 125

3 weites Heft.

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.

Ueber das Kriegswesen vom 14. 16. Jahrh. in Baden, Elsaß und

Oberschwaben
Urkundenarchiv des Klosters Herren-Alb, 14. Jahrh.
Urkundenregefte über das ehemalige sankt-blafische Waldamt
Die alten Mönchshöfe von St. Blafien

129 190 226 250

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Drittes Heft.
Ueber das Münzwefen im 15. und 16. Jahrh. in Baden, Wirtenberg,

Soweiz und Elsaß
Heffische Urkunden, Briefe und Regeften, vom 13. – 16. Jahrh.
Urkundenarchiv des Klosters Herren-A1b, 14. Jahrh.
Urkundenregefle über das ehemalige fankt-blafische Waldamt. 14. und

15. Jahrh.
Geschichtliche Notizen. Der fleißige Othlo. Römifde Töpfereien zu

Rhein zabern

257 305 322

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358

383

Biertes Heft.

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Seite 385 395 403

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421

Sponheimische Beamtenordnung. 1437
Fruchthandel, Arbeitslöhne und Viehzucht am Bodensee. 1433—1443
Urkunden und Regeften über Hohenzollern, vom 13.-15. Jahrh.
Beiträge zur elfäßischen Geschichte in ihren Verhältnissen zum 'rechten

Rheinufer, vom 9.-15. Jahrh.
Urkundenarchiv des Klosters Lichtenthal. 13. Jahrh.
Urkundenregefte über das ehemalige fankt-blafische Waldamt, von 1411

bis 1480
Geschichtliche Notizen. Trifels, der Rhein, zur Herkunft Taulers ,

römische Straßen Register.

440

466

487

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489

Erite 385

95 03

Ueber das Steuerwesen

40

vom 14. bis 18. Jahrh.

Die Verschiedenheit der Abgaben veranlaßte früher geschichtliche Untersuchungen über ihren Ursprung und die Rechtstitel ihrer Forbes rung, in neuester Zeit machte die Ablösung der alten Abgaben es wünschenswerth, über ihre Natur Aufshlüsse zu bekommen, um die Ablösung rechtlich zu begründen. Dennoch ist in beiderlei Hinsicht die geschichtliche Literatur über das Steuerwesen, besonders für die oberrheinischen Länder , nicht groß, und was davon untersucht wurde, bes trifft hauptsächlich die Berichtigung und Feststellung der Begriffe , was man unter jeder Abgabe zu verstehen habe, während die landschaftliche und örtliche Größe, Umlage und Erhebung der Steuern größtentheils übergangen wurde 1. Ein Rüdblick auf das ältere Steuerwesen hat für jene beiden Zwede feine praktische Wirkung mehr; eine genaue geschichtliche Kenntniß des Gegenstandes wäre wohl zu seiner Zeit sehr nüglich gewesen, iegt fann man aus der Vergleichung der älteren Steuerverhältnisse mit den jebigen nur nod Ergebnisse gewinnen, die für die weitere Entwidlung der Beachtung werth sein mögen.

Daß unser Steuerwesen aus dem römischen hervorgegangen, leidet feinen Zweifel, wenn man bedenkt, daß ein großer Theil von Teutschland unter römischer Herrschaft und Steuerverfassung stand, welche Provinzen durch die teutsche Eroberung nicht steuerfrei geworden, sondern steuerpflichtig geblieben sind wie vorher, und nur im Verlauf der Zeit Namen und Größe der Steuern verändert haben. Römisches Geld und römische Steuerprivilegien haben noch lange nach dem Untergang des Reides fortgedauert, baber man auch für unsere finanziellen Begriffe und Gegenstände die entsprechenden lateinischen Bes nennungen hat 2.

Diese geschichtliche Grundlage unsers Steuerwesens sou hiermit nur anerkannt, nicht ausgeführt werden, indem der Zwed dieser Mittheilung das Abgabenwesen des späteren Mittelalters betrifft.

Der allgemeine Unterschied der Einnahmen bestand im Mittelalter wie heutzutage, was die Natur eines Zinses hatte, war Privateinnahme, was aber nicht als Rente von einem Darleihen herrührte, war Zeitførift. VI.

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