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1784. ze zu streichen. 1857. daz was der minne ungetcin. So Lachmann; die Hs. dagewin. Hiernach wohl: da was der Minne gewin: da siegte die Minne, was sich recht gut an das Folgende anschließt 2104 fg. ouch vant man an dem guote niht vil sinr ebenriehen. Kein besonderes Lob für einen König der Zwerge. Ich lese niht sinen ebenrichen.

2130. Hier wird doch wohl äze für fräze gelesen werden müssen; vgl. mhd. WB. 1, 760".

2134 fg. da von ich iu kürzen wil

ze sagenne von der Wirtschaft, kürzen ze sagenne ist schwerlich sonst nachzuweisen. Die Hs. wird ze sagen haben, setzt aber ze vor dem Infinitiv mehrfach falsch. Ich lese: da von ich iu kurze wil gesagen von der Wirtschaft. Vgl. 6200.

2227. Es wird der bei Hartmann (Er. 567p. Iw. 1182) sich wiederholende Vers ze Britanje in daz lant herzustellen sein. Irlant die Hs., ir lant die Ausgabe.

2258. deste grcezeren vliz gäben sine rate wie erz da wol getate. Obgleich das verstanden werden kann, seine Überlegung war um so sorgfältiger, wie u. s. w., so ist es mir doch höchst unwahrscheinlich, daß man im Mittelhochdeutschen sagte die rate gebent vtiz, wie. Ich schlage daher vor: deste grcezeren vliz gab er an sine rate. Statt der Präposition an könnte auch eine andere stehen. Vgl. Hartm. Büchl. 2, 79: üf da: selbe wunschleben sd het ich minen vliz gegeben in miner frouwen gewall. 2283. Nicht State statt mäht? Vgl. Benecke zu Iw. 2197. 2483 fg. im was des äbents gescliehen des grazlichen wart gejehen. Die Handschrift hat: der ward groslichen geyehen im was des abends geschehen. Darnach lese ich: des wart grazliche im gejehen, swaz de» äbendes was gescliehen. Vielleicht ist auch statt groezliclie ein anderes Wort zu setzen.

2520 fg. daz tet der wortwise

dem künege Artuse bekant. Die Handschrift hat zehant, von Lachmann in bekant geändert; außerdem fehlt der vor wortwise. Ich schlage vor: daz kunte der wortwise dem künege Artus zehant. Hartmann sagt im Iwein mehrere Male einem kunt tuon, nicht aber bekant tuon.

2889. den zu tilgen.

2898. und zu tilgen.

2908. zuo swederre siner siten

er sinhalp sack, so fröuter sich. Die Handschrift hat er sich doch sack, und das von dem Herausgeber gesetzte sinhalp ist mindestens überflüssig, er do sach reicht aus.

3308. daz er den andern rite. Es ist zuo rite zu lesen; vgl. 3315.

3408 fg. und möht man dehein eVe an wibe liben begän ez solde niht so ringe stän. In dem letzten Verse verlangt der Sinn iuch niht so ringe stän. Für das von Lachmann gesetzte an wibe Üben hat die Handschrift an wöben. Dieses kann entweder bleiben, oder es genügt, wenn der Vers eine Verlängerung nöthig hat, iht an wiben begän.

3550. L. die hende.

3595. ein vor knabe mag bleiben; vgl. mhd. WB. 1, 419b.

3597. Weshalb das handschriftliche daz in des geändert ist, ist nicht zu ersehen.

3807. ez zu tilgen.

3955. doch ist zu streichen und für deheinen wohl einen zu schreiben. Vgl. Iw. 4146.

4009. vernemt waz irs erholt. So Lachmann; aber das handschriftliche waz ir tuon soll ist nicht zu ändern, wie schon Benecke (mhd. WB. 1, 703b.) bemerkt hat.

4033. von dem släfe er üf erschrac. Die Handschrift: wider auf. Es sind beide Worte zu streichen; vgl. Gregor. 3533.

4037. stille schrei er: wäfenl Daß stille nicht richtig sein kann, ist schon Zeitschr. für d. A. 3, 269 bemerkt. Nach Iw. 3511 und Gregor. 162 schlage ich vor: „wä/en,u tchre er, mwä/en !* oder lüte schrS er.

4138. L. horte st si zuo vorn. In der Handschrift fehlt das zweite in; die Ausgabe setzt si in.

4221. Vor swerten wird den einzuschalten sein.

4259. L. da statt dd.

4393. Für das unrichtige die schilte ist die schefte zu lesen.
4535 fg. min geburt ich iu nennen sol.
ich wcene ez vil wol
von geburt wesen mac.

In der Anmerkung wird vorgeschlagen, ez zu streichen. Eher ist das doppelte gebvrt unrichtig und für das erste geslähie zu setzen. Vgl. 4522.

4560. ein andr getrüwent eine starke Kürzung. L. ein ander trüwent.

4912. wand er in starc unde guot sack. Was soll das heißen: er freute sich, weil er ihn gut sah? L. wand er m gesunden sach.

4945. her ist zu streichen; vgl. 4893.

4948. Das hdschr. wurde braucht nicht in war« geändert zu werden.

4956. Der Sinn erfordert: ob ir im dienstes willic sit. im fehlt in der Handschrift.

5052. </«, von Lachmann in daz geändert, ist richtig.
5172 fg. « ich die hant umb kerte
oder zuo geslüege die brä
so fuor si hin und scliein doch da.
st lebete ir vil werde,
im lufle als üf der erde
mohte si ze ruowe sweben,
fif dem wage und drunder leben.

Die Stelle gibt zu mehreren Bedenken Anlaß. Was heißt zunächst: die Fee war in kürzerer Zeit als einem Augenblicke weg und wurde doch da erblickt? Sie konnte an zwei Orten zugleich sein? Das will der Dichter schwerlich sagen, sondern vielmehr, daß sie sich in unglaublich kurzer Zeit von einem Orte zum andern begeben konnte. Dieser Sinn ergiebt sich, wenn man das der Handschrift, welches von dem Herausgeber in da geändert ist, beibehält und dort statt doch schreibt (so fuor si hin und schein dort so). Will man aber da lesen, so muß doch gestrichen werden. Was heißt ferner: die Fee konnte sowohl in der Luft als auf der Erde schweben? auf der Erde schwimmen oder fliegen? Eher ist V. 51 TS'mit dem folgenden enger zu verbinden, dagegen mit 5177 ein neuer Satz zu beginnen und deshalb si was statt was st zu lesen. Hiernach lauten die Verse: si lebete ir vil werde im lüfte als iif der erde, sie mohte ze ruowe sweben üf dem wäge und drunder leben d. h. sie lebte in der Luft ebenso behaglich wie auf der Erde, sie konnte auf dem Wasser schwimmen und unter dem Wasser leben. — Dabei ist mir freilich der Ausdruck ze ruowe noch verdächtig, weil das kaum etwas anderes heißen kann, als um auszuruhen. Passend wäre mit gemache.*) Wollte man die Interpunktion des Herausgebers und was «

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behalten, so bleibt nichts übrig als sweben und leben zu vertauschen; also: mohte so mit gemache leben, f dem wäge und drunder sweben. 5183 fg. unde sós des began, machte so den man ze vogele ode ze tiere. Den ersten Vers lese ich: und sós des gern began wenn sie es wollte. Vgl. 5241: kreftecliche liste die so wider Kriste uopte des gerte ir muot. 5196. die wären alle undr ir hant. Es wird in ir hant zu lesen sein; vgl. Iw. 3990. mhd. WB. 1, 629“. 5204 fg. der tiuvel was ir geselle. der sante ir ze stiure ouch Mz dem fiure, swie vil si des wolde. Das Wort ouch passt nicht in den dritten Vers, weshalb Lachmann of dafür vorschlug, wohl aber in den zweiten. Statt fiure darf hellefiure gesetzt werden; vgl. Parz. 482, 8. Ich lese also: der sante irouch ze stiure üz dem hellefiure, swie vils des wolde. 5229. Der Vers verlangt wohl: danne ware Fämurgán. ware fehlt in der Handschrift. 5254. ze ist zu streichen; vgl. 5129. 5280. L. si in statt so 5308. mit sorge ergap si in gotes phlege. Vgl. Germ. 4, 218. Ich möchte lesen: so ergaps in in gotes phlege. 5371. L. üz der nót. der fehlt in der Hs. Vgl. Iw. 3864: half dem lewen Mz der nôt. 5531. er waer zem ersten erslagen. zu dem ersten die Hs. Die Annahme, daß bei zem érsten das Wort slage zu ergänzen sei, bedarf noch weiterer Bestätigung; in Gr. 4, 263 werden nur ähnliche neuhochdeutsche Ausdrücke angeführt. Ist schiere oder schiereste zu lesen? 5551. L. ern slüegez. er schluge es die Hs., er sluogez die Ausgabe. 5572. daz er niene kunde gesagen. nyemand die Hs. Darnach zu lesen: daz ez nieman kunde gesagen. 5811 fg alsó daz ez im wolgezimt ob mirn dingwalt danne nimt, daz selbe reht vinde ich mir. In dem ersten Verse hat die Handschr. mit, und dieses ist eher zu streichen als mit Lachmann in im zu verwandeln. In dem dritten kann vinde ich mir nicht richtig sein, da Enite kein Recht zu finden hat, sondern sich Gottes Richterspruche unterwirft. Es ist zu lesen: daz selbe reht vint mir, als Anrede an Gott.

5841. L. dd si ir deheinez körnen sach, si ruofte etc. Die Ausgabe mit der Handschrift der si deheinez.

5882 lese ich: hete ich umbe den versolt daz im geviele min lip, dem wolde ich sin ein stcetez unp. Die Ausgabe mit der Hs. ich hete, mit einem Punkte hinter lip. 5886. von diner lere humt daz ich also verliere den site daz ich wip mannes bite. Das Wort l£re ist unverständlich. Welche Lehre hat der Tod der Enite gegeben? Der Zusammenhang erfordert minne: meine Liebe zu dir bewirkt es, daß u. s. w.

6027. boum zu streichen.

6132. L. geschihte statt geschulten.

6228. wand ez mag iu niht vervän. Das Wort vervän verbindet Hartmann in der Bedeutung, in welcher es hier steht, im Iweiu und im armen Heinrich mit dem Accusativ, und dieser wird auch hier herzustellen sein. Wenigstens sind für den Dativ noch sicherere Belege zu suchen als diese Stelle und die im mhd. WB. 3, 209* aus Laßberg's Liedersaal angeführte.

6230. für schaden, der ouch veige ist. So Lachmann statt des handschriftlichen der euch wenig frumb ist. Daß seine Änderung unverständlich und verfehlt ist, hat Pfeiffer Germ. 4, 221 gezeigt. Doch fragt sich, ob nicht, mit Hindeutung auf den folgenden Antrag, zu lesen ist: für schaden der ouch (oder doch") frumist; vgl. Iw. S. 140. Diesen Vorschlag unterstützt der Umstand, daß V. 6266 der Graf sagt: sehet, nu wirt iu wol schtn, daz iu iwers mannes tot frumt*).

6253. Das handschriftliche da dicke kann bleiben.
6566. des wart vil unge/üege

ir geschrei wider dem site. ir klage und geschray die Hs. L. des wart vil ungefüege ir klage und schre (sie schrie) wider dem site.

6611. L. ern weste wie. er weste niht die Ausgabe mit der Hs.

6627. L. wände swem. unde swem Lachmann, von wem die Handschr.

*) Ich halte an meiner Emendation fest und führe zu ihrer noch besseren Be" gründung an: daz ich den kumber danken hän gebunden zuo dem beine (für unbedeutend halte: mhd. WB. 1, MX)1'.), für den ich Itilea niht enkan: Hartmann's Büchlein 1, 1733. Pfeiffer.

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