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stischen Unschauungen, von dem Glauben? Was
Hume über den Glauben sagt. . . . . . . 129

Si e ben geh n t e r B r i ef.

Un denselben.
Führt Mystik leicht zu Fanatismus? Was heut zu

Sage Fanatismus heißt? Braucht man jegt da:
vor zu warnen? · · · · · · · · · · 135

a ch t zehnter Brief.

An denselben. Uebereinstimmung der mystischen Lehren und Uusdrücke

mit den biblischen. . . . . . . . . . .

140

N e un zehnter Brief.

Un denselben. Noch einige Einwürfe gegen Mystik. • ...... 146

3 na nzig ft e r Brief.

An denselben. Züge aus Fenelons Leben. :::::.... 156

Ein und gwo anzig ster Brief.

An denselben.
Stellen aus den Schriften und Züge aus dem Leben

der Madame Guyon. . . . . · · · · · 171

3 ro e i und zwa nzig ft er Brief.

Un denselben.
Einiges aus dem Leben und den Leußerungen der Mas

dame Bourignon. . . . . . . . . . . .

189

Drei un o î w a nzig ft er Brief

i In denselben. Einige Auszüge aus der Sdhrift: die deutsche Theo:

logie. . . . . . ...

Vier und j w a nz i gster Brief.

Un denselben.
Einiges aus dem Leben und den Schriften Jacob

Böhm.. . . . . . . . . . . . . . . 223

Fünf und z w a nzig ft e r B r i e f.

Un die Gråfin D. Ideal eines echten Mystikers, verwirklicht in Menschen. Wie der Drang zu Mystik in Menschen entsteht. . . 234

Sech 6 und 3 w a nzigst er Brief,

An den Herrn Präsidenten von S... Nicht alle Mensd; en sind zur - Mystik fåhig, . ... 243

Sieben und zwanzig ft e r Brief.

Un denselben.
Bon dem Siauben als Quell aller Liebe. Von dem

leidenden, nacten Glauben (Foi passive, nue).
Diese Ideen hången genaut mit den Bibelideen
zusammen. Was uns den Glauben zum Be:
dürfniß mad)t. . . . . . . . . . . . .

250

Ucht und f iv a nz is ft er Brief.

Un denselben.
Nothwendigkeit eines Blicks in fich selbst. Katholi-

Tohe Beichtvåter. Ihr möglicher Nugen, und die

Nitiidfeit der wohlbenußten Ohrenbeichte. Sie
eristirt auch bei Protestanten, obgleid) nur freis:
willig. Uuszüge aus Bertots (Directeur my.
stique) Schrift: „Welcher Gestalt die Seelen
von Gott geführt werden.“ – Mitéelbare und
unmittelbare Führung. '. . . . . . . . 258

N"e u n und w a' nzig ft er Brief.'

An denselben.
Einwürfe eines Philosophen gegen Mystik. - Mans

gel von Bestimmtheit und Deutlichkeit bei My-
stikern. Es gibt Uranschauungen im Innern, die
gewisser als die äußern sind, sagt fogar Buf-
fon. – Die Instik Tou, die Menschen von der
Welt ablösen. Beispiele vom Gegentheil sind
Gerson, Iauler, Ihomas von Kempen,
besonders Fenelon. -- Von dem Höheren, una
endlichen. - Die Unthätigkeit der Myftifer ist
blos Warten, bis der Berr winkt, wie bei Sesus270

Dreißi gfter B r i e f.

Un denselben.
Etwas vom Satan, und ob die Mystiker sich so viel

mit ihm beschåftigen. . . . . . . . . . . 285

E in und øre i ß i g ft e r Brief.

An denselben.
Es gibt keine objective Perfectibilitåt des Christena

thums. Was man dafür, anführt von der Per:
fectibilitåt des Menschen und des alten Testa-
ments. Indeß ist auch das Denkvermogen des
Menschen durch seine Dentform begrenzt. Das
aeue Testamenė ist 'blos Fortsetzung des alten.
Es widerspricht dem alten nicht. — Man will

uns einen vollendeten Rationalismus statt Chris stenthums geben. . . . . . . . . . . . . 303

; 3 10 ei und dreißig ft er Brief..

än denselben.
Was die Mystiker als das höchste Gut ansehen. Von

dem höchsten Gute der Griechen. Was den My:
stikern das höchste Gut ist, kann freilich mißa
braucht werden, und ist's manchmal geworden;
aber das ist der Fall bei allem Großen. . . . 314

Drei und dreißig ft er Brief.

Un denselben.,
Etwas von Messiasideen. Sie waren allerdings bei den

Juden herrschend. Die Idee eines Mittelwesens
zwischen Gott und den Menschen liegt in der
menschlichen Natur. Que Nationen haben auch
ein solches geglaubt und erwartet. Wie es dem
Menschen seyn müsse, der sich seiner höheren,
geistigen Bedürfnisse recht bewußt ist und einen
Jesus kennen lernt. . . . . . . . . . . 328

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Vier und dreißig ft er Brief.

An denselben.
Etwas vom falschen Mysticismus.' — Er hat keinen

bestimmten Zweck. Zwedlosigkeit ist sein Zweck.
Es ist ein Durft nach Durst, wie Goethe sagt.
Von dem philosophischen Mysticismus, dem
das Universum aufgeschlossen wird, der sich ei:
nen Schopfer ich afft; bei dem die guten
Engel Symbole der von Gott erschaffenen und er:
haltenen Weltnatur, die bösen aber Symbole
der sich selbst genug seyn wollenden Weltnatur
sind, die darum vergånglich wird u. s. w.
Bon dem å si hetischen Commentar eines Ge.
måldes, wo eine flatternde, unschuldige Taube

alb g'estaltete und gekühlte Flamme, und
ein neugeborner Gott erscheint, wo von eis
ner Mißheirath die Nede ist, die gewisser:
maßen durch einen Pflegevater wieder gut ges
macht wird u. f. w. — Maria ift nach einem ans
dern åsthetischen, protestantischen Mystifer „die
Sonne der Frauen, die alle Jahrtausende
hindurch jedes weibliche Gemůth errårmt, bei
dem der Proceß der Freisch es ertödtung an
dem Busen eines liebenden, geliebten Wesens
vorgeht; bei dem sich der Stein regt und
Blume, die Blume aber auch, losgerissen von der
Erde, Jhier werden möchte; bei dem man im
Brote des Abendmahls sich mit der ganzen Kör:
perwelt innig verbindet u. 1. w. - Myth is cher,
allegorischer Mysticismus. Uues Historische
(chwindet' dabei : der ersten Menschen Sünde ist
Mythe eines alten Weisen; die Erzählung von
der Sündfluth ist Mythe von — dem scythischen
Kriege; die ganze mosaische Gesellgebung ift
Mythe; alle Reden Gottes sind — der Donner ;
Zacharias glaubte blos im Rauch Etwas zu ses
hen; der Wahn war ein inneres factum;
Sesus ist nicht wirklich gen Himmel gefahren;
die Upokalypse ist eine Oper mit Prolog und
Epilog. – Was wird auf diese Art aus der Bi-
bel ? — Indeß gab es allerdings wahre Mythen.
Warum man aber jeßt offenbar als Ihatsachen an:
gegebene Erzåhlungen zu Mythen machen will.. 337

fů n f und dreißig ft er Brief.

Un denselben.
Noch eine andere Art von falschem Mysticismus, den

man den spielenden nennen könnte. Er entstand
oder verbreitete sich durch die Iractatengesellschaft
in England und in der Schweiz. Dort erschienen
in Zeit von zehn Jahren an zwanzig Millionen solo

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