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8ulit

praktischen Handgebrauch.

Die Heilige Schrift

Alten und Neuen Testaments

in übersichtlicher Nebeneinanderstellung des Urtertes, der Septuaginta, Vulgata
und Luther-Ueberseßung, so wie der wichtigsten Varianten der vornehmsten

deutschen Ueberseßungen

bearbeitet von

R. Stier, und
meil. Dr. D. Tbeol. u. Superint, in Eisleben.

A. G. M. Theile,
weil. Dr. u. Proj. der Tbeologie in Leipzig.

Zweiten Bandes erste Abtheilung:
Die historischen Bücher des Alten Teftaments.

Dritte verbesserte Auflage.

Bielefeld.

Verlag von Velhagen & Klasing.

1864.

נביאים ראשונים

Die historischen Bücher

des

Alten Testaments.

In übersichtlicher Nebeneinanderstellung des Urtertes, der Septuaginta, Vulgata und Luther-Uebersebung, so wie der wichtigsten Varianten

der vornehmsten deutschen Uebersegungen

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Zur

Our Einführung des jeßt vollendet vorliegenden zweiten Bandes der „Polyglotten-Bibel zum praktischen Handgebrauch“ haben sich die unterzeichneten Herausgeber einfach auf ihr Vorwort zum ersten, die fünf Bücher Mosis umfassenden, Bande des Alten Teftaments zu beziehen.

Für die dem Unternehmen gestellte Aufgabe, durch übersichtliche Zusammenstellung des Urtextes und alter und neuer Uebersegungen, der heiligen Schrift in ihrer Unmits. telbarkeit gegenüber den vielfachen und vielgestalteten Vermittelungen in immer größeren Kreifen der Theologen sowohl als der Nichttheologen mehr und mehr Bahn und Raum zu bereiten", hat auch dieser zweite Band des Alten Testaments vermö feines blos historischen Inhalts weniger unmittelbare Bedeutung. Allein auch für ihn gilt, daß ja das in den heiligen Schriften niedergelegte Wort der Offenbarung , eine großartige Reihe der verschiedensten aus dem dunkelsten Alterthum bis in die geschicht: lichen Jahrhunderte hinüberreichenden Gestaltungen bildet, welche gerade in diesem bistorischen Zusammenhange und Fortschritte ihrer einzelnen Glieder ihre weltgeschichtliche Bedeutung hat“, und daß gerade die aus hebräischer Zunge auf uns gebrachten Urfunden eher mehr als die neutestamentlichen einer möglichsten Zurückführung zu ihrer unmittelbarfeit und ursprünglich feit bedürfen", theils weil bei ihnen häufiger eine Berichtigung der lutherischen Uebersepung nöthig wird, theils weil , dem gefammten hebräischen Gemüth8- und Geistesleben und daher der gesammten Denf- und Rebeweise der alttestamentlichen Schriften eine eigen thümlid e Ursprünglichkeit beiwohnt, welche in feiner zweiten Zunge vollständig wiedergegeben werden kann.“

Was nun das Einzelne anlangt, so hat zunächst die von dem Herrn Geheimen Kirchenrathe, Generalsuperintendent 2. Dr. Bödel in Oldenburg besorgte Bearbeitung der Septuaginta durch die in der Zwischenzeit erschienene neue Ausgabe des Herrn Professor und Ritter ac. Dr. Lijgendorf 1) keine Abänderung erfahren. Denn abges sehen davon, daß sie erst für den lebten Theil benußt werden konnte, so geht die Aufgabe derselben nur dahin, den Vaticanischen Text correct zu geben und diesem die Varianten des alegandrinischen Coder und der zwei neuern vom Herausgeber veröffentlichten Urkunden beizufügen.

Für den Hebräisden Teft ift ftatt der Şahn'schen Ausgabe der inzwischen erschienene von dem in zweiter Stelle genannten Mitherausgeber besorgte Abdruca) zum Grunde gelegt worden. Da die von Hahn seiner Arbeit gestellte Aufgabe, den Tert der van der Googht'schen Ausgabe möglichst rein wiederzugeben, namentlich durch die Abänderungen der vierten Recognition (vom F. 1839) verlassen worden war, so bedurfte es zahlreicher Abänderungen, über welche das Vorwort zu dem genannten Abdruck Rechenschaft giebt. – Die Vulgata ist auch in diesem Bande einfach nach der Editio Clementina mit den Abweichungen der Editio Sixtina und einigen andern Varianten wiedergegeben worden.

1) Η ΠΑΛΑΙΑ ΔΙΑΘΗΚΗ ΚΑΤΑ ΤΟΥΣ ΕΒΔΟΜΗΚΟΝΤΑ. Vetus Testamentum graece juxta LXX interpretes. Textum Vaticanum emendatius edidit Constantinus Tischendorf. (Leipzig 1850, 2 Bände 8.).

) van der Hooght accurate recensa et expressa. Curavit Car. Godofr. Guilielmus Theile. Ed. stereotypa (Leipzig 1849; auch zugleich mit dem neuen Testamente: Testamentum utrumque, novum graece, vetus hebraica. Ediderunt Const. Tischendurf et Guil. Theile).

Biblia hebraica ad optimas editiones imprimis Everardi .תורה נביאים וכתובים (2

Auch bei der von dem zuerst unterzeichneten Mitberausgeber besorgten Bearbeitung des deutschen Teftes ist eine Aenderung nicht eingetreten. An der Spiße erscheinen auch hier zur nädysten Vergleichung, durch fetten Druck ausgezeichnet, die åenderun: gen der 3. F. von Meyer'sdien Berichtigung Luthers, auf welche dann die Abweichungen der Ueberseßungen von de Wette, L. van Eß und Allioli, sowie der Berlen burs ger Bibel folgen. Ueber die allerdings mehrfach abweidenden Grundfäße der Tertes. Revision selber, welche neuerlidist von Dr. Wilhelm Hopf in Anwendung gebrađit worden sind, soll die nöthige Rechenschaft erfolgen, sobald das Alte Testament in der neuen Revision erschienen sein wird. Was der im Jahr 1847 vorangeschickte revidirte Psalter sehen läßt, will viel zu sehr dem antiquarischen Juteresse dienen anstatt dem jebigen Bedürfniß der Kircie, so daß für den Gesichtspunkt unserer Polyglotten-Bibel wenig davon zu brauchen ist. Schfeudiß und Leipzig, im März 1851.

Dr. R. Stier. Dr. Theile.

Zu der vorliegenden dritten Auflage ist zu bemerken, daß dieser Theil der Polyglotte in der Septuaginta-Abtheilung dieselbe Veränderung erfahren hat, wie der vorhergehende I. Band. Wir verweisen in dieser Beziehung auf das Vorwort zu jenem Bande und haben außerdem nur noch hinzuzufügen, daß auch der vorliegende Theil an der sehr sorgfältigen Platten - Nevision theilgenommen hat, die über das ganze Werk durdy mehrere Jahre hindurdy behufs dieser neuen Auflage ergangen ist, und deren Ergebniß uns beredytigt, diese Revisionsarbeit nunmehr als abgeidylojen anzusehen. Bielefeld, im Juni 1864,

Die Verlagshandlung.

Erklärung der gebrauchten Abbreviaturen und Zeichen.

a.

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I. Abbreviaturen.

1. allgemeine.

ante. Al. al. Alii, alii oder alibi. alt. alterum. c. = contra. in. initio. in f.= in fine. 1. = loco.

post (bei den dem lat. Terte beigegebenen Citaten p. pp.

die Parallelstelle, die Pa

rallelstellen. pr. = primum. 8. 88. = versus sequens u. se

quentes. ult. ultimum.

2. zum deutschen Terte. A. Allioli. A. A. andere Ausgaben (der

Lutberübersekung). B. = Berlenburger Bibel. vE.

= van EB. U. L. = urjprünglidLuther. dW. = de Wette.

(Die mit fetter Shrift gedructen dem Grundtext fremden Zusatz,

Varianten gehören der von verdoppelt ('') etwas vom
Meyer'den berichtigten Ueberseker Uebergangenes.
Lutherbibel an.)

* bezcichnet im deutschen und lat. 3. zum lateinischen Terte. Terte den Versanfang, bei den B. = Tert der Antwerpner Poly

Garulelen ein die betreffende glotte (Biblia regia.) Stelle anführendes Citat, im S. Ed. Sixtina (vom J. 1590.) griec)Texte eine unriqtige 4. z um griechischen Texte.

Uebersetzung, unter dem griec).

u. lat. Terte, daß andere Aucs A. alexandrinischer Tert.

toritäten etwas weglassen. A'. alerandrinijder Codex. A? alerandrinijdhe Ausgabe † bezeichnet, daß andere Auctori(Grabe, Breitinger, Rei

täten etwas binzuseßen. neccius).

: bezeichnet das Folgende als eine B. vaticanischer Tert.

abweichende Lesart oder UeB'. - vaticanisder Coder.

bersabung. B?. - römische Ausgabe (1587).

; und .. bezeichnen bei den dem E. Editio Aldina (1518). F.

lat. Terte beigegebenen (zu der Tert der Complutensur

Zeile, bei welcher sie beginnen, Polyglotte.

gehörenden) Parallelen, erste X. = andere, ungenannte Hands (driften.

res, daß eine neue Reihe von II. Zeiden.

Stellen folgt, leşteres, daß

die Nachweisung aus dem bei (im griech. Texte) bezeichnet die der betreffenden Stelle Angeeingeldlossenen Wörter als merkten zu ergänzen ist.

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