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Actum in monasterio Laurissamensi, die nonas Septembris, anno XXXII Karoli regis.

Tradd. Laurish. III, 3389. 39. - Ilisa schenkt dem Kloster Lorsch Güter zu Steinbach, Ursel

und Eschborn. - Lorsch 801 November 21.

Ego in dei nomine Ilisa pro remedio animae meae dono ad sanctum Nazarium martyrem etc. in pago Nitachgowe, in Steinbacher marca et in Ursalla et in Askebrunnen, quidquid ibidem habere visa sum, stipulatione subnixa.

Actum in monasterio Laurisham, die XI kalendas Decembris, anno XXXIII Karoli regis.

Tradd. Laurish. III, 3315.

Scriba II, 161. 40. — Ebercar schenkt dem Kloster Lorsch Güter zu Rödelheim.

Lorsch 802 April 20.

Ego in dei nomine Ebercar pro remedio animae meae dono ad sanctum Nazarium etc. in pago Nitachgowe in Radilnheim quidquid habere videor, stipulatione subnixa.

Actum in monasterio Laurisham die XII kalendas Maii“), anno XXXIIII Karoli regis.

Tradd. Laurish. III, 3383.

Scriba II, 162. 41. — Berenger schenkt dem Kloster Lorsch Güter zu Heddern

heim. - Lorsch 802 October 20.

Ego in dei nomine Berenger dono ad sanctum Nazarium martyrem etc. in pago Nitachgowe in villa Phetterenheim X iurnales de terra aratoria stipulatione subnixa.

Actum in monasterio Laurisham, die XIII kalendas Novembris, anno XXXIIII Karoli regis.

Tradd. Laurish. III, 3401. 42. — Ernest schenkt dem Kloster Lorsch Güter zu Eschborn und

Höchstatt. – Lorsch 804 April 3.

Ego in dei nomine Ernest dono ad sanctum Nazarium etc. in pago Nitachgowe in Aschenbrunne et in Eckistat I mansum, pratum et I bifangum et mancipia V stipulatione subnixa.

Actum in monasterio Laurisham, die III nonas Aprilis, anno XXXVI Karoli imperatoris.

Tradd. Laurish. III, 3380. 43. — Hildeburc schenkt dem Kloster Lorsch Güter zu Sindlingen.

Lorsch 804 Mai 25.
Ego in dei nomine Hildeburc pro remedio animae meae dono ad sanctum

a) Martii des Drucks, in welchem das Datum in April 20 aufgelöst ist, ist wohl Druckfehler.

Nazarium etc. in pago Nitachgowe in villa Suntilingen II mansos cum aedificio superposito et LXXX iurnales et pratum et servum I stipulatione subnixa.

Actum in monasterio Laurisham, die VIII kalendas Junii, anno XXXVI Karoli regis.

Tradd. Laurish. III, 3395.

44. – Roine und Hildegart schenken dem Kloster Lorsch Güter zu

Eschborn, Steinbach und Rödelheim. - Lorsch 804 August 24.

Ego in dei nomine Roine et coniux mea Hildegart donamus ad sanctum Nazarium etc. in pago Nitachgowe super fluvio Nita in Aschenbrunnen et in Steinbach et in Radilnheim mansum I cum aedificio superposito et vineam I et pomarium et mancipia VII stipulatione subnixa.

Actum in monasterio Laurisham, die VIIII kalendas Septembris, anno XXXVI Karoli regis.

Tradd. Laurish. III, 3377.
Scriba II, 168.

45. — Liba und Irmengart schenken dem Kloster Lorsch Güter zu

Eschborn. 806 Juni 12.

In Christi nomine, sub die II idus Junii, anno XXXVIII a) Karoli imperatoris, ego Liba et soror mea Irmengart donamus ad sanctum Nazarium etc. I mansum et X iurnales de terra aratoria in pago Nitachgowe in villa Aschenbrunne etc.

Tradd. Laurish. III, 3381.

46. Beschreibung der Terminei des Klosters Bleidenstatt.

812? (975—1011).

Descriptio marcae ac terminationis quam venerabilis Richolfus Moguntinae civitatis archiepiscopus ad ecclesiam sancti Ferrucii in monasterio Bleidenstadt constructam publice ac canonice terminando firmavit. Quam ipse in honorem domini ac salvatoris nostri Jesu Cristi et perpetuae virginis sanctae dei genitricis Mariae atque sancti Joannis evangelistae et sancti Martini confessoris egregii nec non Bonifacii et Ferrucii beatorum Christi martyrum octavo idus Junii dedicavit b).

Ipsa terminatio incipit a Londerbach usque in Ardam. longitudinem habens usque in Strintzepham. sursum ascendens usque ad eius exordium. Inde usque ad fursensole. Inde ad Bubenheimer strasze. Inde usque ad Phael et circum phael. usque ad Werisdorffer strasse. Inde ad Brunhildenstein. Inde ad Brunforsto). Inde ad Bockenduneych. Inde ad Velwila. Inde ad Eichenberg. Inde

a) Der Druck hat XXVIII.

b) Hierzu ist vom Abschreiber am Rande bemerkt: „Anno domini octingentesimo duodecimo, mense Junio, indictione decima quarta, octavo idus eiusdem“. Derselbe Randvermerk findet sich in gleicher Weise in b. in der Form „Anno domini octingentesimo XII mense Junio indictione XIIII VIII idus eiusdem“. Böhmer nahm diesen Zusatz zum Theil in den Context auf, ihm folgt der Abdruck bei Will.

c) branvürst bei Böhmer ist lediglich dessen Conjectur.

ad sancti Martini Winckele. Inde in Rossenberg ). Inde incipit Kamerforst. quem ad ipsum monasterium in usum monachorum ibidem deo sanctoque Ferrucio martyri famulantium tradidit Karolus imperator usque ad Grindenloen. Inde ad Kamelerstraszen. Inde ad Oistringebale Kamele ecclesiae. Inde ad Crobfesbrunnen. Inde in Ardam. Inde ad Regensfelden et inde iterum usque in Londerbach.

Haec autem praedicta ecclesia annoso tractu pene consumpta Willegisi archiepiscopi iussu renovata et a Richolfo episcopo prius dedicata. Marcam vero ac terminationem Hermannus archidiaconus Willegisi episcopi tunc etiam archiepiscopi, ut supra notatum videtur, banni vinculo sicut a principio confirmavit.

Das Archiv des Stifts Bleidenstatt gibt leider keinen Aufschluss darüber, ob das Original dieser hochwichtigen Aufzeichnung noch zur Zeit der Aufhebung des Stifts existirte oder ob dasselbe schon früher zu Grunde gegangen ist. Das letztere dürfte indessen wohl das Wahrscheinlichere sein. Erhalten ist die Aufzeichnung in zwei Abschriften saec. XVI.

a) Im Reichsarchive zu München, mit sonstigen Bleidenstatter Archivalien dorthin gelangt. Es ist Abschrift

auf Papier der nicht mehr vorhandenen, von dem Notar Adam Fletorf zu Weilburg, der nach Ausweis der von ihm verfassten, im St.-A. zu Wiesbaden befindlichen Notariatsinstrumente gegen das Ende des XV. Jahrhunderts lebte, gefertigten Copie. Dieser Copie selbst scheint das Original zu Grunde zu liegen nach dem Vidimationsvermerke „Auscultata et collationata est praesens copia per me Adam Fletorff de Weilburg, auctoritate apostolica notarium publicum, et concordat cum suis originalibus antiquis et veris de verbo ad verbum, quod protestor manu propria“. Wahrscheinlich hat Böhmer nur diese Abschrift gesehen und copirt; der von ihm auf seiner Abschrift gemachte, von Will, Mon. Blid. 8. 24 mitgetheilte Vermerk, er habe dieselbe 1834 einem Bleidenstatter Statutenbuche saec. XIV entnommen, beruht wohl auf einem Versehen und kann nur so erklärt werden, dass die Abschrift, ein einzelner loser Bogen, damals in eine Bleidenstatter Handschrift eingelegt war. Nach diesem Statutenbuche ist schon durch Friedemann in Bayerischen Archiven vergeblich gesucht und Böhmer selbst, von Friedemann befragt, konnte später keine befriedigende Auskunft geben. Die von Will a. a. 0. gemachte Angabe, dass dasselbe jetzt in der Bibliothek des Reichsarchivs aufbewahrt werde, ist irrig. Die umfassendsten Nachforschungen, welche der Director der bayerischen Archive, Herr Dr. von Löher, auf meine Bitte noch neuerdings in Bayerischen Archiven und Bibliotheken anzuordnen die Güte hatte, haben weder bezüglich des Vorhandenseins noch des Verbleibs dieser Handschrift irgendwelches Resultat gehabt. Den von Will a. a. 0. gegebenen Notizen ist hinzuzufügen, dass bereits Preuschen in dem Correspondenzblatte des Gesammtvereins 1856, S. 123, über diese Abschrift nach einer Mittheilung Böhmer's Angaben macht. Böhmer schrieb an Preuschen d. d. Frankfurt 1855, October 20 „hinsichtlich der terminatio zu bemerken, dass meine Abschrift aus einem Bleidenstatter Statutenbuch saec. XIV zu Wirzburg stammt und mit Vogel's Abdruck übereinstimmt bis auf folgende und noch einige unbedeutende Varianten.

Sie sehen, dass diese Abweichungen so unbedeutend sind, dass man ein gemeinschaftliches annehmen darf“. Letztere Bemerkung ist indessen, wie sich gleich ergeben wird, zu berichtigen. Auch Vogel ist Böhmer's Abschrift nicht unbekannt geblieben; derselbe hatte eine noch jetzt in seinem Nachlass befindliche Abschrift derselben 1842 durch Vermittlung von Hennes erhalten.

Böhmer's Abschrift, nach welcher Will Mon. Blid. die terminatio veröffentlichte, ist mir nicht bekannt geworden; dieselbe scheint nicht ganz genau zu sein; die Aufnahme der am Rande hinzugeschriebenen Jahreszahl in den Text war ungerechtfertigt.

b) Abschrift der vorstehenden, von einer etwa gleichzeitigen Hand und in äusserer Form der vorstehenden ähnlich; der Vidimationsvermerk fehlt. Die Worte anno octingentesimo XII sind auch hier an den Rand geschrieben und nicht in den Text eingerückt. Im St.-A.

Diese Abschrift entstammt nicht dem Archive des Klosters, sondern vielmehr dem alten Archive der Herrschaft Idstein, da sie bereits von dem Archivar Hagelgans, dem Ordner des Idsteiner Archivs (1729—1763) verzeichnet wurde. Die der Herrschaft Idstein zustehenden

a) Diese Worte fehlen nicht in Böhmers Vorlage, wie Will annimmt.

Rechte in den Waldungen innerhalb der Bleidenstatter Terminei werden die Anfertigung dieser Abschrift für das gräfliche Archiv veranlasst haben.

Nach dieser Abschrift druckte Vogel die Grenzbeschreibung S. 190.

Dass b nicht directe Abschrift der Copie des Notars Fletorf, wie Böhmer anscheinend annahm, sondern vielmehr Abschrift von a, ergibt sich daraus, dass b zunächst äusserlich der Abschrift a nachgebildet ist, sodann aus dem beiden Abschriften in gleicher Weise gemeinschaftlichen Randvermerke „anno octingentesimo duodecimo mense Junio, indictione decima quarta, octavo idus eiusdem“ zu den Worten ,octavo idus dedicavit“. Aus diesem Randvermerk schob Böhmer, dem Vogel und Will folgen, zwischen idus und dedicavit die Worte anno octingentesimo XII in den Text ein. Es ist wohl zweifellos, dass dieser Randvermerk weder in dem Original, noch in der Original-Copie Fletorf's stand, sondern zu streichen ist als ein Zusatz, der von dem Schreiber von a der Inschrift eines früher in der Klosterkirche befindlichen Wandgemäldes, welche besagte, dass Erzbischof Richulf die Kirche geweiht habe „anno 812 indict. 15, mense Junio, 8 idus“ entnommen wurde. Ueber diese Inschrift in der Bleidenstatter Kirche vergl. Joann. I, 186, 373, 381; Brower Ant. Fuld. 151; Dahl, histor. Nachrichten von dem Kloster Bleidenstatt, Annal. II, 2, 81; Will ad ann. 812.

Einzelne von a abweichende Wortformen in b fallen dem Abschreiber zur Last. Ueberhaupt werden beide Abschriften keinen Anspruch auf volle diplomatische Treue machen können; in beiden finden sich modernisirte Wortformen, welche auf die Willkühr der Abschreiber zurückzuführen sind. Auch der vidimirende Notar wird sich hierum nicht viel gekümmert haben. Für die nähere Bestimmung der Abfassungszeit der Grenzbeschreibung in der Gestalt, in welcher sie uns erhalten ist, liegen keine Anhaltspunkte vor; wir können dieselbe nur allgemein durch die Pontifikatsjahre des Erzbischofs Willigis 975—1011 begrenzen. Dass der die eigentliche Grenzbeschreibung enthaltende Theil der Aufzeichnung von den Worten Ipsa terminatio bis Haec autem praedicta etc. Abschrift einer älteren, der Zeit des Erzbischofs Richulf ziemlich nahestehenden, wenn nicht wirklich angehörigen Vorlage ist und nur Einleitung und Schluss den Archidiakon Hermann zum Verfasser hat, kann wohl unbedenklich angenommen werden.

Ueber die einzelnen Angaben der Grenzbeschreibung hat der durch seine Pfalgrabenforschung bekannte Archivdirector von Preuschen zu Idstein sehr eingehende Untersuchungen angestellt, welche sich in seinem im Staatsarchiv beruhenden Nachlass befinden. Nur Weniges aus diesen Forschungen hat er selbst in den Noten zu seinem Urkundenbuch des Limes benutzt, sodann seine Arbeit Schliephacke zur Benutzung überlassen, der Gesch. von Nassau I, 114, lediglich die Forschungen Preuschen's wiedergibt. Einzelne beachtenswerthe Beiträge enthalten die Noten Will's zu seiner Ausgabe der Grenzbeschreibung. Die Forschung über den Inhalt der Aufzeichnung darf demnach zum grössten Theile als abgeschlossen betrachtet werden und können die nachfolgenden Bemerkungen nur wenig bedeutende Ergänzungen bringen. — Fursensole besserte Preuschen und nach ihm Schliephacke zutreffend in Fucsensole; jetzt vertheilte Markwaldung nicht, wie Schliephacke S. 115 angibt, zwischen Aar und Lahn, sondern an beiden Seiten der unteren Aar. Nach den Weisthümern waren in der Fuchsenhalde markberechtigt am rechten Ufer der Aar die Dörfer Holzheim, Flacht und Oberneisen; wir können desshalb nach Angabe der Grenzbeschreibung als wahrscheinlich annehmen, dass die Fuchsenhalde sich damals noch weit mehr östlich, etwa bis zur Hünerkirche an der Wiesbaden-Limburger Strasse ausdehnte. Bubenheimerstrasse, die eben genannte Wiesbaden-Limburger Strasse. Dieser Strasse südwärts folgend trifft die Grenzlinie den Pfalgraben bei dem Castell auf dem Zugmantel und folgt ihm bis zu dem Punkte, wo der Pfalgraben die von Wiesbaden über Wörsdorf führende Strasse, alte Wiesbadener oder Siebenkippelstrasse, schneidet. Von hier ab ist ein Nachweis der Grenzlinie im Einzelnen nicht mehr möglich. Zur Erklärung des Wortes Bockenduneych vergl. Schenk in den Quartalblättern des hist. Vereins für das Grossh. Hessen 1882, S. 25. — Vehiwila nach Preuschen Aufenthalt oder Werkstätte von Aulnern oder Töpfern. Diese Erklärung wird bei Will bestritten aus dem Grunde, dass dort sich „kein Thon findet, so dass dort die Anlage einer Töpferhütte unmöglich war“. Preuschen stützt jedoch seine Meinung auf die gedruckten Höhe-Ordnungen vom 9. Juni 1530 und 8. April 1578, welche Bestimmungen über das Holzbrennen der Kalkbrenner und Aulner in jenem Districte enthalten. Eichenberg, der jetzige Eichelberg zwischen der Platte und Wehen, in den Markordnungen von 1484, 1622, 1653 genannt. Martini Winckele, die eiserne Hand, alter Stock bei Wehen an dem Kreuzungspunkte der alten, aus dem Rheingau nach Wehen führenden Strasse, des Weges von Wiesbaden nach Bleidenstatt und des Bleidenstatter Forst oder Plättweges. Die Bezeichnung „eiserne Hand“ findet sich zuerst in einem Berichte des passauischen Forstmeisters von Maltitz vom Jahre 1683 mit dem Zusatze „vulgo Heiligenstock". Die Ansicht von Steiner, Arch. für hess. Geschichte II, 115, dass die Bezeichnung „eiserne Hand“ stets auf die römische Zeit hinweise, glaubt Preuschen für den vorliegenden Fall dahin zu widerlegen, dass sich in dem benachbarten Dorfe Hahn eine Nassau-Idstein gehörige alte Eisenhütte befand, welche 1686 neu in Betrieb gesetzt wurde; diese habe den eisernen Wegweiser an Stelle des alten hölzernen Heiligenstocks angefertigt und hierdurch sei diese Bezeichnung, welche also sehr neuen Datums, entstanden. Die nähere Untersuchung gehört nicht hierher, es soll nur bemerkt werden, dass sich nicht weit von der Eisernen Hand am Wege von Wambach nach Seitzenhan eine eiserne Kaut“ findet. Rossenberg ist der grosse und kleine Rosskopf. Der Kammerforst, urkundlich 1484, 1493 Abtswald, 1622 Pfaffenwald und später Stiftswald genannt, ist genau bekannt; er war nach Osten und Süden vom Seitzenhaner Walde, nach Westen von der nach Langenschwalbach führenden Strasse begrenzt. — Crobfesbrunnen sucht Preuschen bei Lindschied. Die Richtigkeit der Annahme muss dahingestellt bleiben. In der Gemarkung von Seitzenhan findet sich ein Kropfweiher, daselbst ferner der Koppeier (= Kropfweiher) Schlag bei der 1622 an der Stelle, wo der Fussweg von Seitzenhan nach Wambach die Chaussee nach Langenschwalbach schneidet, von den Hessen errichteten Schanze und Grenzpunkt gegen Hessen; es liegt nahe, den Crobfesbrunnen hier anzunehmen. Regenresfelden, Resfelden, ausgegangener, in Weisthümern und Grenzbegehungen öfters erwähnter Hof, der nach einer Flurkarte aus dem Jahre 1752 unterhalb Adolfseck, am rechten Ufer der Aar, am Fusse des Hundküppels, unmittelbar am Pfalgraben und zwar genau dort, wo dieser nach Durchschneidung der Aar und des Wiesenthales am rechten Ufer der Aar hinansteigt, lag. Vergl. Rossel, Pfalgraben Tafel X. 47. - Huonfrid schenkt dem Kloster Weissenburg Güter zu Huson im Rheingau und im Lahngau. – 0. D., vor 814.

. Ego Huonfried in dei nomine dono in elimosinam ad sanctum Petrum seu vero ad eius ecclesiam quae est constructa in Wizanburch, et fratribus in regulari ordine deo inibi famulantibus iurnales III. vinearum in villa que nuncupatur Huson in pago Rininse. et mancipia II. ad perpetuo possidendum. Insuper in pago Logenahe bifangum unum in loco qui dicitur Hegira. et quicquid proprietatis habere visus sum ibidem in Hettingero marca, videlicet in mansis. huobis. agris. campis. etc. - S. Adalfrides. S. Gunzo. etc.

Ego in dei nomine Ortlibes presbiter et monachus scripsi.

Bodmann S. 116 ohne nähere Bezeichnung der Handschrift, welcher er die Stelle entnahm, und von demselben in die Zeit Carls des Gr. gesetzt. Ueber die Handschrift ist überhaupt Weiteres nicht bekannt, vergl. Zeuss Traditt. Wizenburg. praef. pag. VII. 48. – Der Kellner des Klosters Bleidenstatt erweist in öffent

lichem Gerichte vor dem Grafen Hatto und den Schöffen durch Zeugen, dass das Kloster seit der Zeit Kaiser Carls des Gr. im Besitze eines Bifangs in der Mark Diedenbergen gewesen sei und Gunthram und dessen Erben kein Anspruch

an denselben zustehe. - 814 Mai 15.

Sciat longa in evum posteritas, quod ante illustrem virum Hattonem comitem et scabinos, residentes in mallo seu iudicio publico ad multorum altercationes audiendas et iustis legibus definiendas, veniens Salicho cellerarius *) monasterii sancti Ferrucii in Blidinstat, presentavit octo testes legitimos, quorum nomina sunt: Walabrech Erkanhardus Ruotmar Gerungus Dudo Megingozus

a) Die Abschrift cellarius, doch änderte Kindlinger Hörigkeit 217 in cellerarius. Bodmann behielt cellarius bei. Codex dipl. Nass. I, 1.

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