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un te r su ch ung en

über den gegenwärtigen Zustand

o es Christ e'n t h um 8
.und der biblisch en litteratur.

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Claudius Buchanan,
Doctor der Theologie, und vormal. Bice - Rector des

Collegiums im Fort William in Bengalen.

Nebst einem Anhang von
dre i Predigten

von demselben Verfasser..
Uus dem Englischen übersetzt

von
M. Christian Gottlieb Blumhardt,
Pfarrer zu Bürg am Koder, im Königreiche Würtemberg.

:

S t u t t g a r t,
bei Si F. Stein top f.

: 18 1 3. .

Vorrede deš ueberfegers.

Gegenwärtige Schrift des gelehrten Hrn. Dr. Buchan a n’s, die ich in einer Ueberseßung dem Publikum übergebe, mag durch ihren in: nern Gehalt ihre Verpflanzung auf deutschen Boden selbst rechtfertigen. Da das englische Original, das im I. 181. zu London erschien, in Deutschland noch höchst selten ist, und die Sprache derselben nicht Jedem den Zutritt zu dieser, in vielfachen Beziehungen wichtigen his storischen Quelle gestattet, so glaube ich, für den Kenner der orientalischen Litteratur und Geschichte sowohl als für den Freund des Chri: stenthums und seiner Ausbreitung in der Welt, mit der Uebersegung desselben keine ganz unnüße Arbeit unternommen zu haben.

Seitdem der gelehrte La Crože in der ers sten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in meha rern historischen Schriften über die Geschichte des Christenthums in Indien, Aethiopien, Ars menien u. f. w. aufs neue die Aufmerksamkeit der Gelehrten im Occident auf Asien hingelenkt hat, sind die historisch- litterarischen Arbeiten

.

welche seither von Zeit zu Zeit, besonders von
französischen Gelehrten, über verschiedene Låna
der und Gegenden Asiens zu Tage gefördert
wurden, auch von den Deutschen immer mit
Begierde und Dankbarkeit aufgenominent wors

den. Weitere, zum Theil ganz neue Beiträge ..' zu diesen historischen Nachforschungen über die

Geschichte eines, noch lange nicht genug be-
kannten, und in mancherlei Hinsicht höchst wich.
tigen Welttheiles liefert gegenwårtige Schrift
des gelehrten Doctor Buchanan's. Daß dem.
selben mehrere dieser schållbaren Vorarbeiteit

bekannt waren, und daß er sie auf seinen Reisen .' durch viele Lånder Asiens zu ihrer weitern Auf

klärung und Berichtigung zu benügen wußte,
wird der Leser aus dem Gang seiner historischen
Untersuchungen selbst ersehen können.

Die Lage, in welcher Hr. Buchanan sich befand, gibt seinen historischen Arbeiten über Asien einen Grad von Glaubwürdigkeit, der nicht bei allen Schriftstellern über diesen Theil der neuern Weltgeschichte anzutreffen seyn möche, te. Seine seltenen Kenntnisse in den Sprachen des Orients hatten ihn zu einem der ersten Leh. rer und Vorsteber in der gelehrten Schule des Fort William zu Calcutta in Bengalen erho: ben. Hier boten sich seinem Forschungsgeiste bei'm Zusammenfluß asiatischer Gelehrten und

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den vielfachen Erleichterungsmitteln des Handels die schönsten Gelegenheiten dar , fchårbare Ers kundigungen über die Küstenlånder Asiens ein zuziehen, und seinen Forschungen die möglichste Gründlichkeit und Vielseitigkeit zu verschaffen. Nachdem er sich durch seine gelehrten Kenntnise und seinen Charakter ein einflußreiches Zutrauen bei der obersten Regierungsbehörde in Bengalen erworben, und durch seine aufgeklärten Vorschläge zur Verbesserung des Zustandes der asia. tischen Völker bei derselben seine Stimme gel: tend gemacht hatte: erhielt er von Seiten der Regierung den Auftrag, die füdlichen und westlichen Küstenlånder Asiens persönlich zu besu: chen, und mit Hülfe aller Erleichterungsmittel, die dem Gouvernement zu Gebot standen, reis nen geschichtlichen Forschungen den möglichsten Grad von Wahrheit und Vollständigkeit zu gebeni.

: . Die wichtigen Resultate feiner zweijährigen Reisen, auf denen er alles mit eigenen Augen fah und untersuchte, werden dem Publikum in vorliegendem Werke, das der Verfasser unter dem Titel: "Christian Researches in Asia,

London 1811." herausgab, mitgetheilt. Um · die Aufmerksamkeit der Gelehrten in seinem Va:

terlande stårker als bisher auf Asien hinzulens ken, und die Kultur der verschiedenen Afiatis

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