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Vita bellum.

Vita nostra plena bellis,

Inter hostes, inter arma
More belli vivitur,

Nullae luces absque pugna,
Nullae noctes absque luctu
Terrae dantur filiis.

Sed timoris omnis expers
Stabo firmus inter arma
Nec timebo vulnera,

Non morabor hostis iras,
Non timebo publicasve,
Callidasve machinas.

Ecce coeli lapsus arcu

Atque spissa nube tectus

Rector ipse siderum

Contra saevos mentis hostes

Proeliantem me tuetur,

Bella pro me suscipit.

Franget arcus et sagittas,
Ignibusque sempiternis
Arma tradet hostium: L
Tunc ovabo laureatus,
Tunc „Io" perenne dicet
Angelorum buccina.

Das Leben ein Krieg.

Unser Leben ist ein Kriegen:
Feinde rings, Geschoße fliegen
Wie im Kriege stäts umher,
Kämpfen must du alle Tage,
Keine Nacht ist ohne Plage
Für uns Erdensöhne mehr.

Aber aller Angst enthoben
Steh ich fest in Kriegestoben,
Fürchte weder Hieb noch Stich).
Scheue nicht des Feindes Wüthen,
Nicht die Ränke die er brüten
Heimlich mag und öffentlich.

Der da schaut vom Himmelsbogen
Von der Wolke dicht umzogen,
Der da lenkt der Sterne Schar,
Der wird mir zur Seite fämpfen,
Feindesgrimm mir helfen dämpfen,
Für mich streiten immerdar.

Brechen wird er Pfeil und Bogen,
In des ewgen Feuers Wogen
Werfen meiner Feinde Wehr:
Siegreich werd ich triumphieren
Und dazu wird jubilieren
Lieblich aller Engel Heer.

16

Oratio ad Deum.

O Deus, ego amo te,
Nec amo te, ut salves me,
Aut quia non amantes te
Aeterno punis igne.

Tu, tu mi Iesu! totum me
Amplexus es in cruce,
Tulisti clavos, lanceam,
Multamque ignominiam.

Innumeros dolores,

Sudores et angores,

Ah mortem, et haec propter me,

Ah! pro me peccatore.

Cur igitur non amem te,
O Iesu amantissime!

Non ut in coelo salves me

Aut ne aeternum damnes me;

Sic Deus! semper amem te,
Ut ipse tu amasti me,

Sed amem te, quod mea spes,
Quod meum summum bonum es.

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Gebet.

Jesu mein, ich liebe dich Und nicht weil Du erlösest mich, Noch auch weil in der ewgen Gluth, Der dich nicht liebte, Buße thut.

Nein, Du mein füßer Jesu, hast
In Liebe mich am Kreuz umfaßt,
Die Nägel littst du und den Spieß,
Den man erst anspie, schlug und stieß.

Du trugest Schmerzen ohne Zahl
Und unaussprechlich bittre Qual,
Zulegt den Tod am Kreuze noch
Für mich, der ich ein Sünder doch.

Wie sollt ich denn nicht lieben dich,
Jesu, der so liebtest mich!
Nicht um das Himmelreich allein,
Nicht zur Vermeidung ewger Pein:

Ich will dich lieben immerdar
Wie Deine Lieb unendlich war,
Weil meine Hoffnung in Dir ruht
Und weil Du bist mein höchstes Gut.

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