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Morgenlied.

Abglanz von Gottes Herrlichkeit,
Der aus dem Licht uns Licht verleiht,
Des Lichtes Licht, der Klarheit Quell,
Tag, der den Tag erleuchtet hell.

Du wahre Sonne, wirf den Schein,
Der immer licht ist, klar und rein,
Und mit des heilgen Lichtes Stral
Erfüll uns Herz und Sinn zumal.

Gott Vater auch sei angefleht,
Gott Vaters ewge Majestät,
Gott Vaters hehre Gnadenkraft
Entfeßl uns. von der Sünde Haft.

Er gebe Muth zu tapferm Streit,
Er stumpfe dir den Zahn, o Neid,
Er ebne allzurauhen Pfad,

Er schenke Kraft zu frischer That.

Uns sei der Geist von Ihm gelenkt,
Der Leib von Lüften ungekränkt,

Der Glaube glühe lichterloh,

Der stäts das Gift des Irrthums floh.

Christusque nobis sit cibus,
Potusque noster sit fides:
Laeti bibamus sobriam
Ebrietatem spiritus.

Laetus dies sic transeat,
Pudor sit ut diluculum,
Fides velut meridies,
Crepusculum mens nesciat.

Aurora cursum provehat,
Cum luce nobis prodeat
In patre totus filius

Et totus in verbo pater.

S. Ambrosius.

Christus soll unsre Speise sein,
Es sei der Glauben unser Wein,
Daß nüchtern sich das Herz erweist
Und trunken doch vom heilgen Geist.

So bringt der Tag uns keine Noth, Die Scham sei wie das Morgenroth, Der Glaube wie des Tages Pracht, Dem Geiste fern des Zweifels Nacht.

Beginne nun der Tag den Lauf,
Und mit dem Lichte geh uns auf
Der Sohn im Vater gar und ganz
Und ganz im Wort des Vaters Glanz.

1*

Hymnus ad Matutinum.

Aurora iam spargit polum,
Terris dies illabitur,

Lucis resultat spiculum:

Discedat omne lubricum.

Phantasma noctis decidat,
Mentis reatus subruat,
Quidquid tenebris horridum
Nox attulit culpae, cadat.

Ut mane, quod nos ultimum
Hic deprecamur cernui

Cum luce nobis effluat,

Hoc dum canore concrepat.

·S. Ambrosius.

Morgenlied.

Das Frühroth färbt die Lüfte schon,
Es naht der Tag dem Erdensohn,
Aufzucht des Lichtes holder Stral:
Ihr Reizungen, entflieht zumal.

Erbleiche, du Gespenst der Nacht,
Entweiche vor des Lichtes Macht,
Erstirb, fündhafter schwarzer Rath,
Den Finsterniss geboren hat.

Daß uns am Morgen wird zu Theil,
Das knieend wir erflehn, das Heil,
Und uns das Licht den Segen bringt,
Indem noch unser Lied erklingt.

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