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Rosenbuchel. hat ovf gegeben recht vnd redleich. also dez periges recht ist. mit beschaidner rede. also daz ich den vor genanten weinga rten. nach seiner bete vnd nach seiner gyr meinem Herren dem apt Chunraten vnd seinem gotshavs vnd seiner sammunge datz Seiteinsteten verlichen sholt. vnd han verlichen in mit allen dem alten recht. vnd ze dienst. als dez periges recht ist. an alle widerrede vnd an aller ansprach. Daz div rede stete beleib vnd vnzibrochen vnd vmbichrenchet. Darumme gib ich disen brief zu einer urchunde vnd zv einem zeuge. virinsigelt mit meinem jnsigel. Diser red vnd diser sache sint gezevge. Her Gerhart der pfarrer datz sand Oswalde. Her Heinrich pfarrer datz sand Margareten. Her Hermann ze den zeiten pfleger vnd schaffer der Chirchen datz wienn. Her Ditrich pfarrer datz dem Chotaims. Her Ranick der pfarrer datz Swartza. Levtold der Schriber datz zaizemower. vnd ander erbern levte genuge. Diser brief ist gegeben vnd geschrieben datz wienn. da nach Christes geburt waren ergangen drevzehen hvndert jare in đem achten jare. dez naehsten eritages vor den pfingsten.

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1308. 9. Juni. Sine loco. – Dietrich der Schenk von Dobra ver

kauft sein Lehen auf dem Püchel dem Stifte für 11 Pfd. Pfen.

Ich. Ditreich Schench von Tobra vergich offenwar an diesem brief, vnd tvn chvnt allen den, die sechent oder horent lesen, daz ich mein lechen auf dem puchel. da arnolt auf gesezzen ist. daz mein rechtz aigen gewesen ist. ze chovffen gegewen han, dem erwern herren apt Chunraten datz Seytensteten vnd dem selwen Goteshaus vmb aindlef pfunt pfenning, mit meiner hovsfrowen vron Chunegunten. vnd mit meinz syns Ditreichez gutlichem willen, ledichleichen vnd an allen chrieg. wer aver daz iemen daehain ansproch oder dehain recht an dem lehen hawen wolt. der sol dem vor genanten herren apt Chonraten von Seytensteten vnd dem selben Gotzhavs zwaintzig pfunt pfenning gewen. vnd sol sich der selb dez lehen vnder winden. geschiecht auer dez niht, So sol er vnd daz Gotzhays daz selbe lechen haben ewichleichen, dez ich Ditreich Schench

vnd mein housfrowe ver Chunegunt vnd mein syn Ditreich sein gewer sin vor allem recht. Daz daz gelube stet vnd vnzebrochen beleib. gib ich Ditreich Schench. dem erbern herren apt Chunraten datz Seytensteten vnd dem selben Gotzhaus disen brief zeurchunde. bestetigt vnd gevestnet mit meinem Insigel. vnd sint dez gezevg. her Heinreich von Horawe. Ditreich sein Syn. Fridreich vnd Vlreich die pavzzen. Ditreich von Erwing. Alram der Stiller. Frideraich der Hofmaister. Ekkel der chelner. Daz ist geschehen. da von christes geburde ergangen sind tavsent iar. drev hvndert iar. dar nach in dem acteiden iar. an der herren tag primi et feliciani..

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1310. 31. October. Waidhofen, Bischof Emicho von Freisingen beurkundet die provisorische Entscheidung des Streites zwischen dem Stifte und dem Pfarrer zu Gestnich wegen des Bezugrechtes des kleinen

Zehents daselbst.

Nos Einicho. dei gratia episcopus ecclesie frisingen. Notum esse volumus presentium inspectoribus vniuersis, quod in presencia nostra extra formam judicij. inter se honorabilis vir dominus Otto venerabilis abbas in Sytansteten pro monasterio suo ab una, et plebanus in Gestnich. pro sua plebe a parte altera ad inuicem disceptantes, super minutis decimis in parochia Gestnich, que plebano loci de hiis cederent annuatim, vtraque pars tanquam in compositores amicabiles compromisit in Magistrum Chunradum. Doctorem decretorum. Canonicum Ecclesie Mosburgen. et dominum Hainricum militem de winden. qui intellecta consuetudine utrisque, secundum earum asserciones in ipsa plebe seruata circa percepciones decimarum, sic communiter statuerunt, quod plebanus. qui in Gestnich protempore fuerit. loco minutarum decimarum percipiat pacifice pullos. anseres. oua. caseos et fetus animalium. De aliis vero rebus. super quibus discordant adinuicem fabis videlicet. lino. bisis. papauere et ceteris consimilibus pronunciarunt, quod si res huiusmodi in parrochiis vicinis. Alhartsperch. Neunhouen. Aspach et Amsteten inter minutas decimas numerentur. plebanus in Gestnich de rebus ipsis, eciam decimas percipiat in futurum. Alioquin cum decimis maioribus vel minutis cedant monasterio in hiis locis. ubi ad ipsum majores noscuntur decime pertinere. Interim autem quoadusque coram decano Laureacen. facta fuerit plena fides de rebus supradictis. an aput parrochias. de quibus predictum est, computentur cum decimis maioribus uel minutis, quelibet pars in possessione perceptionis decimarum maiorum vel minorum, nullatenus molestetur, sed eas percipiat. ut confirmetur. Ad quorum euidenciam nostro sigillo presentes iussimus consignari. Datum in Waidhouen. Anno domini M'. CCC". Xo. in vigilia omnium sanctorum.

Aus dem Pergament-Codex Bl. XLIX.
Göstling, 0. W. W., Decanat Waidhofen a. d. Ybbs.
Neuhofen, O. W. W., desselben Decanates.

CXXXII.

1311. 8. Jänner. Sine loco. Otto von Hauseck genannt Stainer gibt dem Stifte den Hof zu Hinterberg sammt dem Walde und einem Reut

dabei für 70 Pfund Pfen. auf. Ich Ott von hausekk genant Stainer. tvn chvnt allen den. di den brief an sechent vnd horent lesen. daz ich mit meiner syn gutem willen den hof. der do heizzet hinter perch. vnd allez daz. daz zv dem hof gehoret. besuchtz vnd vnbesuchtz, genantz vnd vngenantz. vnd (swaz?) man schaft an dem zehent des selben hofes. mit dem walde. der do pei gelegen ist. vnd mit einem revt in dem selben wald. daz ich alssant het ze rechtem lehen von meinem herren abt Otten von Seitensteten, vnd von seinem Goteshavs. im han avf gegewen vnd seinem goteshavs vm Svbentzg phunt phenning. wer awer iemen. der daz vorgenant Goteshaus ansprech vmb daz vorgenant gvet. des sol ich vnd meinev chint desselben Goteshavs gewer sein. vnd swas sein daz goteshavs schaden nem. den sol ich im ab tvn vnd mein syn, vnd daz daz gelube stet beleib, dar vber gib ich im meinem herren aht Otten vnd seinem goteshavs, meinen brief mit mit meinem insigel. vnd sint des gezevg. her vlreich de Chelner. her heinreich der pfarrer datz ybsitz. vnd her hertweich sein bruder. her heinreich vonn winden. her hertweich. her Otto. her wolfger wasner. Ditreich von Glevzz. Alram der Stiller. Otacher sein bruder. Levpold der Ger. Ludweich der amman. vnd ander frymer levt genug. Daz ist geschechen, da von

Fontes. Abthlg. II. Bd. XXXIII.

10.

Christes geburd waren tausent iar, vnd drev hvndert iar, dar nach in dem aindleften iar, an sant Erhartz tag.

Original auf Pergament mit dem Siegel.

CXXXIII.

1311. 15. Juni. Sine loco. Die Brüder Seifrid und Heinrich von Dobra geben Abt Otto mehre Lehen auf und verzichten auf die von ihrem Bruder

Dietrich dem Stifte verkauften Güter. Wir Seifrit vnd Heinreich die Schenchen von Tobra, vergehen offenwar, vnd tyn chunt allen den, di disen brief sehent oder horent lesen. daz wir durch vnserr sel. vnd durch aller vnserr vodern sel willen haben avf gegewen, vnser vrowen datz Seytensteten, vnd dem erbern herren apt Otten dev guet vnd dev lechen, dev hie geschriebent sint, daz guet datz der linden an dem Rasperg. daz lehen pei der chirchen auf sant Mychelsperg, daz lechen avf dem puchel, da arnolt auf gesessen ist, vnd daz lehen in der trefnich hinter dem holtz, da per auf sas. dor ev verceich wir vnz allez dez gutes, daz apt Chunrat gelevst vnd choft hat, zv dem vor genantem goteshavse, datz vnserm bruder hern Dietreich dem Schenchen, willichleichen vnd gutleichen, vnd sagen iz ledich vor alle ansproch, von allen vnsern erben, vnd von aller vnserr nochchunft, dor vber geb wir dem erwern herren apt Otten vnd seinem goteshavs datz Seytensteten disen brief ze einem ewigen vrchunde. vnd ze einem ewigen gezevge, bestetiget vnd geuestet mit vnserr paider insigel, des sint gezevg. Her Ott vom stain, her heinreich von haraw, Rueger von Zauch. Dietreich von Gleuzz, Dietreich von erwing, Alram der stiller, Dietreich am lechen, ekkel von winden, vnd ander bider levt vil. der namm nicht geschriben ist. Daz ist geschen vnd ergangen, da von Christes geburt ergangen sint tavsent iar, vnd drev hvndert iar, darnach in dem aindleften iar, an sunt veitz tag.

Original auf Pergament; zwei Siegel.

CXXXIV.

1311. 25. Juli. Sine loco. Hartwic von Wasen gibt dem Stifte

drei Lehen zu Paumgarten auf. Ich Hertweig von dem wasen, vergich offenwar vnd chunt allen den, di disen brief sechent oder horent lesen, daz ich

dev drev lechhen datz pavngarten han avf gegeben willichleichen vnd ledichleichen vnser vrowen vnd ir Goteshaus datz Seitensteten. vnd dem erwern herren apt Otten des selben Goteshauss, durch meiner sel willen. vnd durch aller miner vrevnt sel willen, dev ich chofft von Heinreichen dem taler vmb sechs vnd zwaintzig phvnt phenninge, dev mir noch seinem tode sein chind ze chrieg teten, Heinreich vnd Sophey, Gedraut vnd alheit, vnd iahen. sev hieten recht an den selben lechen, die ich mit vrevnt rat vnd nach vrevnt rat. vnd mit ierem gutem willen, vnd mit aller irr vrevnt willen, von dem chrieg chert han, mit ainem vnd dreistg phvnt phenninge. die ich in gegewen han, dor vmb auch, daz si gutlichen vnd willichleich von dem vor genantem gut stvnden, vnd iz auch auf gewen ledichleichen vnser vrowen vnd ir goteshavs vnd dem vorgenanten herren apt Otten von Seitensteten. Swer sev dor vber haben wolt, der sol ynser vrowen vnd ir Goteshaus geben dreistg phvnt phenninge vnd hundert phynt phenninge. daz daz stet vnd vnverchert beleib. vnd noch meinem tode on chrieg, gib ich vnser vrowen vnd meim herren apt Otten von Seitensteten disen brief ze einem vrchunde. bestetiget vnd gevestet mit meinem Insigel vnd mit meines bruder insigel hern Otten von dem vasen, vnd sint des gezevge, her heinreich von winden. her heinreich der Streler. Heinreich der taler. Herman der Neunberger. Seifrit der hesyb. Ruger von zaucha, Alram von reikerstorf. Dietreich der Schirmer. Dietreich von Reikerstorf. Dietreich von Gleuzz. alram der Stiller. Dietreich von erbing. vnd ander piderwer levt genuge. den iz chunt vnd gewizzen ist. Daz ist geschehen, da von Christes geburt warn tausent jar, vnd drev hundert iar. dar nach im aindleften iar, an sant Jacoben tag.

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1311. 4. August. Sine loco. Bernhard von Schafferfeld gibt dem

Stifte sein Besitzthum zu Ekkersdorf auf.

Ich wernhart von Schaffenuelde verieche an disem briefe vnd tvn chvnt allen den, die in ansechent oder horent lesen. die nu sint lembtich oder her nache chymftich werdent, daz ich mit verdachtem muet, vnd mit gutleichem willen meiner

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