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1. Geschichte derselben 7«

2. Das Gesetz 73

3. Die Errichtung des Bundes 75

4. Das Wesentliche des Alten Bundes 7«

5. Bon dem rechten Berständniß des Gesetzes 79

Die Summe des Gesetzes. 79

Bon Werken des Gesetzes und von der Gerechtigkeit aus dem Gesetz. . 81

Won dem eigentlichen Zweck des Gesetzes. 86

Bon der ewigen Dauer des Gesetzes 92

6. Bon den Gesetzen, die den Gottesdienst betreffen. ....... 95

Bon der Stiftöhütte 95

Bon den Priestern und Leviten. 97

Bon den Opfern > 97

Bon den Fcstzeitc». .. 109

VI. Bon den Absichten Gottes mit dem Wolke Israel Iii

VII. Bon der Gesetzgebung bis auf Mosis Tod.

1. Bon der Abgötterei mit dem gegoßnen Kalbe 115

2. Bon den Reisen der Kinder Israel. IIS

3. Bileam. 121

4. Ein Theil des Landes Canaan wird in Besitz genommen. .... 122

5. Die Verheißung von dem zukünftigen Propheten. .123

6. Mosis Weissagung über Israels zukünftige Schicksale. ..... 123

7. Mosis Ende 127

Zweiter Abschnitt.
, Won Josua bis zum Tode SalomoS.

I. Die Eroberung des Landes Canaan. 129

II. Israel unter de» Richter». 130

III. Samuel 131

IV. Sau! 132

V. David 132

VI. Salome 134

Dritter Abschnitt.

Bon SalomoS Tode bis zum Ende der babylonischen Gefangenschaft.

1. Bon den messianischcn Weissagungen im Allgemeinen . . 139

2. Bon der Theilung des Reichs. . 143

Z. Die Propheten Elias und Elisa. 144

4. Untergang des Reichs Israel. .148

b. Die Propheten Jonas, Amos und Hosea. 150

6. Die Propheten Jesoias, Micha, Joel. 151

7. Zerstörung des Königreichs Juda z der Prophet Jeremias. ...... 15t

8. Die babylonische Gefangenschaft; die Propheten Hesekiel, Daniel. .... 156

9. Rückkehr aus Babel. 153

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Die dritte Periode.

Die Zeit unter der Gnade, feit der durch Jesum Christum gestifteten Erlösung. 172

I. Won Johannes dem Täufer, dem Herolde des Himmelreichs 175

II. Won Jesu Christo, dem Könige des Himmelreichs. . . .182

1. Bon der Person Jesu Christi. 182

2. Won der Würde Jesu. 188

3. Von den Zeugnissen für Jesum Christum, den König des Himmelreichs. 192

Bon den Zeugnissen aus der unsichtbaren Welt 192

Bom Aeugniß Johannis 194

Bon den Wundern Jesu. . 195

Bon dem Zeugniß der Propheten 202

Das Zeugnis! des Wandels und der Schicksale Jesu 204

Das Zeugniß des heiligen Geistes . 2,06

Das Zeugniß der Wunder der Apostel. . . 212

M. Bon dem Verdienste Jesu Christi. 213

1. Von der Lehre Jesu. 214

2. Von dem Wandel Jesu Christi. ............ 2l9

3. Von dem Leiden und Tode Jesu. 221

lV> Von der christlichen Kirche.

1. Begriff, Eigenschaften, Zweck und Eintheilung der christlichen Kirche. 239

2. Von den Gnadenmitteln 248

Vom Motte Gottes 249

Bom Gebet 252

Von dem Saerament der heiligen Taufe. 254

Vom Sacrament des heiligen Abendmahls 259

Z. Bon der Gottesverehrung der Gemeinde 267

4. Von der Regierung der Gemeinde. ........... 269

5. Bon dem Wachsthum der Gemeinde 272

V. Bon der Beschaffenheit der Reichsgenossen.

1. Wodurch die Beschaffenheit der Reichsgenossen bewirkt «erde. . . . 273

2. Worin die Beschaffenheit der Reichsgenossen bestehe. ...... 283

Die vierte Periode.

Die zukünftige Zeit, wo das Reich der Herrlichkeit erschienen sein wird. ... 296

I. Begebenheiten, die der Wiederkunft Christi vorangehen. ....... 299

II. Von der Wiederkunft Christi und den damit verbundenen Begebenheiten.

1. Won der Wiederkunft Christi .30«

2. Won der Auferstehung der Todten. . . . 304

3. Wom jüngsten Gericht. ............... 314

Einleitung.

Von der Offenbarung.

Ein unauslöschliches Verlangen nach Wohlergehen findet sich in jc,dem menschlichen Herzen, denn niemand beantwortet die Frage, ober glücklich zu sein wünsche? mit Nein, vielmehr erklärt ein jeder, er stehe nun auf welcher Stufe der Bildung es auch immerhin sei, daß die Sehnsucht seines Herzens und alle Bestrebungen seines Lebens eben dahin gehen, sich ein glückliches Dafein zu verschaffen. Bei dieser Uebereinstimmung aller in dem einen Wunsche nach Wohlsein zeigt sich aber, wie die Erfahrung lehrt, eine sehr große Verschiedenheit der.Ansichten über das, worin denn nun dieses Glück zu suchen und zu finden sei; und daher kommt es denn auch, daß sehr verschiedene Wege eingeschlagen werden, um zu dem erwünschten Ziele zu gelangen. Jenachdem der Mensch das Sichtbare, Gegenwärtige und Zeitliche, oder das Unsichtbare, Zukünftige und Ewige für die Quelle des Glücks erachtet und sich volle Befriedigung von ihm verspricht, jenachdem werden auch seine Bestrebungen eine ganz verschiedene Richtung nehmen; aber alle, die das Glück in etwas Jrdischem suchen, machen die Erfahrung, viele oft erst spät und zu großem Schmerz ihres getäuschten Herzens, wie wahr jener salomonische Auespruch ist: Es ist alles eitel. Die Wahrheit ist imme^ nur Eine und ewig dieselbe, nur Eins kann dem Menschen gewähren, wonach er eine so unvertilgbare Sehnsucht hat, und nur Ein Weg kann' zu diesem Ziele führen. Aber wie soll bei so vielen Jrrthümern, die unter den Menschen herrschen, bei so vielen verkehrten Bestrebungen, die dem Auge sich darbieten, das mit Sicherheit erkannt werden, was dem Menschen wahres Glück gewährt, ihn zum Genusse dieses Glücks ,hinführt? Das Christenthum kündigt sich als eine göttlicheAnstalt an, die den Zweck habe, den Menschen selig zu machen. Mit der Seele, mit unserm unsterblichen Geiste hat es die Religion Iesu Christi zu thun, dem will sie volle Befriedigung seiner Sehnsucht geben, eine Seligkeit, die in nichts Irdischem besteht, von nichts Zeitlichem uns geschenkt wird und auf die engen Gränzen des kurzen Erdenlebens nicht beschränkt sein soll. So wie unsere Seele selbst, ihrer Natur nach, göttlichen Geschlechtes ist (Apostg. 17, 28. 29.), so kann auch allein das Göttliche und Ewige sie befriedigen, denn was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne, und doch Schaden nähme an seiner Seele? Gemeinschaft mit Gott, Vereinigung mit ihm, darin besteht das wahre Glück, die Seligkeit; das ist das ewige Leben, daß wir Gott und den er gesandt hat, Iesum Christum, erkennen, Joh. 17, 3. Das Chrisienthum, als Lehre, und die von Iesu Christo gegründete Kirche ist, nach seiner Erklärung, diejenige göttliche Anstalt, in welcher das ganze menschliche Geschlecht und jeder Einzelne insonderheit zum Genusse einer unvergänglichen Seligkeit hingeführt werden soll, und wer da jenes unauslöschliche Verlangen nach Wohlergehen im höchsten Maße befriedigt zu sehen, wünscht, der darf sich nur den Einflüssen Iesu hingeben, ihm sich anvertrauen, die im Christenthum vorhandene Heilsanstalt benutzen, und er wird einen Frieden finden, der höher als alle Vernunft ist, er wird alle Bedürfnisse seines sehnenden Geistes befriedigt sehen, er wird als denkendes, fühlendes und wollendes Wesen in dieser göttlichen Anstalt alles empfangen, wa.s ihn seiner Bestimmung entgegen führen und ihn zu einem recht seligen Geschöpfe machen kann; denn das Christenthum ist eine Anstalt der erziehenden Gnade Gottes zur Seligkeit des Menschen.

Aber das Christenthum ist erst vorhanden, seitdem Iesus Christus auf Erden lebte, lehrte, litt und starb; hat Gott die früheren Geschlechter der Menschen vernachläßigt, nichts für ihr Heil, zu ihrer Beseligung nichts gethan, hat er seine erziehende Gnade da erst zu äußern begonnen, als er seinen lieben Sohn sandte, um alle, die an ihn glauben würden, selig zu machen? So ist es nicht; er hat die Heilsanstalt in Christo durch eine andere vorbereitet; dasJudenthum war diese vorbereitende Anstalt; und ehe noch die jüdische Kirche gestiftet wurde, hat er sich je und je dem menschlichen GeschlMte offenbart, d. h. er hat sich selbst in seiner göttlichen Liebe herabgelassen, das Heil der Menschen zu besorgen, Hebr. 1, 1. 2.: Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er am letzten in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn. In seiner Offenbarung an die Menschen hat Gott sich selbst, sein Dasein, sein Wesen, seinen Willen und seine Absichten den Menschen bekannt gemacht, und zwar so, daß denen, welchen er unmittelbar sich offenbarte, kein Zweifel übrig blieb, daß Er es Selbst sei, der zu ihnen rede, und daß sie Seine Aufschlüsse, Verheißungen und Seinen Willen vernähmen. Ueber die Art und Weise solcher Offenbarung des höchsten Wesens, des Unendlichen an beschränkte, endliche Menschen, bleibt uns vieles dunkel und unbegreiflich, was uns aber nicht auffallen darf, da alles, was Sache der Erfahrung ist, auch auf dem Gebiete der sinnlichen Welt erfahren wer«

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