صور الصفحة
PDF
النشر الإلكتروني

es sind die beiden äusseren doppelblätter eines mit xxj bezeichneten quaternio. auf jeder seite stehen dreiunddreissig zeilen in zwei spalten. bl. 1 vw. beginnen, ohne überschrift, die ohne zweifel mit einem bilde auf der vorher gehenden seite stand, die lieder Heinrichs von Morungen; sie schliessen mit der ersten spalte von bl. 3 rw. die zweite spalte und bl. 4 vw. nimmt ein bild ein, darüber mit kleiner schrift der schenke von limpurg. bl. 4 rw. beginnen die lieder dieses dichters; in der sechsten strophe endigt das blatt. C und Ca stammen aus derselben urschrift.

E, die vierundzwanzigste und fünfundzwanzigste abtheilung der Würzburger handschrift in der Münchener universitätsbibliothek; gebraucht in abschriften und vergleichungen Lachmanns, der in meiner zeitschrift 3, 345 ff. ein verzeichniss der in E enthaltenen strophen gegeben hat.

F, die liederhandschrift in der grossherzoglichen bibliothek zu Weimar. ich habe die handschrift selbst benutzt.

J, die jenaische liederhandschrift. aus ihr hat mein freund Göttling mir die strophen Spervogels sorgfältig abgeschrieben.

M, die Benedictbeuerner handschrift lateinischer und deutscher lieder in der Münchener centralbibliothek (cod. ms. pict. 73). vollständigen abdruck geben Schmellers Carmina Burana (Stuttgart 1847).

N, der von Docen in Schellings allgemeiner zeitschrift 1, 452-460 herausgegebene leich Heinrichs von Rugge in dem Münchener, ehedem Benedictbeuerner, cod. Lat. 4570. das gedicht steht, von gleichzeitiger zierlicher hand, bl. 239o—240o, hinter Burchards Compilatio canonum. ich habe die handschrift verglichen, nicht ohne einigen gewinn.

T, die Münchener handschrift der briefe Werinhers von Tegernsee.

a, der anhang der handschrift A, bl. 40-43.

b, die zweite reihe reinmarischer lieder in der handschrift B, s. 86-103.

e, der anhang der Würzburger sammlung der lieder Reinmars, bl. 1896-191. am schlusse steht Hie gen uz hern Reymars ubersehe (dies wort von anderer hand übergeschrieben) lieder, und vor jedem tone, ausser vor str. 350, steht her reymar, aber meist irrig. h, zwei strophen im anhange der Heidelberger hs. (349) des Freidanks. ich habe eine abschrift von Wilhelm Grimm benutzt.

i, eine strophe Reinmars in der Donaueschinger handschrift der

erweiterung des wolframischen Parzivals von Claus Wisse und Philipp Colin, gedruckt in H. Schreibers taschenbuch für geschichte und alterthum in Süddeutschland 1840 s. 262. aus der römischen handschrift desselben buches (ia) geben diese strophe Keller's Romvart s. 651, Hagens minnesinger 3, 468".

m, die von Justus Möser gefundenen blätter einer niederdeutschen liederhandschrift (drei doppelblätter in quart, aus dem vierzehnten jahrhundert), jetzt in der königlichen bibliothek zu Berlin (ms. Germ. 4. 795).

n, eine strophe in der handschrift II 70 a (bl. 96a) der Leipziger stadtbibliothek. abschrift verdanke ich herrn doctor Rudolf Hildebrand.

p, acht strophen in einer Berner handschrift des vierzehnten jahrhunderts, abgedruckt in Graffs Diutiska 2, 255. 261. 265 ƒ.

r, sechs strophen in einer handschrift des Schwabenspiegels in der juristischen bibliothek zu Zürich, herausgegeben von Wilhelm Wackernagel in den altdeutschen blättern 2, 121 ff.

s, eine strophe (bl.20a) in der liederhandschrift der königlichen bibliothek im Haag. Lachmann hatte abschrift von Zacher erhalten, der den inhalt jener summlung in meiner zeitschrift 1, 227 ff. verzeichnet hat.

[t, eine strophe in der handschrift cod. Lat. (4) 4612 (bl. 64°) der Münchener hof- und staatsbibliothek, abgedruckt in Scherers deutschen studien 2, 38. V.]

Wie diese handschriften gebraucht und wo sie verlassen worden sind, davon geben die anmerkungen bescheid. nicht jede vermutung wird gelungen und es mag hier und da etwas übersehen sein; ohne überlegung ist nichts gesetzt und vor einfällen aus dem stegreife wird die zusammenhangende arbeit bestehen. treuer als unbedingtes streben nach dem echten es geduldet hätte ist die überlieferung in den liedern Heinrichs von Veldeke befolgt worden. aber die geringe kunst sie in eine gleichförmige niederdeutsche mundart umzuschreiben, habe ich so wenig als Lachmann üben wollen, da sichere gewähr solcher gleichmässigkeit fehlte. vielleicht sind aus dem vor kurzem aufgefundenen Servatius festere bestimmungen der mundart des dichters zu gewinnen; dass er aber der sprache seiner heimat in der fremde durchgängig treu geblieben sei wird sich schwerlich erweisen lassen.

Berlin den 26. juli 1857.

M. H.

[Was Haupt selbst im laufe der jahre zu des Minnesangs frühling angemerkt hat, ist in diese neue ausgabe aufgenommen, ohne dass es als nachtrag bezeichnet wäre. was andere für kritik und erklärung dieser lieder geleistet haben, ist so weit benutzt, als es mir in den rahmen des werkes zu passen und seiner ursprünglichen anlage gemäss zu sein schien. solche zusätze sind in eckige klammern geschlossen. eigenmächtig den text zu ändern oder ansichten raum zu geben, die eine mehr oder weniger bedeutende umgestaltung des textes verlangen, schien mir selbst da, wo ich diese ansichten für richtig halte, nicht angemessen. auch die lieder Heinrichs von Veldegge und Heinrichs von Morungen glaubte ich trotz der bemerkung in der zeitschrift (11, 571) in der form belassen zu sollen, die ihnen in der ersten ausgabe gegeben war; denn nirgends, auch nicht in seinem handexemplar, hat Haupt den versuch gemacht, die mundart der dichter herzustellen. — das register ist zum grössten theil Haupts arbeit.

Greifswald den 15. november 1875.

W. Wilmanns.]

[Haupts und Wilmanns zusätze sind aus der zweiten ausgabe unverändert in die dritte herübergenommen. nachgetragen ist was seither an neuem material zur geschichte und erklärung dieser dichtungen beigebracht wurde; ein beigefügtes V unterscheidet diese einschaltungen von den Wilmannsischen. einige verbesserungen zu den lesarten in F und m hat herr dr. Röthe mir auf grund einer neuen collation dieser hss. freundlichst mitgetheilt. zu 21, 13 sind auf Scherers erinnerung hin die varianten der hs. t eingetragen. 153, 5 war als neuer ton zu bezeichnen. das register ist etwas erweitert.

Greifswald den 19. april 1882.

F. V.]

[Nach den für die zweite und dritte ausgabe beobachteten grundsätzen sind auch in der vierten die anmerkungen vermehrt. der text der Tegernseer briefe wurde nach Traubes collationen (fda. 32, 387) berichtigt.

Kiel den 10. august 1888.

F. V.]

DES MINNESANGS FRÜHLING.

[merged small][ocr errors][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][ocr errors][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small][merged small]
« السابقةمتابعة »