Der gespaltene Eros: Platons Trieb zur "Weisheit"

الغلاف الأمامي
P. Lang, 1989 - 432 من الصفحات
Die platonische Lehre vom Eros hat das abendländische Denken bis zu seinen psychoanalytischen Interpretationen maßgeblich beeinflußt. Graefe beschreibt den Eros als einen Grundtrieb, der als Sexus, ebenso wie als «Sehnsucht nach Weisheit» das Menschsein bestimmt. Dabei entlarvt er seinen schon bei Platon «gespaltenen» Charakter, der den Interpreten entgangen ist: Sein Ort ist nicht nur zwischen Wissen und Nicht-Wissen, sondern er bezeugt eine Unruhe, welche geradezu «sadomasochistisch» anmutet. Im «Geburtsmythos» des Eros werden seine Eltern - Poros und Penia - als die zwei Seiten bestimmt, die ihn prägen: Zwischen Macht und Ohnmacht sucht sich der Mensch in einer angeblichen «Weisheit» zu versichern. Die platonische Philosophie entpuppt sich als ein «höherer Sophismus», der die Seelenruhe des «Weisen» gegen die Unruhe der «Liebe zur Weisheit» ausspielt. Das sokratische Erbe wurde von Platon verraten...

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المحتوى

Vorwort
7
Der Mythos als Anstoß zur Selbsterkenntnis
14
Einstieg in die Untersuchung
22
TEIL
30
Der tyrannische Eros in den Nomoi
72
Die Relativität des göttlichen Wahnsinns
78
Zusammenfassung
84
Die dionysischen Eltern des Eros
166
Das dreigliedrige Seelenmodell in Politeia
177
Fazit
184
DES EROS PROBLEMS 200 257
200
Zum heiligen Eros Kritik an Bataille
252
432
276
426
398
حقوق النشر

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