Crescentia: ein niderrheinisches Gedicht aus dem zwölften Jarhundert [i.e. Jahrhundert]

Oskar Schade
F. Dmmler, 1853 - 144

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16 - Uuodan, /so he uuola conda: sose benrenki, sose bluotrenki, sose lidirenki ben zi bena, / bluot zi bluoda, lid zi geliden, / sose gelimida sin!
11 - Wie er darin eine Anschauungsweise der Sprachwissenschaft vom Standpunkte der Weltgeschichte aus begrndet, eben so sehr lehrt er darin eine Weltanschauung von dem Standpunkte der Sprache aus. Beginnend mit der Betrachtung der die geistige Entwickelung des Menschengeschlechts hauptsächlich bestimmenden Momente (. l 6) gelangt er zur Sprache, als einem vorzglichen...
13 - Frcundscliaftsinscln und anderer malayischer Sprachen,' ferner der chinesischen, japanischen und endlich besonders der armenischen Sprache gezeigt wird, wie die Pronomina aus den Ortsadverbicn hergenommen werden können.
14 - Conjugation am treuesten bewahrt hat. Der Verfasser, welcher sich eine möglichst erschöpfende Behandlung jener Conjugation zur Aufgabe gestellt hat, betrachtet zunächst die Personalendungen, denen mit Hlfe des Sanskrit sowohl ihre ältere Form, als (und hierbei namentlich bietet sich eine Reihe scharfsinniger Beobachtungen dar) ihre Bedeutung nachgewiesen wird. Der zweite Theil des Buches behandelt sodann die Bildung der einzelnen Zeiten mit durchgängiger Hervorhebung der dieselben unterscheidenden...
17 - Methode, welcher berhaupt die neueste Sprachwissenschaft ihren Aufschwung verdankt, und welche hier vom Verfasser mit Scharfsinn und Umsicht angewandt ist. Es ist hier zum ersten Male eine wissenschaftliche Lautlehre der koptischen Sprache gegeben, welche die sichere Basis fr die Formenlehre bildet. Höchst schätzenswerthe Notizen ber die Syntax sind aus den Papieren des Verfassers vom Herausgeber angehängt.
5 - GLOSSARIUM SANSCRITUM in quo omnes radices et vocabula usitatissima explicantur et cum vocabulis graecis, latinis, germanicis, litthuanicis, sclavicis, celticis camparantur л FRANCISCO BOPP.
5 - ... zur Darstellung derselben sich verwandter Mittel bedienen, ist andererseits das unablässige Streben des Verfassers darauf gerichtet, der Entstehung und Bedeutung dieser Sprachformen auf die Spur zu kommen und so den Organismus des Sprachkörpers zu erkennen. Dient die erstere dieser engverknpften Richtungen vorzglich dazu, die Geschichte der Sprache aufzuhellen, so sucht die andere das Wesen derselben zu ergrnden, dh in der letzten Instanz den Schleier zu lften, welcher das Verhältnifs...
9 - Ableitungen zusammengeworfen wurden. Der Verfasser spricht sich zuerst ber den Unterschied beider aus und geht sodann, nachdem die wichtige Voruntersuchung ber gewisse, weder zur Verbalwurzel, noch zum Affix gehörige euphonische Laute erledigt ist, zur Darstellung der griechischen primären Wortbildung ber. Die ableitenden Affixe sind hier nach ihrer formellen Verwandtschaft geordnet, ihre Entstehung und ihr Verhältnifs zu den identischen lateinischen und sanskritischen, sodann die mannigfachen...
15 - Lepsius. 1837. gr. 8. l Thlr. Der Verfasser fhrt in der ersten Abhandlung mit Scharfsinn und Gelehrsamkeit die Sätze durch, dafs 1) die Ordnung der Buchstaben im alten semitischen Alphabete nach einem organischen Principe...
19 - Diese Abhandlung zerfällt in einen allgemeinen und einen besondern Theil. Im erstem wird der Begriff der Schrift erörtert, wobei der Verf. in seiner bekannten Weise an W. v. Humboldt anknpft, ihn kritisirend, begrndend und weiterfhrend. Sein Gesichtspunkt ist der psychologische, von welchem aus im...