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Literarische Miscellen.

Beförderungen^ Ehrenbezeugungen. Seite 1, 9> 18, 26, 33, 41, 50,

Biographische Notizen. S. 66.
Gelehrte Gesellschaften. S. 35.
Literatur, Dänische. S. 70.

Englische. S. 6, 28, 52.'

Französische. S. 16, 22, 40, 46.

Holländische. 8., 31. .

Indische. S. 7.

Lettische. S. 63.

Polnische. S. 39.

—— Russische. S, 15, 54.

Schwedische. S. 71.

Spanische. S. 63.

Schulnachrichten. S. 18, 42.
Todesfälle. S. 1, 9, 17, 25, 33, 41, 49, 57; 65
Umversitätsnachrichten. S. 3, 10, 27, 50, 60, 67.
Zur Theologie und Kirchengeschichte. S. 45

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Theologie.

(Die mit * bezeichneten Schriften haben Katholiken zu Verfassern.)

[1] Commentar üb. die Schriften des Evangelisten Johannes. Von Dr. Fr. Lücke. 2. TU. 2., nmgearb. Aofl. Bonn, Weber. 1834. VHI u. 736 S. gr. 8. 3 THr. 4 Gr.)

Auch mit. (1. Tit.: Commentar über das Evangelium des Joannes. Von n. s. w. 2. ThI. Auslegung von Cap. V — XXI. [1. Tbl. 2. Aufl. Ebendas. 1833. 2 Thlr. 8 Gr.]

Der Vf. entschuldigt die Verzögerung dieser neuen Ausgabe i 2. Theiles seines Commentars mit dem Grunde, dass ihm ■ verbessernde Umarbeitung mehr Mühe, Zeit und auch Raum ^kostet habe, als er anfangs glaubte, hofft aber, die Leser sola dadurch nicht bloss mehr Bogen, sondern auch gründlichem ■alt als in der 1. Ausgabe bekommen haben. Dass dem nun wirklich also sei, bedarf gewiss nicht erst einer Versicherung von ^n des Ref. für Alle, welche entweder Hrn. Dr. Lücke und die Bildlichkeit seiner Forschungen überhaupt, oder den 1. Theil foes Commentars in seiner neuen Bearbeitung im Besondern 'fuen. Was von dem i. Theile gebührend anerkannt worden ') dass er durch die neue Bearbeitung ausserordentlich gewon■■n habe, das gilt nicht minder von diesem 2. Theile, welcher w völlige Umarbeitung erfahren hat und allerdings erfahren "sste, da seit der Erscheinung der ersten Auflage desselben •rere bedeutende Commentare über das Evangelium des Josnes erschienen sind, welche der Vf. nicht unbenutzt lassen inte. Bei der Unmöglichkeit, hier auch nur die wesentlich'-3 Erweiterungen, Berichtigungen und sonstigen Abänderun

* aufzuführen, durch welche sich dieser Theil in seiner jetzi

* Gestalt von der frühern unterscheidet oder vielmehr vor ihr zeichnet, beschränkt sich Ref. in der Kürze Das zu berichten,

* der Vf. selbst über die Einrichtung dieser neuen Ansgabe :'ff Vorrede bemerkt. Um an Raum zu gewinnen, hat er die \

hat. i. gei. deutsch, hit. IV. 1. 1

in der frühem Atisgabe beigegebene Uebersetzung weggelassen, welche man in den Evangelium des leichtern historischen Stils wegen nm so weniger vermissen werde, da er bei besonders schwierigen Stellen der Auslegung durch umschreibende Uebersetzung nachgeholfen habe. Bei den Briefen gedenke er diess nicht zu thun, weil dort die Uebersetzung zur Ergänzung der Auslegung notwendiger zu sein scheine. Zwar verspricht er, anoh die Uebersetzung des Evangeliums nachzuliefern, wenn man es für gut halten sollte; aber dann werde er sie zugleich als Versuch einer Kritik der Lutberisefaen und einiger neueren Uebersefzungen mittheilen. Nur in letzterer Beziehung können wir sie willkommen heissen; ausserdem erscheint sie allerdings nicht notwendig. Ferner hat der Vf., ebenfalls um die Bogenzahl nicht zn sehr zu vermehren, den in der Vorrede zum 1. Theile versprochenen Excurs „über die Behandlung der Johanneischen Logoslehre im System der Dogmatik"' weggelassen, hofft aber bald in den „Theologischen Studien und Kritiken" einen geeignetem Platz lur denselben zu erhalten. Auch damit können wir nur einverstanden sein. Dagegen hat er in dem Anhange S. 717 ff. die Geschichte der Auslegung von Cap. .5, 21 — 30 und eine kurze Geschichte der Auslegung und des Gebrauchs der Stelle Juli. 6, öi ff. in der Lehre vom Abendmahle gegeben; dieser' Anhang ist sehr schätzbar und lehrreich. Schliesslich bemerkt der Ref. noch, dass sich der Vf. auf eine sehr beifallswerthe Weise in der Vorrede über den Vorwurf erklärt, den er erfahren hat, dass man in seiner Auslegung die gehörige theologische Entschiedenheit und Furchtlosigkeit vermisse. Er unterscheidet das eigentliche theologische Moment der Auslegung von dem eigentlich gelehrten Elemente derselben, der historischen Forschung, und legt, was die letztere betrifft, das Geständniss ab, dass ihm die kritische Bescheidenheit immer mehr zum Bedürfniss ■ werde, je mehr er den Ernst und die Schwierigkeit gründlicher Forschung kennen lerne. Möchte er doch in dieser Hinsicht für Viele ein Muster sein und werden) Möchte er aber uns auch auf die Umarbeitung seines Commentars über die Johanneischen Briefe nicht zu langt warten lassen! ■

[2]- Das neue Testament Griechisch, nach den besten Hfilfsmitteln kritisch revidirt mit einer neuen Deutschen Uebersetzung und einem krit. u. exeget. Kommentar von Heiwr. AugWilh. Meyer, Past. zu Harste u. s. w. 2. Tbl. 2, Abtkl. Göttinnen, Vandenhoeck u. Ruprecht. 1834. (XTV u.) 306 8. gr. & (1 Thlr. 4 «f.)••Ii»i, ■■;'".''

Auch mit. d. Tit.: Kritisch exeget. Kommentar über dasneue Tflstamont, von u.s. w: 2; Abthl. n. s. w.i'

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Auehunt. d. Tit.: Kritisch exeget« Handbuch über das Evangelium des Johannes von u. s. w. "•'•' •

[1. Thl. 2 Abthlgen. 2. Thl. 1. Abthl. Ebendas. 1829, 82. 4 Thlr. 12 Gr.],

Ref. ist für jetzt an diese 2. Abthl. ausschliesslich gewiesen, welche in einer an die HH. Rupstein und Trefurt gerichteten Dedication auch einige Andeutungen über den Standpunct des Yfs. giebt. In kritischer Hinsicht ist hier das Urtheil beachtenswerth, welches der Vf. über die Lachmann'sche Textrecension ausspricht; er verkennt namentlich auf keine Weiseden Werth, welchen diese Recension in historischer Beziehung besitzt, als-urkundlicher Beitrag zur Geschichte des neutestara. Textes, vermag aber, abgesehen von mancher Inconsequenz, der sich Lachmann schuldig gemacht habe, wo nämlich das streng historische Regulativ zurückgetreten ist und nationelle Motive obgewaltet haben, insbesondere von dem Standtpunete der reinen Kritik ans in die anderwärts {auch von G. Hermann) ausgesprochenen Lobpreisungen ta Werkes nicht mit einzustimmen; er zweifelt, dass der geniale Bentley, auf dessen Bahn sieh wiedergefunden zu haben der Urheber der neuen Textgestaltung stolz ist, einer gänzlich nicht rationellen Kritik fähig gewesen sein dürfte'. Diess ist an sich wohl richtig gesagt, nur ist zu bemerken, dass die Lachmann'sche Arbeit nur eine Vorarbeit oder Grundlage zur späteren Feststellung des richtigen Textes sein soll, der sich aus der Vergleichnng der oriental. un. occidental. Textrecension ergeben wird. Lachmann hat vorläufig nur die oriental. Textrecension geliefert. ',— In exegetischer Hinsicht legt der Vf. mit dem Bewus'stsein, dass Parteiinteresse ihn nicht beherrscht habe, das offene Geständnis« ab, dass er durch seine beiden neuesten Vorgänger, Tholuck und Olshausen (die 2. Ausg. des Lücke'schen Commentars kam zu spät in seine Hände), sich nicht versucht fühlen konnte, von dem Pfade der streng wissenschaftlichen Auslegung im Geringsten abzutreten. Indem er sich also für die grammatisch - historische oder philologische Interpretation erklärt, für deren Meister er Fritzsche hält, polemisirt er nicht ohne Verletzung der in Anspruch genommenen Unbefangenheit und Parteilosigkeit hin u. wieder gegen „dogmatische und mystisch-asketische Excursionen" und gegen „das Rationalisiren der Schrift", das sich mehr als bei den gewöhnlich sogenannten Rationalisten bei den Exegeten der neuevangelischen Partei finde. Daraus ergiebt sich schon in voraus der mehr philologische Charakter des Commentars, welchen man bei näherer Betrachtung wahrnimmt, indem die Entwickelung der im Ev. Joh. niedergelegten] Ideen und ihres fernem Zusammenhanges niriiektritt hinter das sprachliche Element. Wohl hat der Vf. nicht in philologischen Exkursen neue Ergebnisse selbständiger Forschung mitgetheüt, sondern nur das Gegebene benutzt; indes

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