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[Drohung göttlicher Gerichte.] 8 Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Ader zum andern bringen, bis daß kein Raum mehr da sei, daß fie allein das Land besißen! Es ist in meinen Dhren das Wort des Herrn Sebaoth: Was gilts, wo nicht die vielen Häuser sollen wüste werden und die großen und feinen öde stehen? Denn 10 Üđer Weinberges follen nur 10 1 Eimer geben, und ein Malter Samens soll nur 1 Scheffel geben. — Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen, und fißen bis in die Nacht, daß sie der Wein erhißt, und haben Sarfen, Psalter, Paulen, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben, sehen nicht auf das Wert des Herrn und idhauen nicht auf das Geschäft seiner Hände! Darum wird mein Volt müssen weggeführt werden unversehens, und werden seine Herrlichen Hunger leiden und sein Pöbel Durft leiden. Daher hat die Hölle den Schlund weit aufgesperrt und den Rachen aufgethan ohne Maß, daß hinunter fahren beide, ihre Ferrlichen und Pöbel, beide, ihre Reichen und Fröhlichen, daß jedermann sich büden 15 müsse und jedermann gedemütigt werde und die Augen der Hoffärtigen gedemütigt werden, aber der Herr Sebaoth erhöhet werde im Recht, und Gott, der Heilige, geheiligt werde in Gerechtigkeit. Da werden dann die Lämmer fich weiden an jener Statt, und Fremdlinge werden fich nähren in den Wüstungen der Fetten. — Weh denen, die am Unrecht ziehen mit Striden der Lüge und an der Sünde mit Wagenseilen und sprechen: Laß eilend und bald kommen sein Bert, daß wir's sehen; laß herfahren und kommen den Anschlag des Heiligen in Israel, daß wir's inne werden! — Weh denen, die Böjes gut und Gutes 20 böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus jauer füß und aus jük jauer machen! – Weh denen, die bei sich selbst weise sind und sich selbst für klug halten! Weh denen, die Helden sind, Wein zu saufen, und Krieger in Völlerei, die den Gottlosen gerecht sprechen um Geschenke willen und das Recht der Gerechten von ihnen wenden! — Darum, wie des Feuers Flamme Stroh verzehrt und die Lohe Stoppeln hinnimmt, also wird ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte auffliegen wie Staub. Denn sie verachten das Gefeß des Herrn Zebaoth und lästern die Rede des Heiligen in Jsrael. Darum ist der Zorn des Herrn ergrimmt über sein Volt, und er redt 25 jeine Sand über sie und schlägt sie, daß die Berge beben, und ihre Leichname sind wie Sot auf den Gassen. Und in dem allen läßt sein Sorn nicht ab, sondern seine Hand ist noch ausgeredt. — Denn er wird ein Panier aufwerfen ferne unter den Heiden und dieselbigen loden vom Ende der Erde. Und siehe, eilend und schnell kommen sie daher, und keiner unter ihnen ist müde oder schwach, teiner schlummert, noch schläft; keinem geht der Gürtel auf von seinen Lenden, und keinem zerreißt ein Schuhriemen. Ihre Pfeile sind scharf und alle ihre Bogen gespannt. Ihrer Rosie Hufe sind wie Felsen geachtet und ihre Wagenräder wie ein Sturmwind. Ihr Brüllen ist wie der Löwen, und sie brüllen wie junge Löwen; sie werden daher brausen und den Raub erhaschen und davon bringen, daß niemand retten wird, und werden über sie brausen zu der Zeit wie 30 bas Meer. Wenn man dann das Land ansehen wird, siehe, so ift's finster vor Angst, und das Licht scheint nicht mehr oben über ihnen. (Jesajas Berufung.] 1 Des Jahrs, da der König Ufia starb, sah ich den Serrn 6 fißen auf einem hohen und erhabnen Stuhl, und sein Saum füllte den Tempel.*

• Altteft. Lektion am Sonntag Trinitatis B. 1–8.

Seraphim standen über ihm, ein jeglicher hatte sechs Flügel; mit zwei dedten sie ihr Untliß, mit zwei dedten sie ihre Füße und mit zwei flogen sie. 3 Und einer rief zum andern und sprach: peilig, heilig, heilig ist der øerr Bebaoth; alle

Lande find seiner Ehre voll! daß die Überschwellen bebten von der Stimme s ihres Kufens und das Haus ward voll Rauchs. — Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den Mönig, den Herrn Zebaoth, gesehen mit meinen Augen. Da flog der Seraphim einer zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, und berührte meinen Mund und sprach: Siehe, hiermit find deine Lippen gerührt, daß deine Missethat von dir genommen werde und deine Sünde versöhnt sei. 8 Und ich hörte die Stimme des Herrn, daß er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach:

Hier bin ich; sende mich! Und er sprach: Gehe hin, und sprich zu diesem Volt; 10 Höret's und verstehet's nicht; sehet's und merkt's nicht! Verstode das Herz dieses

Volts, und laß ihre Dhren hart sein, und blende ihre Augen, daß sie nicht sehen mit ihren Augen noch hören mit ihren Ohren noch verstehen mit ihrem Herzen und fich bekehren und genesen. Ich aber sprach: Serr, wie lange? Er sprach: Bis daß die Städte wüste werden ohne Einwohner und die Häuser ohne Leute und das Feld ganz wüste liege. Denn der Herr wird die Leute ferne wegthun, daß das Land sehr verlassen wird. Und ob noch das zehnte Teil darin bleibt, so wird es abermal verheeret werden, doch wie eine Eiche und Linde, von welchen

beim Fällen noch ein Stamm bleibt. Ein heiliger Same wird solcher Stamm sein. > (fmmanuel wird verheißen.] 1 Es begab sich zur Zeit des Ahas, des

Königs in Juda, da zog herauf Rezin, der König zu Syrien, und Bekah, der König Jsraels, gen Jerusalem, wider sie zu streiten, konnten sie aber nicht gewinnen. Da sprach der Herr zu Jesaja: Gehe zu Ahas und sprich zu ihm: Fürchte dich nicht vor diesen zwei rauchenden Löschbränden, den Mönigen von Syrien und 5 Jsrael, welche wider dich streiten und sprechen: Wir wollen zum Könige Fudas

machen den Sohn Tabeels.* Denn also spricht der Serr, Serr: Es soll nicht 10 also gehen. 'Glaubet ihr nicht, so bleibet ihr nicht. — Und der Herr redete

abermal zu Ahas und sprach **: Fordere dir ein Zeichen vom Herrn, deinem Gott, es sei unten in der Hölle oder droben in der Höhe. Aber Ahas sprach: Ich will's nicht fordern, daß ich den Herrn nicht versuche. Da sprach er: Wohlan, so höret, ihr vom Hause David: Fits euch zu wenig, daß ihr die Leute beleidigt; ihr müßt auch meinen Gott beleidigen? 14 Darum wird euch der

Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau wird einen Soha ges 15 bären, den wird fie heißen Immanuel. *** Butter und Honig wird er essen, wann er weiß, Böses zu verwerfen und Gutes zu erwählen. 16 Denn ehe der Anabe lernt Böses verwerfen und Gutes erwählen, wird das Land verödet sein,

vor dessen zwei Königen dir graut. 8 (Mahnung zum Glauben an Gott.] 6 Weil dies Volt verachtet das Wasser

zu Siloah, das stille geht, und tröstet sich des Hezin und des Sohns Kemaljas, fiche, so wird der Herr über sie kommen lassen starke und viele Wasser des Stromes, nämlich den König zu Assyrien und alle seine Herrlichkeit, daß fte über alle ihre Ufer gehen, und werden einreißen in Juda, bis daß sie dein Land,

im Fällen noch verheereten wird. Und others

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a 2. Moj. 33, 20. || b 2. Kón. 16, 5. || * Ein uubetannter Heide. * Epiftel am Tage der Bertündigung Marta W. 10-16. **'Gott mit uns.

o Immanuel, füllen, so weit es ist. Seid böse, ihr Völker, und gebt doch die

Flucht! Küstet euch, und gebt doch die Flucht! Beschließet einen Rat, und es 10 werde nichts daraus! Beredet euch, und es bestehe nicht; denn hie ist Immanuel!

Fürchtet ihr euch nicht also, wie sie thun, und lasset euch nicht grauen: 13sondern heiliget den Herrn Sebaoth; den lasset eure Furcht und Schrecen sein,a 1410 wird er ein þeiligtum sein, aber ein Stein des Anstoßens und ein Fels des Ärgernisses den zwei Häusern Israel, zum Strid und Fall den Bürgern zu Jerusalem, daß ihrer viele sich daran stoßen und fallen und zerbrechen und 15 verstridt und gefangen werden. Ich hoffe auf den Herrn, der sein Antlig vor dem Hause Jakobs verborgen hat, und harre sein, 18 siehe, ich und die Minder, die mir der Herr gegeben hat. [Des Messias Geburt und Friedensreich.] Das Volk, so im Finstern 9 wandelt, fiehet ein großes Licht, und über die da wohnen im finstern Lande, scheinet es helle. 2Du machst des Volkes viel; du machst groß seine Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fröhlich ist, wenn man Beute austeilt. Denn du hast das Joch ihrer Last und die Rute ihrer Schulter und den Steden ihres Treibers zerbrochen wie zur Zeit Midians. Denn alle Rüstung derer, die sich mit Ungestüm rüsten, und die blutigen Kleider werden verbrannt und mit Feuer verzehrt werden. Denn uns ist ein Kind 5 geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter, und er heißt Wunderbar-Rat, Krajt-beld, Ewig-Vater, Friedes fürft*; &auf daß seine şerrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, daß er’s zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird thun der Eifer des øerrn Bebaoth.d

Es wird eine Rute aufgehen von dem Stamm Fjais und ein Zweig 11 aus seiner Wurzel Frucht bringen,** 2 auf welchem wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn. Und Wohlgeruch wird ihm sein die Furcht des Herrn. Er wird nicht richten, nach dem seine Augen sehen, noch Urteil sprechen, nach dem seine Dhren hören, sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und recht Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes die Erde schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten. Gerechtigkeit s wird der Gurt seiner Lenden sein und der Glaube der Gurt seiner Hüften. 6 Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Pardel bei den Böden liegen. Ein kleiner Anabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh mit einander treiben. Mühe und Bären werden an der Weide gehen, daß ihre Jungen bei einander liegen, und Löwen werden Stroh essen wie die Ochsen. Und ein Säugling wird seine Lust haben am Loch der Otter, und ein Entwöhnter wird seine Hand steđen in die Höhle des Basilisken. Man wird nirgend Schaden thun noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land ist doli Erkenntnis des Herrn, wie Wasser das Meer bedeđt. (Die Erlösung der Zerstreuten des Volts.] Und es wird geschehen zu 10 der Zeit, daß die Wurzel Isai, die da steht zum Panier den Völkern, nach der

a Mt. 10, 28. 1. b fel. 28, 16. | Nicht. 7, 22. || d lut. 1, 32. || * Alttest. Lettion am Melhnachtstage 8.5 und 6. ** Epistel am Tage Maria "Beimsuchung v. 1-5.

en ihre berauben und werden abrain nicht aufhören,

werden die Heiden fragen, und seine Ruhe wird Ehre sein. Und der Herr wird zu der Zeit zum andern Mal seine Hand ausstreden, daß er das Übrige seines Volts erwerbe, das überblieben ist von Assur, Ägypten, Pathros, Mohrenland, Elam, Sinear, Hamath und von den Inseln des Meers. Und er wird ein Panier unter die Heiden aufwerfen und zusammen bringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten aus Juda zu Hauf führen von den vier Örtern des Erd. reichs. Und der Neid wider Ephraim wird aufhören, und die Feinde Judas werden ausgerottet werden, daß Ephraim nicht neide den Juda und Juda nicht sei wider Ephraim. Sie werden aber den Philistern auf dem False sein gegen Abend und berauben alle die, die gegen Morgen wohnen. Edom und Moab werden ihre Hände gegen sie falten; die Kinder Ammon werden gehorsam sein. 15 Und der Herr wird verbannen die Zunge des Meers in Ägypten, und wird seine

Hand gehen lassen über den Strom mit seinem starken Winde und ihn zu sieben Bächen schlagen, daß man mit Schuhen dadurch gehen mag, und wird eine Bahn

sein dem Übrigen seines Volks, das überblieben ist von Assur, wie Jsrael ge12 schah zur Zeit, als sie aus Ägyptenland zogen. — 13u derselbigen Zeit wirst

du sagen: Ich danke dir, Þerr, daß du zornig bist gewesen über mich und dein Zorn sich gewendet hat und tröstest mich.* 2Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der øerr ist meine Stärke und mein Pialm, und ist mein þeil. 3Jhr werdet mit Freuden Waffer schöpfen aus dem Heilsbrunnen“ und werdet sagen zur selbigen Zeit: Dantet

dem Herrn, prediget seinen Namen, machet kund unter den Völkern sein Thun, 5 verkündiget, wie sein Name so hoch ist. Lobsinget dem Herrn; denn er hat sich

herrlich bewiesen. Solches sei tund in allen Landen. Jauchze und rühme, du

Einwohnerin zu Zion; denn der Heilige Israels ist groß bei dir. 19 (Bekehrung der Ügypter.] 19 Zur selbigen Zeit wird des Herrn Altar

mitten in Ägyptenland sein und ein Malstein des Herrn an den Grenzen, 20 welcher wird ein Zeichen und Zeugnis sein dem Herrn Zebaoth in Ügypten

land. Denn der Herr wird den Ägyptern bekannt werden, und die Ägypter werden den Herrn kennen zu der Zeit und werden ihm dienen mit Dpfer und Speisopfer und werden dem Herrn geloben und halten. Und der Herr wird die Ägypter plagen und heilen; denn sie werden sich bekehren zum Herrn, und er wird sich erbitten lassen und sie heilen. 23 Zu der Zeit wird eine Bahn sein von Ägypten nach Assyrien, daß die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen, und die Ägypter samt den Assyrern werden Gott dienen. Zu

der Zeit wird Israel selbdritt sein mit den Ägyptern und Afiyrern, ein Segen 35 mitten auf Erden. Denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Geo

segnet bist du, Ägypten, mein Volt, und du, Assur, meiner Hände Wert, und du,

Jsrael, mein Erbe! 22 (Drohwort über das leichtsinnige Jerusalem. Es ist ein Tag des

Getümmels, der Zertretung und Verwirrung vom Herrn, Herrn Zebaoth im Schauthal um des Untergrabens der Mauer willen und des Geschreis am Berge. Und es wird geschehen, daß deine auserwählten Thale werden voll Wagen sein,

und Reiter werden sich lagern vor die Thore. Und ihr werdet der Risse an der 10 Stadt Davids viel sehen und werdet das Wasser des untern Teichs sammeln. Ihr

a þeset. 37, 22. | b 2. Moj. 14, 29. | . Sach. 13, 1. 1 • Ulttest. Lettion am 3. Sonntag nad Trinitatis V. 1-6.

werdet auch die Häuser zu Jerusalem zählen; ja, ihr werdet die Häuser abbrechen, die Mauer zu befestigen. Doch lehet ihr nicht auf den, der folches thut, und schauet nicht auf den, der solches schaffet von ferne her. Darum wird der Herr, Herr Zebaoth zu der Zeit rufen lassen, daß man weine und klage und sich das Þaar abschere und Säde anziehe. 13 Wiewohl jeßt, siehe, ist's eitel Freude und Wonne, Ochsen würgen, Schafe schlachten, Fleisch essen, Wein trinken (und sprecht:) Laßt uns essen und trinken, wir sterben doch morgen. Aber meinen Öhren ist vom Herrn Bebaoth offenbart: Was gilt's, ob euch diese Missethat soll vergeben werden, bis ihr sterbet? spricht der Herr, Herr Zebaoth. [Preis des Herrn. Freudenmahl der Völker auf Zion.) Herr, du 25 bist mein Gott; dich preise ich. Ich lobe deinen Namen; denn du thuft Wunder. Deine Ratschlüsse von Altem her sind treu und wahrhaftig. Denn du machst die Stadt zum Steinhaufen, die feste Stadt, daß sie auf einem Haufen liegt, der Fremden Palast, daß nicht mehr eine Stadt sei, und nimmermehr gebaut werde. Du bist der Geringen Stärke, der Armen Stärke in der Trübsal, eine Buflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hiße, wenn die Tyrannen wüten wie ein Ungewitter wider eine Wand. — Und der Herr Sebaoth wird allen Völkern auf diesem Berge ein fettes Mahl machen, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, worin feine Hefe ista ?Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegthun, womit alle Völker verhüllet find, und die Dede, womit alle Heiden zugededt sind. Er wird den Tod verschlingen ewiglich, und der Herr, Þerr wird die Thränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volts in allen Landen; denn der Herr hat's gesagt. b - Zu der Zeit wird man ein 26 solches Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt,* Mauern und Wehre sind Heil. Thut die Thore auf, daß herein gehe das gerechte Volt, das den Glauben bewahrt! Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man verläßt sich auf dich. Verlasset euch auf den Herrn ewiglich; denn Gott der Serr ist ein Fels ewiglich. Und er beugt die, die in der Söhe wohnen; die s hohe Stadt niedrigt er, ja, er stößt sie zu der Erde, daß sie im Staube liegt, daß sie mit Füßen zertreten wird, ja, mit Füßen der Armen, mit Fersen der Geringen. Aber des Gerechten Weg ist schlicht; den Steig des Gerechten machst du richtig. Denn wir warten auf dich, Herr, im Wege deiner Rechte; des Serzens Lust steht zu deinem Namen und deinem Gedächtnis. 'Von Herzen begehre ich dein des Nachts; dazu mit meinem Geist in mir wache ich frühe zu dir. Denn wo dein Recht im Lande geht, da lernen die Bewohner des Erd. bodens Gerechtigkeit. Aber wenn den Gottlosen Gnade widerfährt, so lernen 10 fie nicht Gerechtigkeit, sondern thun nur übel im richtigen Lande; denn sie sehen des Herrn Herrlichkeit nicht. — 16 Herr, wenn Trübjal da ist, so sucht man dich; wenn du sie züchtigst, so rufen sie ängstiglich. 19 Deine Toten werden leben, meine Leichname werden auferstehen.

Der föstliche Edstein.] 11 Der Herr wird einmal mit spöttlichen Lippen 28 und mit einer andern Zunge** reden zu diesem Volk, welchem jeßt dies gepredigt wird: 12,So hat man Ruhe, so erquidt man die Müden, so wird man stille." Und sie wollen doch solcher Predigt nicht. So höret nun des Herrn Wort, ihr

_ Bf. 22, 27—30. Mt. 22, 2. II b Dfb. 7, 17. • Jerusalem. ** nämlich durch ein Eroberervolt fremder Zunge.

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