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PROTECTOR

DES LITTERARISCHEN VEREINS IN STUTTGART:

SEINE MAJESTÄT DER KÖNIG.

VERWALTUNG:

Präsident:
Dr A. v. K e 11 e r, ordentlicher professor an der k. universität in Tübingen.

Kassier:
Roller, universitäts-secretär in Tübingen.

Agent:
Fues, buchhändler in Tübingen.

GESELLSCHAFTSAUSSCHUSS:

Professor dr B a r a c k , oberbibliothekar der kais. universitäts- und landesbibliothek in Straßburg.

Geheimer hofrath dr Bartsch, ordentlicher professor an der g. universität in Heidelberg.

K. Cotta freiherr von Gottendorf in Stuttgart.

Hofrath dr Hems en, director der k. handbibliothek in Stuttgart.

Dr Holland, professor an der k. universität in Tübingen.

Dr Klüpfel, bibliothekar an der k. universität in Tübingen.

Director dr 0. v. Kl u mp p in Stuttgart.

Dr Maurer, ordentlicher professor an der k. universität in München.

Dr Simrock, ordentlicher professor an der k. universität in Bonn.

Dr Vollmer in Stuttgart.

Geheimer regierungsrath dr Waitz, ordentlicher professor an der k. universität in Berlin.

Dr Wattenbach, ordentlicher professor an der k. universität in Berlin.

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FÜR DEN LITTERARISCHEN VEREIN IN STUTTGART

NACH HEsCHLUss DEs AUssCHUssEs VOM A TR II. 1875

GEDRÜCKT VON H. LAOPP IN TÜBINGEN

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EINLEITUNG.

Das vorliegende mittelniederdeutsche sprachdenkmal erscheint hier zum ersten male seit dem 15 jahrhundert vollständig wieder abgedruckt. Schon Bruns, der bruchstucke daraus mittheilte \ war der ansieht, „wenige bûcher des 15 jahrhunderts verdienten so sehr ganz wieder aufgelegt zu werden als dieses", und jeder freund der mnd. sprache und litteratur wird ihm hierin beistimmen. Einerseits lässt die verhältnismäßig geringe zahl unserer poetischen mnd. denkmäler jedes einzelne neuherausgegebene denkmal als eine wesentliche bereicherung des vorhandenen materials erscheinen, andererseits aber nimt unser denkmal in der zahl der noch nicht herausgegebenen eine so hervorragende 'stelle ein, dass es fast als ein zufall erscheint, wenn sich bisher noch kein bearbeiter dazu gefunden hat. Es ist freilich nicht zu verkennen, dass sich unser denkmal in der litteratur niemals diejenige stellung erobern wird, welche der Eeineke Vos unbestritten einnimt; auf dem gebiete der mnd. sprachforschung aber kann es sich demselben ebenbürtig zur seite stellen. Insbesondere ist der überraschend große wörterreichthum geeignet, aufschluss über neue und bestätigung für seltene wortformen und wortbedeutungen zu geben, wenn auch im einzelnen noch dieses oder jenes räthsel vorläufig ungelöst bleiben muss. Außerdem hat unser denkmal vor dem R. V. einen großen vorzug insofern voraus, als es unzweifelhaft original ist, wie schon ein blick auf die reime zeigt (zu list: ist 313: 4 s. d. anm.). Dass der inhalt zum großen theil aus schriften ähnlicher tendenz zusammengesucht wor

1 Beiträge zur kritischen bearbeitung unbenutzter alter handschriften, drucke und urkunden. Braunschweig 1802 f. s. 321 if. Der abdruck ist jedoch sehr ungenau, die worterklärungen sind mangelhaft. Des dudes danz 1

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