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I. Walther von der Vogelweide.....

Deutschlands. Ehre .........
An die Fürsten...............................................
Gefährdetes Geleite ..............

Nahen des jüngsten Tages ......
II. Freidank .................
IJI. Der Marner ...........
IV. Herr Reinmar von Zweter...........
V. Dr. Martin Luther..

Der XLVI. Psalm ..............
: Ein Kinderliep ............
Vom Hofleben........

.......... VI. Hans Sachs ..............

....................
Der Eigennuß ...........
Klagreb der neun Muse' oder Künst über ganz Deutschland..
Der klagend Chrnhold über Fürsten und Adel...............
Von dem Teufel, dem die Hell will zu eng werden.
Der klagend Waldbruder über all Ständ auf Erden.

........
Ein Gespräch der vier Element mit Frau Wahrheit........
Der Schmeichler und Wahrhafte........
Der Fuchs mit dem Adler ...........
Der Müller mit dein Studenten ........

· Philopomenes der getreue Hauptmann............. VII. Erasmus Alberus ...............

. Von einem Löwen, Bärn, Wolf und Fuchs

Von einem Vater und seinen Kindern..............
Burcard Waldis................................

Von dem Wolf und dem Lamm..............
Von einem Trummeter.......

..........
Vom Bauren und dem Gott Hercule....................
Vom Hund und Löwen...............

Vom Habich und der Tauben .........
: Vom Knaben und einem Stieglit ...........

Von einer römischen Reise .........
Vom Fuchs und dem Habich ...........

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175

..

....

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.....

.......

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..

192

...................

Seite

Vom Fuchs und dem Igel...........

Vom Königreich der Affen ...........

179

Von den Leuen und Hasen..........

..........

185

Wie einer ein Esel sollt schreiben lehren....

Von einem Tyrannen und seinem Untersassen .............. 194

IX. Johann Fischart..............

200

Ernftliche Ermahnung an die lieben Leutschen 26. .......... 202

X. Bartholomäus Ringwald.......... ............... 205

Daß die Obrigkeit, Eltern 26. gute Erempel von sich geben

follen ....................

...... 206

Vom Amt der Räthe und Canzler, daß fie Herren nicht
rollen verführen.........

............

Unsere Theologi räufen sich............. ............ 208

Die Polen bleiben bei ihrer Kleidung, die Deutschen aber nicht 209

XI. Martin Opiß von Boberfeld ........... ............ 211

Aus den Troftgedichten in Widerwärtigkeit des Krieges, 1621. 243

Aus einem Gedichte auf den Tod von F. Hoffmanns Frau, 1627. 246

Aus einem Gedichte an I. Seußius, 1629. ................ 247

Anfang eines Gedichts auf den Tod Joh. von Limburg, 1633. 247

Aus: Vesuvius, 1633....

248

An Deutschland.........

.......... 249

XII. Georg Rudolf Weckherlin...................

251

An Deutschland........

254

Wie die Soldaten man vor Zeiten 2c. .....

255

Die Lüge ........

.....................

XIII. Daniel von Czepko.... ............ .......... 259

Aus einem Gedichte an Donath.......

............ 260

Wo nicht vor das Vaterland, jedoch mit dem Vaterlande.. 261

XIV. Friedrich von Logau ...........

............ 262

Aus Salomons von Golaw Deutscher Sinn - Getichte

Drey Tausend (1654.).

267

Geistliches Lied.........

............ 280

XV. Johann Rist........................

283

Die Höfe............

285

Aus Germaniens Klagelied

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1. Walther vor der Vogelweide.

Sein Geburtsjahr muß zwischen 1165 – 70. fallen. Ju Desterreich lernte er Singen und Sagen, wie er selbst berichtet. Er war adelicher Abkunft, führte ein Wanderleben, und stand in Beziehungen mit den Kaisern Otto IV. und Friedrich II. (von dem er ein Reichslehn erhielt), mit dem Landgrafen Vermann und vielen hochgestellten Pfaffen und Laien. Er lebte wenigstens bis 1227. und darüber hinaus, wenn sich erweisen ließe, daß er die Kreuzfahrt Friedrichs II. mitmachte. Nacy einer Nachricht des vierzehnten Jahrhunderts liegt er begraben zu Würzburg. Vgl. Walther von der Vogelweide, geschildert von Ludwig Uhland, Stuttg. u. Tübingen 1822. 8. und von der Hagen's Minnesinger 4. Th. S. 160—190.

Walther ist der bedeutendste lyrische Dichter des 13. Jahrhunderts : an Tiefe des Genüths, Gedankenfülle und Vielseitigkeit übertrifft er alle übrigen. Diese singen meist nur von Liebe und Frühling, und vergessen darüber ihre Zeit, ihr Volk und die ganze Welt. Walther singt auch von Liebe und Frühling und wol noch schöner, wenigstens eben so schön wie sie, aber sein Herz gehört nicht allein ihm und der Geliebten, sondern dem Vaterlande, der ganzen Menschheit mit allen ihren Leiden und Freuden, ihren Tugenden und Lastern, ihrem Hoffen und Streben. In den Tagen seiner Jugend freute er sich der deutschen Zucht und Sitte, der deutschen Fröhlichkeit, wvie Alles nad, Freuden rang; später als die Zivietracht und Verwirrung des Reiches anhub, da war er betrübt über das Schwinden deutscher Größe und Herrlichkeit, schalt die linsitte der Zeit, eiferte heftig gegen die Uebergriffe der geistlichen Gewalt und warnte vor den Umtrieben und der Gleiðnerei der Pfaffen.

Walther's Dichtung war von nachhaltiger Wirkung : sein Lob lebte noch lange im Munde derer, die ihn überlebten und nach ihni kamen. Nod, im J. 1300. sagte Hugo von Trimberg im Renner:

Her Walther von der Vogelweide,

wer des vergæze des wäre mir leide ! Aber er ward vergessen, und wir bekamen Sänger genug und haben sie noch, die von Liebe, Wein und Frühling fangen und singen, und nidyts weiter. Auf diese paßt oft viel mehr, was einst Schiller von den alten Minnesängern sagte *): „Wenn die Sperlinge auf dem Dach je auf den Einfall kommen sollten, zu schreiben oder einen Almanach für Liebe und Freundschaft herauszugeben, so läßt sich Zehn gegen Eins wetten, er würde ungefähr so beschaffen sein. Welch eine Armuth an Ideen, die diesen Minneliedern zum Grunde liegt! Ein Garten, ein Baum, eine Hecke, ein Wald, und ein Liebchen; ganz Necht! das sind ungefähr die Gegenstände alle, die in dem Kopfe eines Sperlings Platz haben! Und die Blumen, die duften, und die Früchte, die reifen, und ein Zweig, worauf ein Vogel im Sonnenschein sitzt und singt, und der Frühling, der kommt, und der Winter, der geht, und nichts was da bleibt – als die Langeweile.

lind wir haben ganze Fuder Gedichte aus der sogenannten classifchen Zeit, aus dem hochgepriesenen 18. Jahrhundert, Hymnen, Oden, Dithyramben, Canzonen, Sestinen, Stanzen, Sonette, Arien und Lieder, Elegien, Balladen und Romanzen,

*) In der Rec. von Tieck's Minneliedern.

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